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ralf-fennig

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

1

Montag, 25. Oktober 2010, 23:17

zehn gute Gründe?

Auf yahoo fand ich heute "zehn gute Gründe gegen die Ehe":

Zitat

Die Kosten
Das gute Essen und Trinken, der Fotograf, das Brautkleid, die Räumlichkeiten, „kleine Extras" wie eine Band oder einen Unterhaltungskünstler... Der durchschnittliche Betrag, den eine Hochzeit kostet, ist schwer zu ermitteln. Aber mir nichts, dir nichts, ist man schnell im fünfstelligen Bereich. Machen Sie von dem Geld doch lieber einmal Urlaub in der Südsee oder legen Sie's für Ihr eigenes Häuschen zur Seite!

Es ist out
Wie viele Menschen in Ihrem Umkreis sind verheiratet? Wahrscheinlich recht wenige - zumindest im Alter von Ende zwanzig. Heiraten ist einfach nicht mehr in - wohl auch deshalb, weil es nicht mehr „notwendig" ist. Früher gehörte es zum gesellschaftlich guten Ton, ab einem gewissen Alter unter der Haube zu sein, besonders für Frauen. Doch die sind auf diesen Bund längst nicht mehr angewiesen, um trotzdem anerkannt zu sein. Und wenn Sie sich umschauen: Brad Pitt und Angelina Jolie, Johnny Depp und Vanessa Paradis - die coolsten Pärchen unserer Zeit leben in wilder Ehe.

Der Stress
Eine Hochzeit bedeutet vor allem Stress. Das passende Datum muss festgelegt, die geeigneten Räumlichkeiten gefunden werden. Dann die Frage: Wen will man einladen, wen muss man einladen, wen kann man vernachlässigen? Hat man sich erst einmal auf die Gäste festgelegt, geht's an die Planung der Tischordnung. Schlimm außerdem, wenn man vom guten Wetter abhängig ist. Gegen Regen oder Schnee kann man zwar ohnehin nichts machen, trotzdem zehrt das Hoffen auf Kaiserwetter an den Nerven. Und wenn der große Tag dann gekommen ist, hat das Brautpaar vor lauter Aufregung und wegen der ganzen Gratulanten am allerwenigsten von „seinem" Tag.

Kindisches Verhalten
Vor der Hochzeit gibt es wichtige Dinge zu klären. Vor allem die Frage: Wer zahlt was? Doch so direkt wird dieses Thema selten angeschnitten, sondern vielmehr schleicht man um dieses herum wie die Katze um den heißen Brei. Stattdessen stehen regelmäßige Essen bei Eltern und Schwiegereltern auf dem Programm, weil der „wundervolle Sohn" die „entzückende Tochter" heiratet. Doch eigentlich geht's darum, das Finanzielle zu klären. Ein Rat: Heiraten ist etwas für Große. Und wer groß ist, kann auch bezahlen - ohne Papa und Mama.

Der ganze Aufwand für einen Tag?
Vom Heiratsantrag bis zur tatsächlichen Hochzeit vergeht meist viel Zeit. Viele Paare bereiten sich ein ganzes Jahr auf den großen Tag vor - oder sogar noch länger. Das sind 364 Tage oder eben noch ein bisschen mehr. Und an all diesen Tagen haben sie nur dieses eine Thema im Kopf! Überlegen Sie nur mal, was Sie alles machen könnten, statt in dieser Zeit nach dem passenden DJ für die Party zu suchen oder das beste Fünf-Gänge-Menü aller Zeiten zusammenzustellen.

Die Libido leidet
Der ganze Stress, die ständige Telefoniererei, die Diskussionen darüber, ob die Verwandten aus Übersee nun tatsächlich eingeflogen werden müssen oder ob man wegen Tante Tillys Laktoseallergie den ganzen Menüplan umschmeißt... Wegen all der Vorbereitungen kommen vor allem die zu kurz, um die es sich eigentlich dreht: Sie selbst. Romantik und Zeit für sich war gestern. Wann Sie die letzte schöne, gemeinsame Nacht miteinander verbracht haben, wissen Sie gar nicht mehr? Leider werden Sie wahrscheinlich auch in der Hochzeitsnacht so müde sein, dass Sie direkt ins Bett fallen und einschlafen. Wenigstens haben Sie den ganzen Stress dann endlich hinter sich.

Man kann es nie allen recht machen
Für Ihre Brieftasche ist es natürlich schonend, falls Mama und Papa doch einen Teil der Hochzeitskosten für Sie tragen. Ihre Nerven dagegen schont das mit Sicherheit nicht. Eltern mischen sich sowieso in die Planung ein, und wenn sie dann noch ein „Recht" dazu haben, ist die Katastrophe bereits vorprogrammiert. Sie wissen alles besser, genauso wie die neuen Schwiegereltern. Allerdings müssen wiederum diese beiden Parteien nicht einer Meinung sein - was noch mehr Probleme bedeutet. Bei all dem Stress, den man ohnehin schon hat, sind Meinungsverschiedenheiten innerhalb der Familie das letzte, was man in dieser Zeit gebrauchen kann. Doch vermeiden lassen sie sich leider in den seltensten Fällen.

Gewichtszunahme ist vorprogrammiert
Sie wollen natürlich, dass Ihren Gästen nur das Beste an der langen Hochzeitstafel vorgesetzt wird. Und um diesbezüglich auf Nummer sicher zu gehen, liegt es an Ihnen, sich vorher durchs Kuchenbuffet und Fünf-Gänge-Menü zu probieren. Lecker ist das bestimmt. Aber ob Ihnen später auch noch Ihr Brautkleid passen beziehungsweise der Knopf am Anzug nicht übermäßig spannen wird, ist fraglich.

Die Wahl des Trauzeugen
Eine Hochzeit will man mit Freunden feiern. Und die allerbeste Freundin und der loyalste Kumpel haben außerdem die Aufgabe, die Eheschließung zu bezeugen oder zu unterstützen. Oder doch die Schwester oder der Bruder? Die Wahl der richtigen Trauzeugen ist nicht nur eine schwierige Frage für Braut und Bräutigam. Sie kann auch für Unstimmigkeiten zwischen den Gästen führen, wenn sich der eine oder die andere insgeheim Hoffnungen gemacht hat, diesen Part zu übernehmen. Und am Ende gibt's unter den fröhlichen Gesichtern am Tisch auch jede Menge beleidigte.

Und schließlich... die Scheidung
Fast 200.000 Ehepaare wurden zuletzt in Deutschland geschieden. Durchschnittlich kaum 14 Jahre lang hielt der Bund zwischen Mann und Frau. Gut möglich, dass auch Sie irgendwann zu den „Geschiedenen" gehören. Gesellschaftlich ist das heutzutage kein Drama mehr, zumal Sie mit solch einem „Dilemma" ja nicht alleine dastünden. Doch so eine offizielle Trennung hat doch meist noch etwas Schmerzlicheres als ein normales Schlussmachen. Und am besten kann man das vermeiden, indem man erst gar nicht heiratet!


Tja - nun wissen wir Christen ja Bescheid.
Treue und Verbindlichkeit ist "out"! :nullahnung:
Stört Euch das? Mich nicht! :D

Manchmal kann man sich nur wundern für welchen Unsinn "schlaue Menschen" ihren Gehirnschmalz aktivieren.

Discordier

unregistriert

2

Dienstag, 26. Oktober 2010, 06:26

Zitat

Treue und Verbindlichkeit ist "out"! :nullahnung:
Was hat denn Treue mit Ehe zu tun?

ralf-fennig

Administrator

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3

Dienstag, 26. Oktober 2010, 08:18

Kaum ein neuer Faden eröffnet - schon sind blöde Fragen da.
Kannst ja mal drüber nachdenken. Und wenn es schwer fällt, kleiner Tip:
Wer vor hat verbindlich zusammenzubleiben - der kann beruhigt das auch vor sich, vor Gott und der Welt "fest machen". Wer mit der Verbindlichkeit nur spielen will - der hat natürlich Angst vor einem solchen Schritt.

Irgendwie habe ich jetzt aber überhaupt keine Lust mich mit Deinem/Euren "ja - aber man könnte doch auch ... treu zusammenleben ohne zu heiraten, eine Mietwohnung bewohnen ohne einen Mietvertrag abzuschließen, ein Auto fahren ohne einen Führerschein zu haben, blablabla". Natürlich KANN man viel - es gibt aber keinen Grund dafür solang man es ernst meint.

Discordier

unregistriert

4

Dienstag, 26. Oktober 2010, 22:06

Ich dacht jetzt eher an den umgekehrten Fall, bloss weil man verheiratet ist ist man noch lang nicht treu.
Und wenn man schon zehn Jahre zusammen lebt glaub ich nicht das ein Trauschein irgendetwas am Verhältnis zueinander ändert.

ralf-fennig

Administrator

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5

Dienstag, 26. Oktober 2010, 22:10

Dann solltest Du vielleicht aufhören umgekehrt zu denken :rolleyes:
Ich frage mich lediglich warum man nicht dazu stehen kann wenn man sich treu sein will. Das es Menschen gibt die am Traualtar lügen weiß ich - aber ich mache Lügen nicht zum Ausgangspunkt meines Denkens.

Discordier

unregistriert

6

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 08:22

Zitat

Dann solltest Du vielleicht aufhören umgekehrt zu denken :rolleyes:
Guck auf den Nick, wenn ein Discordianer aufhört mentale Saltos zu schlagen muss die Welt noch weniger in Ordnung sein als sie eh schon ist :floet:

Und die Paare die ich kenne stehen zu ihrer Treue untereinander, sie sehen bloss keinen Sinn darin das ganze nochmal vertraglich zu regeln.

ralf-fennig

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7

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 11:10

Das muss ja nichts heißen wenn Deine Bekannten keinen Sinn sehen.

Discordier

unregistriert

8

Mittwoch, 27. Oktober 2010, 14:49

?

9

Freitag, 29. Oktober 2010, 20:33

Wenn man die Liebe vertraglich festhalten muss, sollte man sichdarüber sorgen machen. meine frau und ich haben geheiratet, weil wir unsere familien zusammenbringen wollten und jedem zweifler zeigen wollten: wir ziehen das durch,jetzt haltet die klappe. Außerdem war die party geil :thumbsup:

Aber wenn man an die institution der ehe nicht glaubt, bzw diese für unnötig, sehe ich kein problem darin nicht zu heiraten.
Wenn man sich aber schon von vorneherein eintrichtert, dass sich dann irgendwas ändert und besser wird, istdas völliger unsinn. Es ändert sich absolut nichts, ausser vielleicht die steuerlichen ausgaben.

An den Threadersteller:
Dir ist schon klar, dass der ersteller des textes das ganze nicht so ernst sieht,oder?
Immer diese christliche Verfolgung...

Wieso regt ihr euch eigentlich darüber so auf? Is ja nich so, dass Ehe eine christliche Erfindung ist oder so...

ralf-fennig

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10

Freitag, 29. Oktober 2010, 23:03

Stimmt auffallend.
Die Ehe ist keine christliche Institution. Auch keine weltliche.
Sie ist von Gott gestiftet. Schon dem ersten Menschenpaar.

Ansonsten widersprichst Du Dir selbst.
Erst zählst Du auf was sich für Dich durch die Eheschließung geändert hat (das Du es dadurch dann "allen gezeigt hast" das Du es ernst meinst) und dann behauptest Du es hätte sich nichts geändert.
Da frage ich mich wirklich warum ich zu dieser Trollerei noch was schreibe. Ist doch albern.

Discordier

unregistriert

11

Sonntag, 31. Oktober 2010, 16:18

Zitat

Auch keine weltliche
Es handelt sich um einen auf dem Standesamt geschlossenen Vertrag.
Wie gehts denn noch weltlicher?

12

Sonntag, 31. Oktober 2010, 18:16

ich meine die emotionale ebene, sorry, hätte mich klarer ausdrücken sollen.
emotional ändert sich nichts. große party gehabt, danach war alles wie vorher

ralf-fennig

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13

Sonntag, 31. Oktober 2010, 20:57

Zitat

Auch keine weltliche
Es handelt sich um einen auf dem Standesamt geschlossenen Vertrag.
Wie gehts denn noch weltlicher?


*gähn*

14

Montag, 1. November 2010, 20:24

Zitat

Auch keine weltliche
Es handelt sich um einen auf dem Standesamt geschlossenen Vertrag.
Wie gehts denn noch weltlicher?


*gähn*
Geil. Ralf schreibt als Antwort ein *gähn* und betitelt mich an anderer Stelle als Troll.
Christliches verhalten oder ein schlechter Mensch, wie es ja laut bibel jeder sein soll? :nullahnung:

ralf-fennig

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15

Montag, 1. November 2010, 21:41

Was soll ich schreiben?
Es langweilt mich. Die Argumentation ist so wenig geistreich das man dazu nur gähnen kann.
Da muss man dann nicht mehr Worte machen als dringend nötig.

16

Dienstag, 2. November 2010, 17:48

Die Argumentation ist so wenig geistreich das man dazu nur gähnen kann.
Kein wunder, wenn mannichtauf Fragen eingeht und sich keine Mühe gibt. Schäm dich, Ralf :besserwisser:

Zitat

Die Ehe ist keine christliche Institution. Auch keine weltliche.

Sie ist von Gott gestiftet. Schon dem ersten Menschenpaar.
Die Ehe gab es bereits lange vor dem Christentum.

ralf-fennig

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17

Dienstag, 2. November 2010, 23:06

Welche Fragen denn?

Zitat

Die Ehe gab es bereits lange vor dem Christentum.

Na das sag ich doch. Trulli.

18

Mittwoch, 3. November 2010, 19:11

Zitat
Die Ehe gab es bereits lange vor dem Christentum.


Na das sag ich doch. Trulli.
Oh Pardon, du glaubst ja daran, dass Gott alles erschaffen hat.
Ich meinte allerdings, dass lange bevor sich der Gottesbegriff des Christentums etabliert hatte, ja sogar noch lange vor dem Judentum, die Menschen in ihrer eigenen Form geheiratet haben.

(Der Wandel des Gottesbegriffs im laufe der Geschichte ist auch ein interessantes Thema. Tipp einfach mal "Gott" bei wikipedia ein, interessanter Artikel)

ralf-fennig

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19

Mittwoch, 3. November 2010, 21:42

In der Tat gab es den Gottesbegriff von den Anfängen der Zeit an - dann kam Adam, dann kam die "Idee" der Ehe und schließlich kam Eva.
Erst mehrere tausend Jahre später gab es den Begriff des Christentums.
Warum soll ich ausgerechnet Wikipedia nach Gott fragen?
Ich glaub ich mach auch hier mal zu. Ist ja alles gesagt was wichtig wäre.

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