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Mittwoch, 15. Dezember 2010, 17:20

Verfolgte Christen - AKREF-Gebetsanliegen vom 16. bis 31. Dezember 2010

AKREF Gebetsanliegen vom 16. bis 31.Dezember 2010
16. Äthiopien: Unschuldig im Gefängnis
Wie jetzt bekannt wurde, ist Tamirat Woldegorgis zu drei Jahren Haft wegen Beleidigung des Korans verurteilt worden. Er sitzt bereits seit August im Gefängnis in Jijiga. Er liegt in einem mehrheitlich von Muslimen bewohnten Trakt, darunter viele Somalier. Zwei seiner Freunde wurden "für die Unterstützung eines Kriminellen" zu Geldstrafen von jeweils umgerechnet 43 Euro verurteilt. Sie hatten Woldegorgis im Gefängnis besucht und mit Essen versorgt.
17. Algerien: Christen wegen Kircheneröffnung verurteilt
Wegen Eröffnung einer Kirche sind in Algerien vier Christen zu Haftstrafen verurteilt worden. Laut Bericht des Senders "Radio France International" hielten die zuständigen Richter die Gründung für illegal. Drei der Verurteilten müssen nun für zwei Monate ins Gefängnis. Der vierte wurde zu einer dreimonatigen Freiheitsstrafe und einer Geldbusse von umgerechnet 116 € verurteilt, weil er einen französischen Geistlichen beherbergt habe.
18. Armenien: Wachsende Besorgnis über geplante Gesetzesänderungen
Menschenrechtsaktivisten und Religionsgemeinschaften haben sich gleichermaßen kritisch zu den geplanten Änderungen mehrerer Gesetze geäußert. Geplant ist u.a. die Einführung einer „theologischen Expertenprüfung“ durch den Staat, bevor eine Religionsgemeinschaft registriert werden kann. Religionsgemeinschaften, die keine vollständigen Informationen über all ihre Aktivitäten vorlegen, könnten aufgelöst werden.
19. Aserbaidschan: Härtere Strafen für religiöse Betätigung
Mindeststrafen für Gottesdienste ohne staatliche Genehmigung könnten um das 15-fache steigen, wenn ein Entwurf zur Abänderung des Verwaltungsstrafgesetzes angenommen wird. „Das ist, damit sie sich der Verantwortlichkeit für ihre Handlungen bewusst werden“, erklärte Rabiyat Aslanova, Vorsitzende des Menschenrechtsausschusses. Aserbaidschan will keine rechtliche Überprüfung der geplanten Gesetzesänderungen durch den Europarat.
20. Deutschland: „Augen vor Christenverfolgung nicht verschließen“
Die Bedeutung der Religionsfreiheit haben CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe und EKD-Auslandsbischof Martin Schindehütte aus Anlass des „Tags der Menschenrechte“ am 10. Dezember hervorgehoben. „Massive Einschränkungen bei der freien Religionsausübung in vielen Ländern verdeutlichten in dramatischer Weise die Unterdrückung der Freiheit des Einzelnen“, erklärte Gröhe. Dabei seien etwa 80 Prozent aller aus religiösen Gründen verfolgte Christen. Anfang Dezember wurde öffentlich, dass Vogel, auch bekannt als Abu Hamza, an Weihnachten in Berlin zum Glauben an Allah aufrufen will. Kostenlos wird ein dreitägiges Seminar mit dem Titel "Wer hat dich geschaffen?" angeboten. Verfassungsschützer vermuten jedoch mehr als vermeintlich harmlose Bekehrungsversuche. Die Behörden seien wachsam, verbieten könne man eine solche Veranstaltung jedoch nicht.
21. Eritrea: Christin erschossen
Am 19.11.10 ist Ferewini Gebru Tekleberhne (35) getötet worden. Die Christin wurde bei einem Fluchtversuch aus einem Militärgefangenenlager erschossen. Sie war dort seit zwei Jahren in einem Frachtcontainer eingesperrt, weil sie ihren Glauben nicht in einer staatlich erlaubten Kirche praktiziert hatte. Tagsüber herrschte in den Containern brütende Hitze, nachts wird es empfindlich kalt. Es dringt kaum frische Luft hinein, sanitäre Anlagen gibt es ebenso wenig wie medizinische Versorgung. Tekleberhne gehörte einer evangelikalen Gemeinde in Eritrea an.
22. Indonesien: Wieder Übergriffe auf Christen
In Indonesien sind erneut Christen Zielscheibe radikaler Muslime geworden. Mehr als 100 Mitglieder der Islamischen Reformbewegung West Java verhinderten am 3. Advent in der Stadt Bandung einen Gottesdienst, wie die indonesische Tageszeitung "Jakarta Post" berichtete. Ein Sprecher der Gruppe erklärte, der Gottesdienst sei illegal gewesen. Die Huria Kristen Batak, die grösste protestantische Gemeinschaft Indonesiens, wartet seit Jahren auf die Genehmigung einer Lizenz zum Bau einer Kirche.

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Mittwoch, 15. Dezember 2010, 17:22

bitte betet weiter

23. Irak: Zwei Christen ermordet
Nach dem Massaker in der syrisch-katholischen Kathedrale von Bagdad am 31.10.10. setzte eine Fluchtwelle der Christen aus Bagdad und Umgebung Richtung Nordirak in das autonome Kurdengebiet ein. Es handelt sich um mehr als 500 christliche Familien, die ihre Häuser verließen. Die blutigen Serien von Attentaten, Morden und Drohungen gegen Christen im Irak hören nicht auf. Ein Sprecher des irakischen Innenministeriums gab bekannt, dass bewaffnete Männer in das Haus von Christen im Bagdader Stadtteil Baladiyat eingedrungen seien und ein älteres christliches Ehepaar ermordeten.
24. Israel: Hamas-Fernsehen ruft zum Mord an Juden und Christen auf
Der offizielle Fernsehsender der Terrororganisation Hamas, die seit einem blutigen Militärputsch den Gazastreifen beherrscht und zur Terrorbasis ausgebaut hat, strahlt Videoclips aus, in denen verkündet wird, dass Allah von gläubigen Moslems verlange alle Juden und Christen zu ermorden - "bis auf den letzten" sollen diese besonders verhassten "Ungläubigen" von den "Gotteskriegern" des globalen Jihads ermordet werden.
25. Katar: Kritik an der Vergabe der Fußball-WM 2022
Wie viele islamische Länder unterdrückt auch Katar das Christentum. Der Staat ist eine absolute Monarchie mit dem Islam als Staatsreligion und der Scharia als Gesetzbuch. Es gibt weder ein Parlament noch politische Parteien. Fast alle Bürger dieses extrem reichen Landes sind Muslime. Die christliche Gemeinschaft besteht mehrheitlich aus Immigranten. Die Weitergabe des christlichen Glaubens an Muslime ist verboten. Die Einfuhr von religiösem Material wird kontrolliert. Den Islam zu verlassen, gilt als Apostasie, Muslime, die Christen werden, sind der Verfolgung ausgesetzt. Wenn man im vornherein weiß, dass in diesem Land Christenverfolgung stattfindet, ist es unpassend, dort eine Fußball-WM durchzuführen - so die Kritiker.
26. Kongo: Junger Jesuit erschossen
Wieder wurde ein Christ im Kongo, getötet. Der junge Seminarist des Jesuiten Ordens, Nicolas Eklou Kolma, ein gebürtige Togolese, wurde am Stadtrand von Kinshasa kaltblütig am 5.12.10 ermordet. Er war abends mit einer Gruppe auf dem Heimweg als sie von einem bewaffneten Mann in militärischer Kleidung und mit verhülltem Gesicht angesprochen wurden. Er zwang sie, niederzuknien und die Hände hoch zu halten. Danach nötigte er den jungen Jesuiten vorauszugehen und schoss fünfmal auf ihn, wie die anderen Augenzeugen der Polizei später berichteten.
27. Pakistan: Kopfgeld auf Asia Bibi ausgesetzt
Asia Bibi(45) war vor einem Monat zum Tod durch den Strang verurteilt worden. Sie soll sich abfällig über den Propheten Mohammed geäußert haben. Die Beschuldigte weist dies vehement zurück. Ein muslimischer Vorbeter hat nun ein Kopfgeld für die Ermordung der Christin ausgesetzt. "Ich gebe jedem 500.000 Rupien (4342 Euro), der Asia Bibi tötet", sagte Maulana Yousuf Qureshi. Der muslimische Vorbeter fordert die radikal-islamischen Taliban zum Mord an Asia Bibi auf.
28. Österreich: Außenminister will sich für Religionsfreiheit stark machen
Außenminister Michael Spindelegger setzt sich auf europäischer Ebene für eine Initiative zum Schutz der Religionsfreiheit sowie religiöser Minderheiten ein. Er werde das Thema beim nächsten Brüsseler EU-Außenministertreffen zur Sprache bringen. „Der jüngste Angriff auf die christliche Minderheit im Irak ist ein besonders verabscheuungswürdiges Beispiel des weltweiten Anstiegs von Gewalt und Diskriminierung gegen religiöse Minderheiten vor dem wir nicht die Augen verschließen dürfen“, betonte der Bundesminister aus Anlass des Internationalen Tages der Menschenrechte.
29. Schweiz: Unterschriften für Religionsfreiheit
Christen beanstanden prekäre Menschenrechtssituation in islamischen Ländern. Sie fordern die vorbehaltlose Respektierung der Menschen- und Bürgerrechte. Zusammengeschlossen in der Arbeitsgemeinschaft für Religionsfreiheit der Schweizerischen Evangelischen Allianz setzen sich sieben Organisationen für Menschenrechte und Religionsfreiheit in kritischen Ländern ein. Rund 50’000 Personen haben eine Petition für Religionsfreiheit in islamischen Ländern unterschrieben.
30. Somalia:17-jährige Christin erschossen
Nurta Mohamed Farah hatte den Islam verlassen. Seit Mitte Mai wussten auch ihre muslimischen Eltern, dass sie Jesus Christus nachfolge und eine Hausgemeinde besuche. Damit hatte sie - nach islamischem Verständnis - die Ehre der Familie beschmutzt. Zunächst versuchten die Eltern den neuen Glauben aus Nurta herauszuprügeln. Doch weil sie trotz der Schläge nicht zum Islam zurückkehren wollte, ketteten ihre Eltern sie an einen Baum und des Nachts war sie in einem kleinen dunklen Raum eingesperrt. Vor kurzem wurde die Christin von zwei Unbekannten mit Pistolenschüssen in Brust und Kopf getötet. Es könnte sich um "Ehrenmord" durch Verwandte gehandelt haben.
31. Weltweit: “Jeder hat das Recht auf Religionsfreiheit”
Auch wenn in den Verfassungen der meisten Staaten die Bekenntnis- und Religionsfreiheit garantiert ist, so gibt es immer wieder Einschränkungen in der freien Ausübung der Religion. Es gibt u.a. Schikanen von Regierungen, um Gottesdienste oder andere christliche Versammlungen zu reglementieren. Aus politischen Motiven geschieht das in Nordkorea, Vietnam, China oder Kuba; freiheitsfeindliche religiöse Ideologien gibt es zum Beispiel in Saudi-Arabien oder im Iran. Die Europäische Union will künftig bei ihrer Auslandspolitik die Religionsfreiheit stärker in den Blick nehmen.