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Samstag, 2. Januar 2010, 13:50

AKREF-Gebetsanliegen verfolgte Christen für 1. bis 15.Januar 2010

01. Ägypten: Christ wegen angeblicher Beleidigung des Islam inhaftiert
Ägyptische Christen baten darum, einen Gläubigen, der unberechtigterweise seit Oktober 2008 inhaftiert ist, in unsere Gebete einzuschließen. Er wurde angeklagt, den Islam beleidigt zu haben, weil Teenager durch Links seines Internet-Blogs auf andere Internetseiten gelangten. Obwohl die Seiten nicht als anstößig zu erachteten waren, wurde er vorgeladen. Es wurde kein formeller Anklageprozess durchgeführt. Im Gefängnis wurde der Christ gezwungen, zum Islam zu konvertieren und musste Belästigungen ertragen.

02. China: Vergesst die Inhaftierten nicht!

Die Chinesin Aioing Zhu (54) wurde am 9. Juni 1996 wegen "illegaler evangelistischer Aktivitäten" festgenommen und zu 20 Jahren Gefängnis verurteilt.

03. Deutschland: Evangelikale wehren sich gegen Wochenzeitung
Unter der Überschrift: „Allianz der christlichen Schwulengegner“ berichtet Felix Wadewitz in „Die Zeit“ über einen Gesetzentwurf in Uganda, der „schwere Homosexualität“ mit Gefängnis oder Todesstrafe bedroht. Wadewitz behauptet, dass die homosexuellenfeindliche Bewegung in Uganda von evangelikalen Kreisen vor allem durch den Baptistenpastor Rick Warren aus der Saddleback-Gemeinde (USA) beeinflusst und gefördert werde. Warren hatte sich bereits vorher von homosexuell-feindlichen Tendenzen distanziert. Er bezeichnete die ugandische Gesetzesinitiative als „ungerecht, extrem und unchristlich“. Der Vorsitzende der Evangelischen Allianz, Jürgen Werth, wirft dem Blatt vor, „ein völlig falsches Bild der Evangelikalen“ zu zeichnen, da es Warrens Stellungnahme unterschlage. Die Evangelische Allianz sei grundsätzlich gegen die Todesstrafe.

04. Emirat Katar: Islamischer Gelehrter will Weihnachten verbieten

Der radikal-islamisch sunnitische Gelehrte, Scheich Jussuf al Kardawi, will Christen in muslimischen Ländern das Feiern von Christi Geburt verbieten. Araber und Muslime dürften keine Weihnachtsfeste mehr erlauben, erklärte er in einem Rechtsgutachten (Fatwa). Er will auch den Verkauf von Weihnachtsbäumen verbieten. Die Feiern der Geburt Jesu sind ihm ein Dorn im Auge. Er möchte im Gegenzug zum Minarettverbot der Schweiz nun Kirchen verbieten Kreuze anzubringen und Glocken zu läuten. Kardawi verbreitet sein Gedankengut dank üppiger Geldspenden in allen islamischen Ländern mit Ausnahme Irans, weil er die dort herrschende schiitische Glaubensrichtung ablehnt.

05. Eritrea: Christin immer noch eingesperrt
Elsa Ghermay (35), Mitglied der Full Gospel Church, wurde am 5. Juli 2004 verhaftet, als sie in Asmara auf der Strasse über ihren christlichen Glauben sprach. Sie wurde ins Serwa Militärgefängnis gebracht. Bitte beten Sie für ihre Freilassung!

06. Großbritannien: Bischof Nazir-Ali: Kein Rückzug vor radikalem Islam
Dazu mahnt der anglikanische Bischof Michael Nazir-Ali, der die britische und die pakistanische Staatsbürgerschaft besitzt. Man dürfe die zerstörerischen Fähigkeiten des Islam ebenso wenig unterschätzen wie den Wunsch, die Welt nach eigenem religiösen Bild neu zu schaffen. Der 59-jährige hatte sein Bischofsamt aufgegeben, um sich den verfolgten Christen und der Auseinandersetzung mit dem Islam zu widmen. Islamisten verstünden einen militärischen oder intellektuellen Rückzug aus Afghanistan als Kapitulation. Sie würden dann ihre Terroraktivitäten verstärken und Kämpfer auch aus den zunehmend radikalisierten Muslimen im Westen rekrutieren.


07. Indien: Friedliche Weihnacht für Christen

Christen haben in den am stärksten von Gewalt hinduistischer Extremisten bedrohten Regionen ein friedliches Weihnachtsfest gefeiert. Allerdings fanden die Gottesdienste unter verstärktem Polizeischutz statt. Rund 1.000 Spezialkräfte wurden allein im Bundesstaat Orissa eingesetzt. Dort waren vor zwei Jahren über die Weihnachtsfeiertage schwere Unruhen ausgebrochen. Im August 2008 wurden bei den bisher blutigsten Ausschreitungen 120 Personen getötet, Hunderte verletzt sowie Christen aus mindestens 315 Dörfern vertrieben sowie 252 Kirchen, 4.640 Häuser und 13 Schulen zerstört worden. Von den 50.000 Vertriebenen leben nach Angaben der Indischen Evangelischen Allianz noch immer etwa 2.000 in Lagern.

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Samstag, 2. Januar 2010, 13:53

Fortsetzung: AKREF-Gebetsanliegen vom 16. bis 31. Dezember 2009

08. Irak: Bombenanschläge auf Kirchen in Mosul
Angst und Schrecken hat die Kirchegänger nach zwei Explosionen und der Androhung weiterer Anschläge ergriffen. Die syrisch-katholische Al-Beshara-Kirche war das erste Ziel eines Angriffes. Innerhalb der nächsten Stunden detonierte eine weit größere Bombe bei der syrisch-orthodoxen Al-Gahera-Kirche ebenfalls in Mosul. Einige Personen wurden durch die Explosion verletzt. Großer Schaden entstand an beiden Kirchen. Pater Nazen kam nach Mosul zurück, um seinen Dienst fortzuführen, obwohl er letztes Jahr für einige Tage entführt worden war.

09. Israel: Weihnachtliche Propaganda
Ein Nahost-Korrespondent berichtet über die Weihnachtsfeierlichkeiten, dass zwar Bethlehem im Mittelpunkt stand, jedoch die Friedensbotschaft der Geburtsstadt Jesu politisch missbraucht wurde. Die Kleinstadt besteht inzwischen zu 80 Prozent aus Moslems- die Verhältnisse haben sich in einem Jahrhundert umgekehrt. Die radikal-islamische Hamas hat jetzt eine Mehrheit im Stadtrat. Araber können problemlos nach Bethlehem einreisen. Nur Juden ist der Besuch strikt verboten, wegen Mordfällen während der Intifada. Nazareth ist heute eine rein arabische Stadt mit muslimischer Mehrheit, darum verbreiten manche Autoren die Ansicht, dass Maria und Josef, aus heutiger Sicht, von den Israelis unterdrückt worden wären. Sie haben offenbar Probleme mit der Tatsache, dass Jesus, Maria und Josef Juden waren, weil manche behaupten, dass Jesus der "erste Palästinenser" gewesen wäre.

10. Jemen: Erstes Lebenszeichen von entführter Familie
Nach über sechs Monaten ist von der im Jemen entführten Familie erstmals ein Lebenszeichen aufgetaucht. Auf einem Video jüngeren Datums, das von den Geiselnehmern stammt, sind die drei Kinder Lydia (5), Anna (3) und Simon (1) zu sehen. Unklar bleibt das Schicksal der Eltern. Unbekannte hatten am 12. Juni 09 eine Gruppe von Christen im Nordjemen verschleppt, die an einem Krankenhaus in Saada als Entwicklungshelfer tätig waren. Zwei deutsche Pflegehelfer-innen und eine südkoreanische Lehrerin wurden ermordet aufgefunden. Verantwortlich für die Ermordung ist nach Ansicht der Regierung in Sanaa das Terrornetz El Kaida. Neben der Familie, die aus der Oberlausitz stammt, wird ein britischer Ingenieur vermisst. Die Angehörigen der Verschleppten schwanken zwischen Hoffen und Bangen. Die Familie ist dankbar für Gebete.

11. Österreich: Wird „Gehsteigberatung“ unter Strafe gestellt?
Die sogenannte „Gehsteigberatung“ vor Abtreibungskliniken soll nach dem Willen der Grünen unter Strafe gestellt werden. In einem Gesetzentwurf, der am 14.12.09 erstmals im Bundesparlament beraten wurde, wird eine Freiheitsstrafe von bis zu sechs Monaten für jene gefordert, die „unangemessenen Druck“ auf eine abtreibungswillige Frau ausüben. In jüngster Vergangenheit haben sich 13.000 Frauen durch die Beratungsarbeit der Lebensschützer von einer Abtreibung abhalten lassen. Die nicht durchgeführten Abtreibungen seien den Klinikbetreibern ein Dorn im Auge. Weniger Abtreibungen bedeuteten Einnahmeverluste. Der Antrag soll nun im Justizausschuss beraten werden.

12. Pakistan: Muslime greifen Jesusfilm-Vorführer an

Mit roher Gewalt haben radikale Muslime in einem der „Chak“ genannten Ortschaften der Provinz Punjab eine Vorführung des Jesus-Films vereitelt. Etwa 50 Männer griffen Vorführer und Besucher mit Äxten, Schlegeln und Spaten an. Dabei wurden zwei Vorführer schwer und einer leicht verletzt; auch vier Zuschauer trugen Wunden davon.


13. Somalia: Auf der Flucht vor Islamisten

Extremisten trieben Mohamud* zur Flucht aus seiner Heimat. Bis vor kurzem lebte er in einem Flüchtlingslager in Kenia. Doch im Lager ist der Christ und ehemalige Muslim nicht mehr sicher. Er musste untertauchen, denn er will seine Frau, die vier Kinder und seine Mutter nicht in Gefahr bringen. Er erhielt im Lager Kakuma Todesdrohungen. Steine und Felsbrocken wurden gegen seine Hütte geworfen. Mohamuds Geschichte ist nur eine von vielen. Muslime, die Christen wurden, leben ihren Glauben im streng islamischen Somalia ohnehin sehr vorsichtig im Untergrund. Wird ihr Religionswechsel von radikalen Muslimen entdeckt, geraten sie in Lebensgefahr.

*Name geändert

14. Türkei: Istanbul „Europäische Kulturhauptstadt 2010“ trotz Menschenrechtsverletzungen?
Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) appelliert an den Bürgermeister der Stadt Istanbul, die ein Jahr den Ehrentitel „Europäische Kulturhauptstadt 2010“ tragen darf, die in seinem Einflussbereich vorkommenden Eingriffe in die Religionsfreiheit christlicher Kirchen zu beenden. Damit könne er ein Zeichen für den Willen der Türkei setzen, sich den europäischen Standards in Bezug auf Religionsfreiheit annähern zu wollen. Gleichzeitig wirft die IGFM den Juroren vor, den Ehrentitel vorschnell und ohne Vorbedingungen verliehen zu haben. Die Jury hätte nicht übersehen dürfen, dass die Religionsfreiheit in der multikulturellen und multireligiösen Stadt nicht gewährleistet ist. In Istanbul gibt es rund 150 Kirchen, es gibt lebendiges christliches Gemeindeleben. Jedoch wird ihre kulturelle und rechtliche Existenz in einem Ausmaß unterdrückt und beschnitten, wie man es von einer Weltstadt mit Niveau nicht erwarten darf.

15. Vietnam: Neue Prozesswelle gegen Dissidenten am Jahresende
Wegen „subversiver Aktivitäten gegen die Volksregierung“ wurde der Vize-Generalsekretär der Demokratischen Partei Vietnams, Tran Anh Kim, vom Volksgericht der nordvietnamesischen Stadt Thai Binh am 28. Dezember zu fünfeinhalb Jahren Haft und drei Jahren Hausarrest im Anschluss an die Haftstrafe verurteilt. Tran Anh Kim schloss sich 2006 der oppositionellen Bewegung 8406 um den katholischen Pfarrer Nguyen Van Ly an. Die IGFM ruft Vietnam auf, die verbrieften Rechte seiner Bürger auf Meinungs- und Vereinigungsfreiheit zu respektieren und die Mitglieder der Demokratischen Partei Vietnams unverzüglich freizulassen.


AKREF Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - verfolgte Christen der Deutschen Evangelischen Allianz

siehe auch www.ead.de/akref, wer ausführliche Nachrichten dazu lesen möchte.