Samstag, 25. November 2017, 04:56 UTC+1

Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Forum der Gemeinschaft bekennender Christen im Netz. Falls dies Ihr erster Besuch auf dieser Seite ist, lesen Sie sich bitte die Hilfe durch. Dort wird Ihnen die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus sollten Sie sich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutzen Sie das Registrierungsformular, um sich zu registrieren oder informieren Sie sich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

Sanftwut

Fortgeschrittener

Beiträge: 178

Wohnort: 95032 Hof

1

Freitag, 13. November 2009, 07:22

Licht anzünden ist besser, als drüber zu reden - Impuls 13.11.2009

Eure Milde soll allen bekannt werden, der Herr ist nahe.
Philipper 4,5


Wie jeder weiß, erreicht man sein Ziel beim Rudern am schnellsten, wenn man ihm den Rücken zukehrt. Sören Kierkegaard hat das einmal als Bild für das Christenleben benutzt. Wer möglichst schnell und gut vorankommen will, hat zwar das Ziel immer im Sinn, wendet aber seinen Blick auf das Gegenwärtige.
So sollen wir unsere täglichen Pflichten gewissenhaft erledigen und all die Dinge tun, die vor unseren Füßen liegen, dann werden wir am ehesten dem gerecht, wozu wir hier auf Erden sind. Christen sollen nämlich ihrem großen Vorbild immer ähnlicher werden. Das geschieht nicht, wenn man über zukünftige Dinge spekuliert und darüber das Nächstliegende vernachlässigt, sondern wenn wir unsere Kräfte einsetzen, ein wenig Licht in die Dunkelheit dieser Welt zu bringen.
»Ach ja, was kann ich denn da ändern?«, denkt vielleicht mancher. Aber könnte man nicth auf der Straße freundlich grüßen? Wie viele bekommen wochenlang den ganzen Tag kein nettes Wort zu hören! Hat man gar keine Gelegenheit, einem Behinderten etwas zu besorgen? Weiß man wirklich nicht, wie man der Mutter oder der Ehefrau einen Weg oder eine Tätigkeit abnehmen könnte? Wäre es nicht möglich, sich gleich nach der ersten Erinnerung an die Schulaufgaben hinzusetzen, und sich nicht erst x-mal ermahnen zu lassen? Und könnte man die Vokabeln nicht besser lernen als gewöhnlich? Weiß man nicht, dass die alte Oma sehnlich auf einen Besuch oder wenigstens auf einen Brief wartet? Damit hat man noch gar nichts »Frommes« vollbracht, und doch sind das die Dinge, die Gott wohlgefallen, wenn wir sie tun, weil wir - wie der Ruderer - das Ziel im Sinn behalten.
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8