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liam

unregistriert

41

Dienstag, 15. Februar 2011, 08:47

Ist das wirklich so schwer? Wer einem Achtjährigen erstmal die Buxen runterzieht, um ihn dann zu verwemsen, setzt sich leicht der Gefahr aus, es könne ihm um mehr gehen, als nur um das Verwemsen.

42

Dienstag, 15. Februar 2011, 10:03

Ist das bewiesen?

Wie oft bekam ich als Kind den Hintern versohlt. Es hat mir nicht geschadet.Hätte man heute mehr Disziplin unter Kindern, würden viele Verbrechen unterbleiben, die sie in Zukunft tun werden.

Mit der S Bahn in Hamburg zu fahren ist risikoreicher als ein Einsatz in Afganistan.

43

Dienstag, 15. Februar 2011, 10:07

Irgendwas stimmt heute nicht, Es erscheint bei jedem Eintrag erst: Fatal Error, erst beim 2.Versuch klappt es . :verwirrt:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Robins« (15. Februar 2011, 10:13)


ralf-fennig

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44

Dienstag, 15. Februar 2011, 13:37

Ist das wirklich so schwer? Wer einem Achtjährigen erstmal die Buxen runterzieht, um ihn dann zu verwemsen, setzt sich leicht der Gefahr aus, es könne ihm um mehr gehen, als nur um das Verwemsen.


Weißt Du: Wer die Autorität in Anspruch nehmen kann einem Jungen den Hintern zu versohlen - der kann sich auch "mehr" nehmen wenn er will. Und wenn er das will - dann tut er es auch. Erstrecht wenn er sowas "heiliges" wie ein katholischer Pfarrer in einem bayrischen Dorf der 1950er-Jahre ist.
Ich sagte ja schon: Was ich wirklich kritisch finde ist wenn ein Pfarrer, Pastor, Seelsorger der Jungen gleichzeitig ihr Zuchtmeister sein will.
Sowas ist im Regelfall Aufgabe der Eltern, im Heimfall der Heim- oder Gruppenleitung.
Einem Seelsorger sollte man alle kleinen und großen Sünden anvertrauen ohne Gefahr zu laufen anschließend bestraft zu werden. Auch wenn man erst acht Jahre alt ist.
DAS ist die Grenzüberschreitung die ich in dem Fall sehe. Aber ich weiß zu wenig über die Einzelheiten.

45

Mittwoch, 16. Februar 2011, 10:20

Ich würde der kath. Kirche ohnehin NIEMANDEM anvertrauen. Aus Bekanntenkreisen weiß ich, daß Gewalt in Kinderheimen dieser Kirche selbstverständlich waren. Eine Kirche ohne Verbindung zu Jesus kann nicht anders!

ralf-fennig

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46

Mittwoch, 16. Februar 2011, 13:10

Die Mutter eines Freundes von mir war in einem "ev. Kinderdorf". Was die zu berichten weiß ist auch nicht ohne...
Die schwer-erziehbaren Jugendlichen in der Diakonie Freistatt wurden bis in die 80er vor allem durch Zwangsarbeit im Diepholzer Moor "therapiert".
Soll nicht heißen das ich etwas gegen autoritäres Vorgehen hätte oder sinnvolle Arbeit für Jugendliche als destruktiv empfinde - wenn die ersten beiden Sätze hier einen negativen Unterton haben hat das Gründe.
Wenn ich in russlanddeutsch-baptistischen Gemeinden bin habe ich i.d.R. Mitleid mit den Kindern, die dort in Anzügen bzw. Kleidern sitzen und sich brav 2-3 Stunden Gottesdienst anhören die selbst ich manchmal als etwas eintönig empfinde.

Auf der anderen Seite:
Als Pfadfinderleiter ist dies erstrecht nicht meine Aufgabe - ich schicke solche Jungen i.d.R. dann wieder nach Hause. Aber es gibt Jungen denen ich (wenn ich nicht Pfadfinderleiter sondern deren Vater oder Erzieher wäre) sicherlich auch mit ernsteren Konsequenzen als nur mahnenden Worten begegnen würde. Weil sie einfach Grenzen suchen und ein klares Stop-Schild brauchen.
Aus meiner Zeit als Praktikant in einem Kinderheim weiß ich das solche Kinder in Heimen besonders oft anzutreffen sind.
Da habe ich vielleicht dann GRUNDSÄTZLICH für den Fall Mixa von all diesen Beispielen das größte Verständnis.

47

Donnerstag, 17. Februar 2011, 09:38

Das Elend von Kindern rührt mich besonders an.Wie böse muß ein Mensch sein, um sich an Kindern zu vergehen?Gilt eigentlich für alle Hilflosen!

Leider können wir fast nichts dagegen tun, oder hat jemand einen Vorschlag? :weinen:

ralf-fennig

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48

Donnerstag, 17. Februar 2011, 10:30

So lang es "Freiheit" gibt wird es auch die geben, die diese Freiheit nutzen um Böses zu tun.

Morgenrot

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49

Donnerstag, 17. Februar 2011, 13:36

......

Wie oft bekam ich als Kind den Hintern versohlt. Es hat mir nicht geschadet.


Das ist die übliche Ausrede, um das verwerfliche Tun der Eltern im Nachhinein zu rechtfertigen.
Es wird dir bestimmt geschadet haben, denn: jeder Klaps ist einer zu viel!

ralf-fennig

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50

Donnerstag, 17. Februar 2011, 13:39

......

Wie oft bekam ich als Kind den Hintern versohlt. Es hat mir nicht geschadet.


Das ist die übliche Ausrede, um das verwerfliche Tun der Eltern im Nachhinein zu rechtfertigen.
Es wird dir bestimmt geschadet haben, denn: jeder Klaps ist einer zu viel!


Nö. Wenns im richtigen Moment im richtigen Maß ist schadet es nicht.
Kann es garnicht.

liam

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51

Donnerstag, 17. Februar 2011, 14:18

Morgenrot, bei wievielen Kindern hast Du denn keinen Klaps erteilt?

ralf-fennig

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52

Donnerstag, 17. Februar 2011, 21:53

Ich weiß auf jeden Fall - wenn es irgendwie schaden würde dann würde mein Gott mir nicht schreiben:

Erspare dem Knaben die Züchtigung nicht; wenn du ihn mit der Rute schlägst, muss er nicht sterben. Indem du ihn mit der Rute schlägst, rettest du seine Seele vor dem Totenreich.

Leider hatte ich eine Mutter die zu gutmütig für einen Jungen wie mich war. Wahrscheinlich hätte es mir im Leben geholfen wenn sie mich öfter "ausgeliefert" hätte statt mich an jeder Stelle vor Strafe zu schützen?
Ich weiß in jedem Fall das ich die größten Probleme im Leben an den Bereichen habe in denen ich am Seltensten Strafen erlebt habe (obwohl ich sie verdient hätte).

Damals fand ich es toll in meiner Mutter eine Verbündete zu haben - heute bedauere ich es oft.

liam

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53

Donnerstag, 17. Februar 2011, 22:58

Aus vierfacher Erfahrung kann ich Dir versichern: Als Eltern kannst Du es machen wie Du willst - irgendwer findet immer einen Fehler in dem, was Du getan hast. Wirklich "richtig" macht es niemand...

ralf-fennig

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54

Donnerstag, 17. Februar 2011, 23:53

Ich weiß. Ich weiß.

55

Freitag, 18. Februar 2011, 10:16

Hallo Morgenrot, schön daß Du wieder da bist! :smile: :smile: :smile:



Bleib ein bißchen länger hier!Viele gehen , was ich traurig finde! :weinen: :weinen:

56

Freitag, 18. Februar 2011, 21:30

Ich würde der kath. Kirche ohnehin NIEMANDEM anvertrauen. Aus Bekanntenkreisen weiß ich, daß Gewalt in Kinderheimen dieser Kirche selbstverständlich waren. Eine Kirche ohne Verbindung zu Jesus kann nicht anders!
In der Bibel steht doch ganz deutlich, dass man sein Kind züchtigen soll. Wie kannst du dich als Christ dann gegen die Bibel stellen?

ralf-fennig

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57

Freitag, 18. Februar 2011, 21:31

Ich würde der kath. Kirche ohnehin NIEMANDEM anvertrauen. Aus Bekanntenkreisen weiß ich, daß Gewalt in Kinderheimen dieser Kirche selbstverständlich waren. Eine Kirche ohne Verbindung zu Jesus kann nicht anders!
In der Bibel steht doch ganz deutlich, dass man sein Kind züchtigen soll. Wie kannst du dich als Christ dann gegen die Bibel stellen?


Macht er doch garnicht.

58

Freitag, 18. Februar 2011, 23:24

Zitat von »Discordier«

Du weisst schon das es auch Atheisten gibt die ursprünglich Christen waren?
Wer wirklich zu Jesus gehört hat, kann kein Atheist werden. Wenn er Atheist wurde, war er kein wiedergeborener, sondern ein Scheinchrist.

Warum sollte dann überhaupt missioniert werden? Wenn eh schon alles fest gemacht ist, dann ist es deiner logik zufolge doch sinnlos.

@Ralf: Robins findet gewalt gegen Kinder schlecht und damit findet er auch einen bestimmten Teil der Bibel schlecht, in dem geraten/befohlen wird, sein Kind zu züchtigen. Wenn man jemanden schlägt ist das Gewalt. Schlecht! Illegal in Deutschland!

ralf-fennig

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59

Samstag, 19. Februar 2011, 01:42

Tut mir leid - die Gabe um fünf Ecken zu denken habe ich nicht in Deiner ausgeprägten Art und Weise.

60

Sonntag, 20. Februar 2011, 17:38

eigentlich sind es nur zwei Ecken.

Christen die Atheisten werden waren nie Christen (erste Ecke)

Also wären Atheisten die Christen werden auch nie Atheisten gewesen, womit das Missionieren unnötig ist (zweite Ecke)