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Sanftwut

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Wohnort: 95032 Hof

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Montag, 7. Dezember 2009, 07:17

Rückkehr zur "Goldenen Regel" - Impuls 7.12.2009

„Den Reichen musst du unbedingt einschärfen, sich nichts auf ihren irdischen Besitz einzubilden oder sich auf etwas so Unsicheres wie den Reichtum zu verlassen. Sie sollen vielmehr auf Gott hoffen, der uns mit allem reich beschenkt, damit wir es genießen können. Sie sollen Gutes tun und gern von ihrem Reichtum abgeben, um anderen zu helfen. So werden sie wirklich reich sein und sich ein gutes Fundament für die Zukunft schaffen, um das wahre Leben zu gewinnen.“ (1. Timotheous 6, 17-19).

Das moderne Geschäftsleben könnte als erbarmungsloses „Streben nach Gewinn“ beschrieben werden: Kunden, Marktanteile, Vorsprung gewinnen. Der tägliche Börsenbericht gibt „Gewinn und Verlust“ bekannt. Natürlich haben viele keinen Gewinn gemacht bei der andauernden wirtschaftlichen Flaute, die auch in absehbarer Zeit sich nicht zu verändern scheint. Ob durch Kündigung oder Vertragsende, Pfändung, überzogene Kredite, bedeutende Investitionsverluste – oder eine Kombination all dieser Dinge – müssen viele Individuen und Familien darum kämpfen, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen.



Vielleicht wäre es jetzt ein guter Moment für führende Geschäftsleute, zur sogenannten „Goldenen Regel“ zurück zu kehren. Sie stammt ursprünglich aus dem Neuen Testament in der Bibel, wo Paulus Jesus mit den Worten zitiert: Geben macht glücklicher als Nehmen.“ (Apostelgeschichte 20, 35)

Obwohl uns viele Zyniker heute die „Goldene Regel“ neu definieren würden als „Gold regelt“, ist das Grundprinzip doch wahr – selbst in unseren Zeiten, wo Materialismus und Konsum sich so stark in unserer Gesellschaft verankert haben. Großzügigkeit erscheint eher als Ausnahme denn als Regel, aber es ist komisch, fast paradox, dass oft in Wahrheit das Geben viel wohltuender und befriedigender ist als das Nehmen.



Wann immer wir geben, könnte es sein, dass nicht nur andere dringend gebrauchte Hilfe empfangen, sondern wir auch – nämlich das befriedigende Gefühl, dass wir die Hilfe ermöglicht haben. Es scheint, wenn wir geben, gewinnen wir auch (wieder dieses Wort!). Uns ist auch bewusst, dass wir unsere Erfolge nicht alleine geschafft haben, sondern durch Hilfe anderer auf unserem Weg. Anderen Hilfe anzubieten – ob durch greifbare Dinge, Zeit, guten Rat oder Ermutigung – ist ein Weg, um das gut zu machen, was uns selber großzügig gegeben wurde.

In der Bibel steht viel mehr über das Geben und die Großzügigkeit: Information die besonders wertvoll ist in einer Zeit, wo die Not um uns herum akuter und intensiver erscheint als je zuvor. Hier einige Beispiele:

Großzügigkeit ist richtig. Am Arbeitsplatz wird oft darüber diskutiert, was „richtig“ ist. Sicherlich ist es richtig, anderen etwas Gutes zu tun, wenn man dazu die Möglichkeit hat – und wir werden wahrscheinlich erfahren, dass die Investition sich reichlich auszahlt.
Gott aber ist mächtig, jede Gnade gegen euch überströmen zu lassen, auf daß ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk. 2. Kor. 9,8