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ralf-fennig

Administrator

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Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

1

Sonntag, 1. November 2009, 01:04

EU = Überwachungsstaat?

Das fand ich im Netz:

Ein Forschungsprojekt soll Wege finden, Informationen aus dem Netz, aus Datenbanken und von Überwachungskameras zu verbinden – zu einem automatischen Bevölkerungsscanner.

Eine Nation unter Beobachtung, so ungefähr ließe sich die Inschrift übersetzen, die der Künstler Banksy als Kritik an der massiven Videoüberwachung in London hinterlassen hat

Die Europäische Union finanziert seit Jahresbeginn ein Forschungsprojekt, das all die bestehenden Überwachungstechnologien zu einem Instrument verbinden soll. "Indect" soll es möglich machen, dass alles gesehen und alles verfolgt werden kann. Insgsamt 14,86 Millionen Euro lässt sich die EU das auf fünf Jahre angelegte Projekt kosten.

Auf deutscher Seite arbeiten daran mit die Bergische Universität Wuppertal, die Innotec Data Gmbh & Co KG und eine Firma namens Psi Transcom GmbH.

Indect ist ein Akronym von "Intelligent information system supporting observation, searching and detection for security of citizens in urban environment". Daher ein Informationssystem zur Unterstützung der Suche, der Entdeckung und der Überwachung von Bürgern in städtischen Umgebungen. Ziel: Erhöhung der Sicherheit. Man könnte es auch ein integriertes Spionageprogramm nennen.

Unter anderem soll es dazu dienen, das Internet zu durchforsten. Das Projekt will erforschen, wie sich im Netz mit automatisierten Suchroutinen "Gewalt", "Bedrohungen" und "abnormales Verhalten" finden lassen.

Gleichzeitig soll es für die Polizei zum Werkzeug werden, um "verschiedenste bewegliche Objekte" zu observieren. "Indect" soll also Daten auswerten können, um die Bewegungen von Menschen, Fahrzeugen oder Schiffen nachzuvollziehen.

Und es soll eine Suchmaschine entwickelt werden, die anhand von Wasserzeichen Bilder und Videos wiederfinden und schnell verwalten kann.

Es geht nicht in erster Linie darum, Informationen aus dem Netz zu filtern. Vor allem sollen diese mit anderen Datenbanken verknüpft werden. Beispielsweise mit Bildern von Videoüberwachungskameras oder mit Daten von Mobiltelefonen. Das Ziel, so scheint es: In irgendeiner Weise auffällig gewordene Menschen in der Realität schnell entdecken und langfristig verfolgen zu können. Wer beispielsweise bei YouTube ein Drohvideo gepostet hat, der soll mithilfe von Überwachungskameras gesucht, via Suchmaschine identifiziert und mittels tragbarer Geräte von Polizisten verfolgt werden können.

Zumindest steht zu den Zielen auf der Projekt-Website, man wolle Prototypen einer "Familie" von mobilen Geräten entwickeln, mit deren Hilfe "Objekte verfolgt werden können". Außerdem wolle man eine Suchmaschine zur schnellen Ermittlung von Personen und Dokumenten und Suchprogramme, die "ständig" und "automatisch" öffentliche Quellen wie Websites, Foren, Usent-Gruppen, Fileserver, P2P-Netzwerke und "individuelle Computersysteme" durchsuchen.

Wird das Projekt umgesetzt, wäre es der Albtraum jeder Bürgerrechtsbewegung. Verbindet es doch alle einzelnen Überwachungsinstrumente, die bereits jetzt installiert sind wie Videokameras, Vorratsdatenspeicherung, Handyortung, Gesichtserkennung oder Telefonüberwachung zu einem einzigen Spähprogramm.

Die britische Zeitung Telegraph, die gerade darüber berichtet hatte, nennt es daher nicht umsonst einen "Orwellschen Plan", in der Öffentlichkeit nach "auffälligem Verhalten" zu suchen.

Mit klassischer Verbrechensbekämpfung hat so etwas nichts mehr zu tun. Es ist der Versuch, alle technischen Möglichkeiten zur sogenannten Gefahrenabwehr zu nutzen. Rechtlich ist diese längst in den Polizeigesetzen der Länder und des Bundes verankert. Allerdings verdeutlicht ein Projekt wie "Indect", wie weit dieses Konzept gehen und wie tief es in die Gesellschaft eindringen kann. Begriffe wie Unschuldsvermutung oder gerichtsfester Beweis haben dabei keine Bedeutung mehr, ersetzt es doch die gezielte Suche nach Verdächtigen durch das vollständige und automatisierte Scannen der gesamten Bevölkerung.

Der Telegraph zitiert einen Wissenschaftler des Think Tanks "Open Europe" namens Stephen Booth: "Das ist nach meiner Meinung alles ziemlich beängstigendes Zeug. Diese Projekte würden eine riesige Invasion der Privatsphäre bedeuten und die Bürger müssen sich fragen, ob die EU wirklich ihre Steuergelder für so etwas ausgeben sollte."

Quelle: http://www.zeit.de/digital/datensch.....…rwachung?page=1

Biblebelt

unregistriert

2

Sonntag, 1. November 2009, 03:05

Erst einmal waehre festzustellen, das wenn man die grenzen an den raendern abschafft muss die ueberwachung eben im inneren stattfinden.

Dabei geht es nicht nur um verbrechensbekaempfung. Es geht einfach darum den staat, ueber jeden menschen der sich in einem bestimmten gebiet aufhaelt, mit all den informationen zu fuettern die irgendwie moeglich sind. Natuerlich hat das auch gruende der sicherheit aber auch gruende menschen zu lenken und sie mit bestimmten informationen zu fuettern. Auch kann so festgestellt werden, wer sich mit wem trifft, welche gesinnung einzelne haben, woher sie ihr geld bekommen und wie sie es ausgeben. Das gefaellt auch der industrie auch die industrie ist an solchen daten schwer interessiert.

Die olympiade in China war das groesste versuchsfeld das es je gab. Dies darum weil in China dinge moeglich sind welche in der freien welt "noch" nicht moeglich sind. Dort haben sich alle institutionen und betriebe der welt getroffen um mit den staaten der ganzen welt zusammen zu arbeiten. Man hat unmengen an daten erfasst und seither sind ganze indusrtien damit beschaeftigt programme zu entwickeln welche es ermoeglicht diese gewonnenen daten fuer den staat schnell auszuwerten. Man hat grosse fortschritte gemacht und jetzt schon sind die meisten sicherheitsunternehmen, staatliche polizeiorganisationen eben alles was staatlich oder industriell an sicherheit und an datenaustausch interessiert ist schonm in kanada um dort die netzwerke fuer die winterspiele zu installieren.

Bis 2020 will man den bargeldverkehr gegen 0 gefahren haben. Zum bezahlen werden credit cards, bank cards und cash card angeboten. Somit weis das staat dann auch bis auf den letzten heller wer wie wann und wo sein geld ausgibt.

Im grunde laufen schon grosse versuchsreihen in jeder groesseren stadt in der freien welt. Ich selbst habe solch einen biometrischen computer erlebt. An einem flughafen in den staaten wurde uns schon vor 6 jahren ein biometrisches computerverfahren vorgefuehrt. Einreisende wurden biometrisch photographiert waehrend die daten des reisepasses durch den genzbeamten in den coputer eingescannt wurden. Er legte den pass nur auf einen scanner. Wir verfolgten dann diese leute auf den bildschirmen und hatten alle daten die ueber diese person zur verfuegung standen auf knopfdruck auf abruf. Genauso wussten wir so, wo sie sich noch aufhielten, ob sie irgendwo etwas kauften und wenn ja was und fuer welchen preis.

Heute findet das nicht nur auf flughafen statt sondern schon flaechendeckend ueber die ganzen ballungsgebiete. Noch hat man probleme mit der auswertung der daten, wenn es viele menschen gleichzeitig sind. Aber wie gesagt man hat in China erhebliche fortschritte gemacht und hofft auf den naechsten schub in Canada.

Verschwoehrungstheory? Nun nicht die bone. Man geht ganz offen damit um. Bei uns ist es der krampf gegen den terror und bei euch der krampf gegen rechtsradikale. Man bekommt die informationen meist nicht an einem stueck. man muss nachsehen wie und wo die einzelnen systeme entwickelt werden und dann einfach nur sie zum packet zusammenfuegen.

Na ja uns stoert so was ja nicht und unsere fuehrer sind natuerlich moralisch so gefestigt das man diese daten und diese art der ueberwachung gar nie zum schlechten einsetzen wird.

Joe

3

Freitag, 20. November 2009, 10:15

Die Bibel informiert uns ausführlich darüber, wohin die Welt geht.Was wir hier lesen ist die Entstehung des letzten antichristlichen Weltreiches, das den Antichristen an die Macht bringen wird.



Was ich nicht einschätzen kann ist: Wissen die Staats/Regierungschefs der EU Staaten was sie hier tun, oder machen sie das unwissend.

Unwissend in dem Sinne, daß sie es gut meinen und gute Gedanken dabei haben?Oder haben sie böse Ziele? :verwirrt:

klack

unregistriert

4

Dienstag, 3. Februar 2015, 19:45

Ach war das mal interessant, die Beiträge von 2009 zu lesen und dann an Mr. Snowden, NSA & Co. zu denken - da hat doch keiner mehr Fragen, oder? Außer vielleicht, wann der gechippte Mensch Pflicht wird.

Hat jemand mit DER Entwicklung in diesem Sektor gerechnet? So richtig wohl niemand, oder?

5

Dienstag, 3. Februar 2015, 20:08

@klack: Ja, das denke ich mir, dass das spannend und interessant war.... hat sich doch gerade in den letzten drei, vier, fünf Jahren wieder dermaßen viel aus der Schrift erfüllt - oft sogar gleichzeitig....Wir stehen da, wo noch nie eine Generation stand. Denn gerade uns erfüllt sich die Schrift vor unseren Augen. Wir können quasi mit der Bibel in der Hand alles abhaken, was geschieht. Egal, ob auf politischer, religiöser, Natur- oder menschlicher Ebene.

Also für jemanden, der aufmerksam das Tagesgeschehen verfolgt als erlöster Nachfolger Christi, kommt nicht wirklich etwas "unverhofft". Vor allem: Von den meisten Ereignissen, die man heute "öffentlich" lesen, hören und mitbekommen kann, ist schon vor Jahren "unter der Hand" geredet worden.

Nein, wirklich erschüttern oder unverhofft ereilen, kann mich nichts. Ich kann nur staunen und meinen HERRN loben, wie ER SEINEN Plan so auffällig sichtbar Punkt für Punkt erfüllt.

Also: Bibel in die Hand und alles abhaken. Mit jedem Haken mehr steht fest: Der HERR kommt wirklich sehr bald.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


ralf-fennig

Administrator

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Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

6

Dienstag, 3. Februar 2015, 22:07

Ja - tatsächlich.
Damals ahnte man nur was man jetzt ansatzweise weiß.