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Discordier

unregistriert

21

Dienstag, 27. Juli 2010, 19:48

Trotzdem waren sie nicht gleichberechtigt

Biblebelt

unregistriert

22

Dienstag, 27. Juli 2010, 20:22

Eine wirkliche Gleichberechtigung wirst du nirgends finden. Das geht nur theoretisch, praktisch nicht. Deshalb gibt es keine Inter-unabhaengigkeit.

ralf-fennig

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23

Dienstag, 27. Juli 2010, 20:33

Wir reden doch garnicht über "Gleichberechtigung" (von der Biblebelt richtig schreibt das sie eh nirgends zu finden ist) sondern von universellen Rechten jedes Menschen.

Discordier

unregistriert

24

Dienstag, 27. Juli 2010, 20:34

@biblebelt
klar, aber zumindest ist die Gleichberechtigung nominell in den Verfassungen demokratischer Staaten festgeschrieben während im AT eine Ungleichbehandlung propagiert wird.
@ralf-fenning
Du hast recht, ich hab mich etwas verheddert und was durcheinandergeworfen.
Welche Rechte gehören für dich denn zu den universellen Menschenrechten?
Für mich gehört der Schutz vor Sklaverei auf jeden Fall dazu, und das wurde nicht von der Bibel eingeführt

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Discordier« (27. Juli 2010, 20:40)


ralf-fennig

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25

Dienstag, 27. Juli 2010, 21:00

Und Du denkst die letzten 400 Jahre wären die Epoche der schwindenden Sklaverei gewesen? Wäre mir neu *gg*
Was zu den universellen Menschenrechten gehört unterliegt Entwicklungen.
Zeitweise gehörte das unteilbare Recht auf Leben dazu - mitlerweile fangen einzelne Gruppen an es als Menschenrechtsverletzung anzuprangern wenn man nicht über das Leben Anderer verfügen kann.
AI zum Beispiel setzt sich wenig dafür ein das in islamischen Ländern statt der vergewaltigten Frauen die Vergewaltiger bestraft werden (dafür bräuchte es vier männliche Moslems oder acht Nicht-Moslems/Frauen (bzw. 16 nicht-muslimische Frauen) als Zeugen was bei Vergewaltigungen selten ist) sondern dafür das durch Abtreibungen die Vergewaltigungen vertuscht werden können.
Universelles Menschenrecht auf Leben Ade!

Biblebelt

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26

Dienstag, 27. Juli 2010, 21:09

Auf diese relativierende Erklaerung des Rechts auf Leben bin ich jetzt gespannt wie ein Flizebogen.

Discordier

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27

Dienstag, 27. Juli 2010, 21:55

Universelles Recht auf Leben ist gut, oder sagen wir auf freie Selbstentscheidung über das eigene Leben und den eigenen Tod.
Allerdings wird das kein Staat der Welt anerkennen, am allerwenigsten die Rüstungsgrossexporteure Europa und Amerika.

Und was die Sklavereifrage angeht, sagen wir mal die letzten 200 Jahre.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Discordier« (27. Juli 2010, 22:09)


ralf-fennig

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28

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:07

Sag ich doch. Wir leben in einer Zeit in der es offensichtlich ist das der Mensch böse ist von Jugend an und der Erlösung bedarf. Nicht der humanistischen Lügen vom "guten Kern".
Nie gab es soviel Mord und Todschlag wie im "aufgeklärten" 20. Jahrhundert - und das 21. wird nicht besser werden.

Discordier

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29

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:16

Der Mensch ist nicht von Geburt an böse.
Genausowenig wie er von Geburt an gut ist.
Der Mensch ist einfach ein Mensch und diese Spezies bringt nunmal sowohl Arschlöcher als auch grossartige Leute hervor, da kann ein Hitler rauskommen oder ein Einstein.
Das Problem sind eher Machtstrukturen die das vorwärtskommen der Arschlöcher begünstigen.
Abgesehen davon werden ominöse Erlösungsversprechen auch kaum jemanden bessern.
Die Arschlöcher werden sich weiterhin wie Arschlöcher verhalten.

Biblebelt

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30

Dienstag, 27. Juli 2010, 22:47

Ab jetzt scheints uninteressant zu werden jetzt drehste dich im Kreise.
Nun aber was haben den Einstein und Hitler den gemeinsam?
Nun beides wahren Genies.
Der eine genial boese der andere genial in seinem Fachgebiet.

Nur eins musst du eben erkennen.
Wer als Kind schon die Grundwerte der 10 Gebote lernt hat es leichter mit dem Urteilsvermoegen.
Umsonst heisst es ja nicht im Volksmund: "Was haenschen nicht lernt, lernt hans nimmermehr".

ralf-fennig

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31

Dienstag, 27. Juli 2010, 23:02

Nein. Ein Mensch, sich selbst überlassen, zeigt bald das nichts Gutes in ihm wohnt. Deshalb ist die laissez-faire-Pädagogik gescheitert. Deshalb und an diesem Punkt.
Das der Mensch durch Erlösung nicht besser wird stimmt. Habe ich auch nicht behauptet.
Aber bevor er die Erlösung annehmen kann muss er Realist werden - und das hilft erstmal schon ein Stück weiter.
Einstein war ein physikalisches Genie, aber er war ein Mensch mit allen bösen Anlagen. Wie war das noch mit den Vätern der Atombombe?

Discordier

unregistriert

32

Dienstag, 27. Juli 2010, 23:34

Zitat

Ein Mensch, sich selbst überlassen, zeigt bald das nichts Gutes in ihm wohnt.
Ein Mensch der konsequent sich selbst überlassen wird zeigt nur das Einsamkeit jeden in den Wahnsinn treibt.
Wenn man einfach nur auf Erziehung verzichtet ist das etwas anderes.
Dann zeigt man das einem das Kind gleichgültig ist, und diese Gleichgültigkeit wird es dann im Erwachsenenalter dann auch gegenüber anderen Menschen zeigen.
und was Einstein und die Atombombe anging, daran war Einstein nur insofern beteiligt das er einen Brief unterschrieb der vor der Gefahr einer deutschen Atombombe warnte und später vertrat er die Auffassung das er auch das zu vorschnell getan hätte.
Ansonsten war Einstein ein Friedens- und Menschenrechtsaktivist und einer der wenigen deutschen Wissenschaftler der sich von Anfang an gegen die Nazis gestellt hatte.

33

Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:05

Wieviele ehen gehen denn nun genau alljaehrlich zu bruch anstatt sich zusammenzuraufen.
Echt ey. Was fällt den Frauen denn ein nicht um alles in der Welt zu versuchen die Ehe zu retten.
Bei dir klingt es so, als ob die Frau die alleinige Schuld an einer kaputten Ehe hat, doch zu so etwas gehören immer zwei. Es gibt ausnahmen, aber da fallen mir nur prügelnde Ehemänner ein... (es gibt auch prügelnde Ehefrauen, aber statistisch gesehen sind die sehr selten)
Wieviele Kinder werden denn da so pro jahr abgetrieben.
Wieviele Idioten poppen ohne Kondom und denken verhütung ist Frauensache?
Das hat nichts mit der Emanzipation zu tun, was du da chreibst ist mehr als sexistisch.
Meiner information nach ueber 5 Milionen alleine in Deutschland und jahr.
Gott treibt viel mehr Kinder ab^^ Jedesmal wenn eine Frau eine Fehlgeburt hat, hat Gott abgetrieben und das tut er seit einer langan langen Zeit... Zumindest wenn es ihn geben würde...
Tischeruecken, orakel und was weis ich noch alles bis hin zu satanischen kulten ist doch nichts neues mehr.
Und das geht alles von emanzipierten Frauen aus? Dein Weltbild ist scheinbar doch ziemlich eingegegrenzt...
Davon abgesehen: was ist schlimm am Tischerücken und Kartenlegen? Ist eine einfache und simple Methode, um mit dem eigenen Unterbewusstsein zu interagieren. Das ist nichts übersinnliches Dabei. Was satanische Kulte angeht...
Die haben im moment noch die wenigsten Morde begangen im vergleich zu diversen anderen Religionen...
Na den kapitalismuss zerstoert ihr doch. Ihr propagiert doch das man ohne leistung auch leben kann, vergesst aber zu sagen wenn keiner mehr etwas leistet ovon man dann leben will,
Du brauchst also immer eine Bezahlung für deine Leistungen? du machst nichts freiwillig?
Wenn das stimmen sollte, bist du ein sehr unsozialer Mensch...
ja und lespische Frauen – ich bitte dich.
Worum? Drück dich doch mal etwas genauer aus...

(hab jetz nur mal auf einen kleinen Teil des Threads geantwortet...)

ralf-fennig

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34

Mittwoch, 28. Juli 2010, 15:12

Regen, Du bist ein Komiker.

Discordier

unregistriert

35

Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:06

Hab ich da doch glatt einen ganzen Beitrag von dir übersehen, sorry @biblebelt

Zitat

Nein hat es nicht. Du sprichst von einer Institution welche gar Christen verfolgete. Hmmm oder willst du behaupten nur katholiken waehren Christen?
Die Katholische Kirche war sehr lange Zeit mit Abstand die grösste christliche Gemeinde, und auch Luther hat sich eindeutig auf die Seite der Fürsten gestellt.

Zitat

Richtig. Christen lehnten sich gegen eine Staats und Regierungskircheninstitution auf und schufen die Aufklaerung und demokratie welche es dir zum beispiel ermoeglicht, Christen zu verlaeumden.
Sag mir mal grad wo ich geschrieben hab das es keine christlichen Aufklärer gab?
Ich sage das die Tatsache das es sich um Christen handelte keine besonders grosse Rolle spielte.

Zitat

Wirst du nicht tun. Passt dir nicht in deinen kram.
Doch werde ich.
Ich bin durchaus in der Lage einzusehen wenn ich mich irre.

Zitat

Einmal wird die katholische Kirche als alleinige vertreterin aller Christen dargestellt
Hab ich nie behauptet.
Aber wer leugnet das die katholische Kirche bis zum Aufkommen des Protestantismus mit Abstand die wichtigste christliche Organisation in Westeuropa war hat dem Geschichtunterricht wohl mit nem Eimer auf dem Kopf beigewohnt.

Zitat

um dann im handumdrehen zu sagen, das die Marsmenchen welche damals lebten eine Aufklaerung geschaffen haetten.
Bitte direktes Zitat wo ich die Beteiligung von Christen an der Aufklärung leugne.
Betonung auf Christen, nicht Christentum.

Zitat

Aber nur so lange bis die wahre natur dieser menschenfeindlichen systeme begriffen wird.
Dann dürfte es auch keine christlichen Kapitalisten geben.

Zitat

Tatsaechlich? Nun was sind den die grossen Errungenschaften der heutigen Aufklaerung?
Die weitgehende Gleichstellung von Homosexuellen wäre ein Beispiel, die Aufhebung der Rassentrennung ein anderes.

Zitat

Aehm – das war die Folge einer Aufklaerung und nicht neu.
Hab ich gesagt es wär was neues?
Ich hab gesagt das die Aufklärung darin weiterexistiert hat.

Zitat

Wieviele ehen gehen denn nun genau alljaehrlich zu bruch anstatt sich zusammenzuraufen.
Keine Ahnung, aber wie Regen schon schrieb, zu einer Ehe gehören zwei.
Die Männer sind da mindestens so sehr schuld wie die Frauen.
Und ich weiss auch nicht warum man auf Teufel komm raus zusammenbleiben sollte wenn es nicht mehr funktioniert.
Dementsprechend wäre eher die Frage wieviele Ehepaare nicht mehr zusammen glücklich sind und nur aus Gewohnheit zusammenbleiben.

Zitat

Wieviele Kinder werden denn da so pro jahr abgetrieben.
Auch da hat der Vater für gewöhnlich einen grossen Einfluss auf die Frau.

Zitat

Tischeruecken, orakel und was weis ich noch alles bis hin zu satanischen kulten ist doch nichts neues mehr.
erstens:
Was ist daran so schlimm?
zweitens:
was hat das mit dem Feminismus zu tun?

Zitat

Na den kapitalismuss zerstoert ihr doch.
Im moment haut sich der Kapitalismus grade selbst zu Klump, da braucht man gar nicht mehr viel zu machen.
Und "wir" sind keine Feministen, ich zumindest nicht.
das der Feminismus antikapitalistisch ist hab ich zuerst von Robertson gehört.

Zitat

Ihr propagiert doch das man ohne leistung auch leben kann, vergesst aber zu sagen wenn keiner mehr etwas leistet ovon man dann leben will
Schön das du meine Meinung mal wieder besser kennst als ich :huh:

Zitat

lespische Frauen – ich bitte dich
Sexuelle Präferenzen sind immer noch zum grössten Teil Veranlagungssache, wenn auch bis zu einem gewissen Mass trainierbar.
Allerdings greift die feministische Bewegung mit ihren Angriffen auf die Sexualwirtschaft (Porno und Prostitution etc) auch eine der wenigen Nischen an in denen das Personal (v.A. das weibliche) ermutigt wird sich in eine entsprechende Richtung zu entwickeln.
Lesbenszenen verkaufen sich gut.

Zitat

Hmmmm. Du sprichst doch von der Aufklaerung gegen die Christen und fuehrst dabei die katholische Kirche an.
Nein, gegen christliche Institutionen die das Christentum lange dominiert haben.

Zitat

Ist doch in Deutschland auch so. Deutschland behauptet doch auch „Der“ beste Staat zu sein und ist von lauter echten demokratien umgeben.
nö, unsere Nachbarländer sind genauso Scheindemokratien wie Deutschland auch, evtl abgesehen von Schweiz und Liechtenstein die starke direktdemokratische Einschläge haben.

ralf-fennig

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36

Mittwoch, 28. Juli 2010, 19:59

Um nur einen Punkt herauszunehmen:
Luther hat sich nie auf irgendeine "Seite" gestellt. Er hat die Fürsten wie die Bürger und Bauern aufgerufen zum Evangelium zurückzukehren. Teils mit sehr klaren Worten. Teils auch mit Worten die heute nicht mehr "politisch Korrekt" wären. Und teilweise sogar mit Irrtümern. Er war ein Mensch und ist kein protestantischer Heiliger.

Discordier

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37

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:31

Luther hat während des grossen Bauernkriegs zunächst versucht zu vermitteln, hat später aber dann in seiner Schrift "Wider die mörderischen Rotten der Bauern" die Fürsten aller Konfessionen dazu aufgerufen die Aufstände mit aller Gewalt niederzuschlagen

ralf-fennig

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38

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:53

Stimmt. Er war schockiert von der Brutalität der Bauern und hat letztlich "grünes Licht" gegeben das zu beenden.
So ähnlich als wenn heute jemand versucht vernünftig mit der Antifa zu reden - und dann irgendwann merkt "klappt nicht" und schließlich doch lieber die Polizei ruft bevor alles platt gemacht wird.

Discordier

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39

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:54

Nur das die Fürsten mindestens genauso brutal vorgingen wie die Bauern.

ralf-fennig

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40

Mittwoch, 28. Juli 2010, 20:55

Anschließend ja.

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