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Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

1

Sonntag, 25. Oktober 2009, 07:32

Die Frage ohne Antwort - Impuls 25.10.2009

Für alles gibt es eine bestimmte Stunde. Zeit fürs Gebären und Zeit fürs Sterben, Zeit fürs Weinen und Zeit fürs Lachen.
Prediger 3,1.2.4


Wie oft habe ich schon angefangen, einen Text in den Computer zu tippen; aber es will nicht gelingen! Meine Gedanken sind ganz woanders. Es begann vor ein paar Tagen, als noch spät das Telefon klingelte. Die Stimme sagte nur: »Berndt, Rebekka ist gerade tödlich verunglückt.« Ein paar Worte, und von einem Augenblick zum nächsten steht die ganze Welt für mich Kopf. Schock, Unverständnis, Leere, Tränen. »Gott, hier läuft etwas mächtig schief! Merkst du es nicht? Es kann nicht wahr sein!« - Ein völlig unnötiger Autounfall!
Rebekka, unsere Nichte, war gerade erst neunzehn. Mit neunzehn ist das Leben doch viel zu kurz gewesen! Neunzig, o.k., das wäre etwas anderes, doch so? Wir treffen uns mit den Eltern, stützen einander, weinen zusammen, beten, reden, reden, reden. Wir graben Erinnerungen aus, schmunzeln, ja lachen über manches, was uns wieder einfällt. Nach einer Weile sagt ihre Mutter: »Es ist schon so, wie die Bibel sagt: ›Alles hat eine bestimmte Zeit.‹ Wichtig ist, wie wir damit umgehen. Ja, ich werde mich nie damit abfinden. Ich trauere um meinen großen Verlust - es tut so weh! Aber Rebekka hat es jetzt weit besser, als sie es hier auf Erden je haben könnte.
In diesen Tagen ist der Himmel für mich zu einer noch größeren Realität geworden. Ich weiß mich einfach geborgen bei dem Gott allen Trostes.« Wir denken gemeinsam nach: »Der Gott allen Trostes kann deshalb wirklich trösten, weil er uns versteht. Wirklich versteht! Nicht aus ferner Distanz, nein. Er hat selbst erfahren, was es bedeutet, seinen Sohn sterben zu sehen. Aber: Der Tod seines Sohnes hat unserer Rebekka den Himmel geöffnet!bm
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8

ralf-fennig

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Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

2

Sonntag, 25. Oktober 2009, 07:53

In der letzten Woche ist hier in Goldenstedt ein achtzehnjähriger Junge mit seinem Motorrad in einen parkenden LKW gefahren - gestern wurde er beerdigt. Mein Vater mit seiner Freundin waren dort (Nachbarn) und meine Nichte mit ihrem Freund (sie kannten ihn). Wie ich hörte waren mehrere hundert Jugendliche und junge Erwachsene auf der Trauerfeier.
Ob sie angesichts dieses schrecklichen Falles ein wenig aufgewacht sind?
Unser Leben dauert 70, 80 -vielleicht auch 100- Jahre. Danach stehen wir vor dem Schöpfer. Manchmal dauert unser Leben gerade mal 18 Jahre.

3

Montag, 8. Februar 2010, 12:31

Vor solchen Nachrichten habe ich Angst, auch wenn ich weiß, daß diese Person im Paradies wäre.

GOTT sei Dank dafür, daß ich bisher verschont wurde.Aber die gewisse Angst bleibt.