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Freitag, 15. Januar 2010, 16:15

AKREF-Gebetsanliegen verfolgte Christen für 16. bis 31.Januar 2010

16. Ägypten: Schwere Unruhen zwischen Muslimen und Christen
Bei Zusammenstößen zwischen Muslimen und Christen gingen elf von Kopten geführte Geschäfte sowie acht Häuser und zwei Motorräder in Flammen auf. Als Tatverdächtige nahm die Polizei 28 Christen und 14 Muslime fest. Die Unruhen gehen zurück auf den Anschlag in Nag Hammadi. Dort feuerten am 6. Januar muslimische Extremisten aus einem Fahrzeug Schüsse auf Besucher eines koptisch-orthodoxen Weihnachtsgottesdienstes. Sieben Christen und ein muslimischer Wachmann wurden getötet und ca. zehn Personen verletzt.

17. Äthiopien: Christ heimtückisch ermordet
Auf dem Nachhauseweg von seinem Restaurant in Senkele wurde ein Christ von einem bislang unbekannten Mann von hinten mit Machetenhieben getötet. Der Mord ereignete sich am 20. Dezember. Der Familienvater hinterlässt seine Frau und sieben Kinder im Alter zwischen 10 bis 25 Jahren. Der Mitte 50-jährige war ein erfolgreicher Geschäftsmann und aktives Mitglied der „Full Gospel Church“. Er unterstützte die Kirche finanziell. Darin sehen Kirchenmitglieder ein Motiv für seine Ermordung. „Wir leben in Angst, bitte betet für uns, dass Gott uns die Kraft gibt, diese schwere Zeit durchzustehen“, bittet die Witwe.

18. Algerien: Radikale zünden Kirche an
In der Nacht vom 9. auf den 10. Januar brachen mehrere Männer in das Gemeindehaus der „Tafath“-Gemeinde, die zur evangelischen Kirche gehört, ein. Sie verwüsteten die Einrichtung und setzten es in Brand. Mustafa Krireche, der Pastor, wird mit dem Tode bedroht.

19. Aserbaidschan: Frist für Neuregistrierung läuft ab
Vier Fünftel der Gemeinschaften ist es noch nicht gelungen, ihre Neuregistrierung zu erwirken. Wenn sie nicht bis 2010 in der Lage sind, droht ihnen die Auflösung durch die Gerichte. Einen traurigen Rekord hält die Baptistengemeinde in Aliabad im Bezirk Zakatala. Ihr wird seit Mitte der Neunzigerjahre die Registrierung verweigert.

20. China: Staat soll Hauskirchenleiter freilassen
Als „Gefangene des Monats Januar“ haben die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) und die Evangelische Nachrichtenagentur idea das chinesische Pastorenehepaar Yang Rongli und Wang Xiaoguang benannt und zur Unterstützung für sie aufgerufen. Die Leiter der „Fushan-Hauskirche“ in der Provinz Shanxi waren zu mehrjähriger Haft verurteilt worden. Ein Volksgerichtshof verhängte gegen die Pastorin Yang eine siebenjährige Gefängnisstrafe wegen „illegaler Besetzung von landwirtschaftlicher Nutzfläche“ und „Störung der Personenverkehrsordnung durch Versammlung von Menschenmengen“. Ihr Mann muss drei Jahre hinter Gitter.

21. Christenverfolgung: Weltverfolgungsindex von Open Doors
Das internationale Hilfswerk Open Doors erstellt jedes Jahr einen Weltverfolgungsindex. Zurzeit werden in Nordkorea Christen wegen ihres Glaubens am schärfsten verfolgt. Iran liegt auf Platz zwei. Das streng islamische Saudi-Arabien steht auf Platz drei der Verfolgerstaaten. Acht der zehn Staaten mit der schärfsten Christenverfolgung sind muslimisch geprägt: Iran, Saudi-Arabien, Somalia, Malediven, Afghanistan, Jemen, Mauretanien und Usbekistan. Zwei werden kommunistisch regiert: Nordkorea und Laos. Weltweit werden nach Erkenntnissen von Open Doors rund 100 Millionen Christen wegen ihres Glaubens verfolgt.

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Freitag, 15. Januar 2010, 16:16

weitere Gebetsanliegen

22. Dänemark: Mörderische „Fatwa" gegen dänischen Karikaturisten
Kurt Westergaard entging in seinem Haus in letzter Sekunde mit seiner Enkelin einem Mordanschlag am Neujahrstag. Der 74-Jährige steht seit Jahren auf einer „Todesliste" und lebt unter ständiger Lebensgefahr. Ähnlich wie bei Salman Rushdie existiert auch gegen ihn eine „Fatwa", ein „islamisches Rechtsgutachten", das seinen Tod fordert. Er lebt seitdem in ständiger Angst. Er ist achtmal umgezogen. Der dänische Zeichner war im September 2005 durch den sogenannten „Karikaturenstreit" bekannt geworden.

23. Deutschland: „Verstärkt für verfolgte Christen beten”
Dazu hat Bischöfin Maria Jepsen aufgerufen. In ihrem jährlichen Hirtenbrief weist die Bischöfin auf den Sonntag Reminiscere („Gedenke“) am 28. Februar hin. An diesem Termin begeht die EKD 2010 erstmals einen „Tag der verfolgten Christen“. Weiter heißt es: „Die Kirche müsse aber nicht nur am Sonntag Reminiscere, sondern auch bei anderer Gelegenheit für verfolgte Christen eintreten und für sie beten.“ Die Weltweite Evangelische Allianz lädt dazu in der Woche vom zweiten bis dritten Sonntag im November ein, die württembergische Landeskirche hat den Stephanustag am 26.12. dafür empfohlen.

24. Eritrea: Christen werden in abscheulichen Kerkern gehalten
Christen, die einer Freikirche angehören, duldet man nicht; sie werden unter unmenschlichen Haftbedingungen eingesperrt. Sicherheitskräfte drangen in die Wohnung von Haile Naizgi ein und nahmen ihn mit. Der Ratsvorsitzende der “Full Gospel Church” sei Mitglied einer “illegalen” Kirche, lautet der Grund seiner Verhaftung. Dabei hatte er sich seit 2002 darum bemüht, die Freikirche registrieren zu lassen. Repressive Religionsgesetze legen in Eritrea fest, dass nur noch orthodoxe, katholische und lutherische Kirchen sowie der Islam offiziell anerkannt werden. 2800 Christen (z.T. auch Angehörigen der historischen Kirchen) werden in Eritrea aufgrund ihres Glaubens gefangen gehalten. Unter unmenschlichen Bedingungen werden sie in der Regel ohne rechtmäßiges Verfahren eingekerkert, viele sogar in Frachtcontainern.

25. Indien: Gewalt gegen Christen bleibt auf hohem Niveau
Durchschnittlich drei Anschläge pro Woche sind im vergangenen Jahr auf Christen in Indien verübt worden. 152 größere gewalttätige Übergriffe hat die Indische Evangelische Allianz registriert. Das Weihnachtsfest 2009 verlief in den bedrohten Regionen weitgehend friedlich; da viele Kirchen unter Polizeischutz standen.

26. Indonesien: Panikmache darf Dialog nicht zerstören
Wie die indonesische Polizei erst jetzt mitteilt, hat eine Gruppe unbekannter Angreifer bereits Anfang Dezember auf Java eine evangelische Hauskirche zerstört. Auf der Insel Java kommt es immer wieder zu Aggressionen militanter Moslems gegen Christen. Zuletzt randalierte eine Gruppe von rund tausend Moslems in einer noch nicht fertig gebauten katholischen Kirche. Scheinbar haben die Aggressionen von Moslems gegen Christen in Indonesien generell zugenommen. Die Länderexpertin Marianne Klute von der Menschenrechts-organisation „Watch Indonesia“ warnt jedoch vor Panikmache und sieht vielmehr - dank kirchlicher und staatlicher Bemühungen - eine rückläufige Tendenz.

27. Iran: Hartes Vorgehen gegen Christen Polizisten
verhafteten im Dezember mehrere Hausgemeindechristen. Mindestens fünf ehemalige Muslime sind im Norden des Landes noch immer in Haft. Die Mutter eines zehnjährigen Mädchens wurde für drei Monate unter Hausarrest gestellt. Per Haftbefehl des Revolutionsgerichtes holten Sicherheitsbeamte in Mashhad Hamideh Najafi aus ihrer Wohnung. Die Beamten durchsuchten ihre Wohnung und beschlagnahmten persönliche Dinge. Der Informationsdienst Compass Direct meldete, dass am 21. und 29. Dezember die Weihnachtsfeierlichkeiten von zwei Hausgemeinden in der Region Teheran von Polizisten unterbrochen und mehrere Personen festgenommen wurden. Vier Christen von ihnen seien noch im Gefängnis.

28. Kasachstan: „Es gibt keine Verfolgung in Kasachstan“
Einem protestantischen Pastor droht ein Strafverfahren wegen „fahrlässiger schwerer Gesundheitsschädigung“, weil er mit einer Frau auf deren Bitte hin für ihre Gesundheit gebetet hatte. Auf die Frage, ob man wegen seines Glaubens gegen Pastor Kim vorgegangen sei, erklärte der Polizeibeamte: „Es gibt keine Verfolgung in Kasachstan.“ Dabei werden auch weiterhin im ganzen Land von Christen betriebene Rehabilitationszentren für Alkohol- und Drogensüchtige geschlossen.

29. Malaysia: Auch Christen dürfen „Allah“ sagen
Das hat das Oberste Gericht in Malaysia entschieden und damit ein Verbot der Islambehörde aufgehoben. „Herald“-Chefredakteur Pater Lawrence Andrew zeigte sich nach dem Gerichtsentscheid erleichtert: „Das Gericht hat das in unserer Verfassung garantierte Recht aller Staatsbürger bestätigt.“ Tausende Bibeln und christliche CDs aus Indonesien, in denen Allah als Übersetzung für Gott verwendet wurde, seien dem Bericht zufolge von den Behörden konfisziert worden. Der Gerichtsentscheid in diesen beiden Fällen stehe noch aus.

30. Schweiz: Islamisten legen evangelikale Internetseite lahm
Die Schweizer Homepage www.igw.edu war am 30. Dezember nicht erreichbar. Stattdessen sah man das Foto einer Moschee sowie den Spruch „Hacked for Islam; hacked by Akincilar“ (Gehackt für den Islam, von Akincilar). Wer genau hinter der Online-Attacke steht, ist unklar. Mit der Bezeichnung „Akincilar“ könnte die radikal-islamische Organisation „Akincilar Derneği“ gemeint sein. Wie es hieß, wurden bereits seit Mitte Dezember Versuche unternommen, den Online-Auftritt des IGW zu manipulieren. Das Institut geht davon aus, dass ein Zusammenhang zwischen dem Schweizer Volksentscheid gegen den Minarettbau und dem Angriff besteht. Das Institut gehört zur Konferenz Bibeltreuer Ausbildungsstätten.

31. Vietnam: Christen in Polizeistation gefoltert
Die Polizei habe zwei Mitgliedern der protestantischen „Kirche des vollen Evangeliums“ Missionierung vorgeworfen. Nguyen Ba Chung und Nguyen Ngoc Nam hatten am 10. Januar zwei Christen in dem Ort Quang Hung besucht. Dort mussten sie den Polizisten ihre Papiere vorzeigen und wurden zu einem Verhör mitgenommen. Nguyen Ba Chung berichtete anschließend der IGFM, dass die Polizisten ihn mit Fußtritten gegen Kopf und Bauch misshandelt hätten. Chung wies in dem Verhör den Vorwurf der Missionierung zurück, da die besuchten Bekannten bereits Christen seien. Dennoch habe der stellvertretende Polizeichef des Ortes gedroht, Kriminelle gegen die beiden Männer einzusetzen, falls sie die Ortschaft noch einmal besuchen sollten. Nach fünfeinhalb Stunden wurden die beiden Christen freigelassen.

AKREF Arbeitskreis für Religionsfreiheit - Menschenrechte - verfolgte Christen der Deutschen Evangelischen Allianz

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