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Sanftwut

Fortgeschrittener

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Wohnort: 95032 Hof

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Freitag, 16. Oktober 2009, 07:21

Führen oder Verführung? - Impuls 16.10.2009

Wo es an Führung fehlt, kommt ein Volk zu Fall, doch kommt Rettung durch viele Ratgeber.
Sprüche 11,14




Seit heute vor 75 Jahren die Bezeichnung »Führer« ausschließlich auf die Person Hitlers festgelegt wurde, der unser Volk ins Verderben führte, haben wir Deutsche mit diesem Wort unsere Probleme. Leicht kommt man bei der Verwendung dieses Wortes in den Verdacht, mit jenem (Ver-)»Führer« heimlich noch ein wenig zu sympathisieren.
Deshalb ist es vielleicht gut, wenn wir uns bewusst machen, dass Führung notwendig ist. Im Geschäft, aber auch zu Hause und eben auch in der Politik. König Salomo wusste das und gab es als Rat weiter: Ein Volk braucht Führung, sonst hat es ungute Folgen. Was sagt die Bibel außer Salomos Rat noch über Führung und Verführung?
Unser Tagesvers sagt gleich im Anschluss an diese Aussage, dass Rettung durch viele Ratgeber kommt. Ich ergänze dazu: Die ihre Meinung offen und ehrlich sagen dürfen, damit gute Entscheidungen getroffen werden. Leider war dies ab 1934 immer weniger der Fall, die Gleichschaltung wurde immer schlimmer und schließlich traute sich niemand mehr, offen Widerspruch gegen Ungerechtigkeit und Willkür einzulegen. Warum hatte man diese Verführung nicht verhindert? Sicher gab es solche, die gewarnt hatten. Die Bibel warnt vor Verführern mit folgenden Worten: »Denn solche dienen nicht unserem Herrn Christus, sondern ihrem eigenen Bauch, und durch süße Worte und schöne Reden verführen sie die Herzen der Arglosen« (Römer 16,18). Und: »Aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten kaufen« (Petrus 2,3). »Schöne Reden«, das war die Propaganda im Dritten Reich; aber schöne Reden gibt es auch heute noch. Gottes Wort kann unsere Ohren schulen, damit wir gute und schlechte Führung unterscheiden können.gk
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8