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Biblebelt

unregistriert

1

Freitag, 18. März 2011, 04:44

Private Stromerzeugung

Stromerzeugung
Also ich habe eine monatliche Durschnittsstromrechnung von umgerechnet 40 Euro.
Wie das?
Nun durch mein Grundstueck verlaeuft ein Bach. Nun mein Nachbar und ich, haben uns 2 Genmeratoren gekauft. Der eine hat 33 KVA der andere 17 KVA. Nun haben wier ein Muehlhaus gebaut und nun treibt der Bach unsere Generatoren. Am Tage den 17 KVA um die Kuehltruhen zu versorgen und Abends und an den Wochenenden laeuft der grosse mit 33 KVA. Das genuegt um den Nachbarn und mich mit Strom zu versorgen.
Nur im Hochsommer kann es passieren das der Bach zu wenig Wasser fuehrt und desshalb nur der kleine Generator laufen kann. In dem Fall muessen wir vom Stromwerk zufuettern. Das sind aber meist nur 3-4 Wochen im Jahr.
Ist aber nicht schlimm, denn einen Bereitstellungsgrundpreis ist hier unbekannt. Auf so eine unsinnige Idee wuerde hier keiner kommen. Denn sonst muesste ich auch einen Grundpreis an die Tankstelle, den Baecker, den Metzger entrichten weil er mir ja seine Wahre zum kauf bereitstellt.
Darueber kann man in Deutschland mit niemanden diskutieren. Da ist man so tief mit diesem Grundpreis verhaftet da glaubt man das man einem Privatbetrieb, also einer Grossindustrie eine Grundgebuehr bezahlen muss damit die so freundlich sind einem teueren Strom zu verkaufen um damit ihre Proffite zu machen.

Wie dem auch sei. Das hoert sich natuerlich traumhaft billig an, ist es aber nicht. Denn kauf der Generatoren und den damit verbundenen Bau ist laengst schon durch den gesparten Strom-Preis wieder herausgekommen.
Doch so einfach ist das auch in den Staaten nicht. Ersteinmal muss eine solche Anlage von eionem lizensierten Elektro-Ingenieur halbjaehrlich ueberprueft werden. Nun das kostet pro Jahr etwa 100 Euro. Dann schreibt der Dinge auf die Repariert oder erneuert werden muessen und das kostet auch. Dann kostet die normale Wartung der Anlage auch Geld. Dafuer muss man etwa 1000 Euro im Jahr veranschlagen.
Nach dem wir aber die Kosten der Anlage durch 2 Teilen, lohnt sich das fuer uns. So kommen wir auf 40 Euro Stromkosten pro Monat und brauchen ans Stromsparen nicht zu denken.
Nein weder der Nachbar noch ich haetten Probleme ganz normal unseren Strom von der Stromgesellschaft zu kaufen. Uns geht es tatsaechlich um Umweltschutz.
Das kleine Stauwerk beeintraechtigt den Bach kaum. Aber wir erzeugen unseren Strom ohne Kohle, Oel, Gas oder Atomkraft dazu zu verwenden.
Andere hier haben andere unabhaengige Systeme um fuer ihr Haus Strom zu erzeugen.

In Deutschland geht das nicht.
Ein Bekannter (naehe Nuernberg) hat 2003 eine alte Muehle gekauft. Das Dingens steht weit drausen ausserhalb des Ortes. Er hat die Muehle voll restauriert und wohnt mit seiner Familie darin. Nun er hat sich auch einen Generator ans Muehlrad angeschlossen. Die ganze Anlage kostete ihn 12 000 Euro. Er musste den Generator ausbauen obwohl das Ding Fachmaennisch richtig eingebaut war. Er ist selbstaendiger Elektro-Ingenieur.
Die Gemeinde verlangte, das er an das Stromwerk angeschlossen sein muss und dafuer, weil da ja noch nie Strom draussen war, muss er die Leitung verlegen und vom Ort bis zur Muehle selbst bezahlen.

Dabei ist Deutschland vorreiter im Umweltschutz. Alle anderen auf der Welt sind ganz poese Umweltverschmutzer.

2

Samstag, 19. März 2011, 20:22

Danke für diesen Beitrag Bibelbelt :smile:

Biblebelt

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3

Sonntag, 20. März 2011, 15:32

Danke Timmy das du es gelesen hast.

Es gibt viele gute Moeglichkeiten die Menschen mit Strom zu versorgen. Ich wollte eigentlich mal eine Diskusion anstossen welche Moeglichkeiten es gibt umweltfreundlich Strom zu produzieren.
Wenn man schaut wie rund um die Welt durch private Haushalte Strom erzeugt wird dann lohnt solch eine Diskusion. Schaue ich nach Afrika, ich habe Freunde in Namibia und wie die teils weit draussen Strom erzeugen, oder in Australien in den outbacks da hat es lange schon einen wechsel gegeben. Bei den Dieselpreisen kann man einen Generator nicht mehr mit Oel betreiben.

Es gibt auch tolle Sachen die ich aus der Schweiz vernommen habe. Auch Kanada ist zu erwaehnen. Dort werden ganze Wohnsiedlungen alternativ mit Strom versorgt.

Ich halte es fuer den falschen Weg, Strom von Monstroessen Elektrokonzernen fuer alle Bereiche des Lebens herzustellen und teils ueber Tausende Kilometer zum Verbraucher zu transportieren. Alleine mit dem Energieverlust ueber solche Strecken koennte man Kleinstaedte mit Strom versorgen.

Ich mit einer eher Kapitalistischen Grundausrichtung sage:
Es gibt meiner Meinung nach 3 Bereiche welche nicht internationalen Grosskonzernen und Boersen ueberlassen bleiben duerfen.

Das erste ist die Stromerzeugung und Verteilung. Das muss Staatlich organisiert und profitfrei hergestellt und verteilt werden. Nur so kann sichergestellt werden, das Energie sicher hergestellt und verteilt wird. Ein privater Konzern wird immer auf Gewinne und deren Maximierung schielen und im Punkte Sicherheit immer die billigere Loesung waehlen.

Das zweite ist oeffentlicher Nah- und Fernverkehr. Auch das darf in einer modernen Welt nicht von Gewinnmaximen abhaengig sein. Strassenbahnen, Busse, Zuege muessen unbedingt an der Versorgung der Buerger ausgerichtet sein und sollten auch nicht nach Gewinnen orientiert werden.
Das dritte sind Lebensmittel jedweder Art. Auch das darf nicht an Boersen gehandelt werden. In einer aufgeklaehrten Welt mit Hunger und Not kann es nun wirklich nicht angehen das auf Grund von Boersenproffiten, Lebensmittel aufgekauft und dann in grossen Stiel vernichtet wird um einer Gewinnmaximierung zu genuegen.

Na ja hat einer lust ueber eine neue Form der Energieversorgung der Buerge zu diskutieren?
Ich halte das Modell, Multinationaler Konzern und Stromerzeugungsmonopol fuer ein Praehistorisches Fosiel das nicht mehr Zeitgemaess ist.

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4

Donnerstag, 2. Juni 2011, 16:22

Strom aus Sonnenenergie und Windenergie ist das beste, da diese unbegrenzt vorhanden sind. bei der Wasserkraft habe ich das Problem, dass Refugien von Tieren und schöne Landschaften verunstaltet und zerstört werden. Dann gebe es noch die Variante mittels Holz bzw. Holzabfälle (Biomasse) Strom zu erzeugen. Diese Variante müssen wir immer im Blick haben, da der Wald eine Betreuung durch den Menschen braucht, sei es um zu heizen oder sei es um Strom zu erzeugen. Der entscheidendste Faktor ist aber, Strom zu sparen und Strom nur dort einzusetzen, wo er effektiv eingesetzt werden kann. Zum Heizen gibt es bis dato keinen guten Effizienzfaktor mit Strom, also ist es ökologischer mit Holz, Biomasse oder Sonnenkollektoren zu heizen.

ralf-fennig

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5

Donnerstag, 2. Juni 2011, 20:39

Wer seinen Strom nur braucht wenn die Sonne scheint oder der Wind bläst - der ist mit Solar- und Windenergie tatsächlich gut bedient. Zuverlässig ist sicher auch Wasserkraft und Biomasse - wenn auch ökologisch nicht so toll.
Kohlekraftwerke haben noch eine gewisse Effizienz. Ich möchte aber nicht neben einem solchen Werk wohnen.
Erdwärme funktioniert in Island und Grönland prima.
Wobei die umweltfreundlichste Stromerzeugung Kernenergie ist und bleibt. Solang wenigstens bis die Kernfusionstechnik ausgereift sein wird. Aber naja - wenn wir Deutschen wieder in Höhlen wohnen werden das modernere Zivilisationen nutzen.

Discordier

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6

Freitag, 3. Juni 2011, 01:01

klar, wenn man auf strahlenabfälle mit einer Halbwertszeit von einigen tausenden bis millionen Jahren steht ist Atomkraft natürlich genau das richtige

ralf-fennig

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7

Freitag, 3. Juni 2011, 02:22

Es gibt Radioaktivität - man kann sie nutzen oder nicht.

Biblebelt

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8

Freitag, 3. Juni 2011, 05:03

Zitat


klar, wenn man auf strahlenabfälle mit einer Halbwertszeit von einigen tausenden bis millionen Jahren steht ist Atomkraft natürlich genau das richtige

hmmmm
welche starhlen meinst du. Millionen von jahren? Nagasaki ist gerade mal 60 Jahre her und da wohnen menschen
Schon klar die strahlen sind ein wichtiger punkt. Nur uebertreiben sollte man nicht.
Welche art von strahlenbelastung entstehen aus einem A-Kraftwerk, und wie lange strahlt dabei genau was. Welche strahlung muss wie gesichert werden?
Im uebrigen, wie lebt es sich in canada nach dem exxon unfall?
Wie lange werden ganze Landstriche nach Oelunfaellen fuer alles Leben unbrauchbar und giftig? Keiner fragt, denn ist im moment politisch nicht gefragt. Doch ich frage, was ist mit dem Golf of Mexico? Alles OK? Oder sind dort ganze Landstriche fuer mindestens 100 Jahr unbewohnbar, und zieht die Chemie Oelbruehe am Meerensgrund nicht ganz langsam um die ganze Welt? Man sagt durch den Golf Strom wird diese Oel und hochgiftige Chemiepampe die Kueste Frankreichs spaetestens und im guenstigsten Fall 2014 erreicht haben.
Doch dafuer gibt die Oellobby kein Geld aus, das jat in den Erzieherischen Qualitaetsmedien kein Platz. Da kann man darauf keine CO2 poanik schuehren, desshalb keine Steuern erheben und das wuerde ja die Industrie anprangern. Sprechen wir nicht drueber.

Fuer mich ist die A-Kraftwerkshysterie von der Oelindustrie gesteuert. Irgendwer musste ja den aufbau der Umweltbewegung bezahlen, was damals alle umweltschuetzer aus der jungen zahrtgruenen partei trieb und den politgaengern der frisch verbotenen DKP raum gab. Ich weis das weil; ich damals dabei war. Ich bin nicht gestern geboren und hatte als junger Mensch und Student auch ideale.

Trotz all dieser Diskussionen gibt es fuer mich einfach Grundsatzdinge einer modernen Energieversorgung.
Die Energieversorgung und herstellung (Strom) darf nicht in privathaenden liegen. Denn alle privatwirtschaftlichen Einrichtungen unterliegt dem Provitzwang. Sicherheit ist dem Profit untergeordnet. Ausserden wird die Inustrie eher 5 Millionen an CO2 Papieren kaufen, weil sie so aus diesem Topf abzueglich der Gehaelter wichtiger Funktionaere das Geld ja wieder zurueckbezahlt bekommen (huhu El Gore) als Geld in die modernisierung bestehender Anlagen zu stecken.

Ausserdem sind meiner Meinung nach zwar politisch toll wenn man eben keine Kraftwerke im Lande hat, man kann sich so toll als Sauberfrau aufspielen aber real gesehen ist das nicht nur bloedsinn sondern obendrauf noch umweltbelastender als wie wenn man diese Kraftwerke
im Lande haette. Aber es amcht ein gutes Gefuehl "Wir" verschm,utzen ja dann die Umwelt nicht. Dazu wenn man egal von welcher art von Karftwerk ausgeht, werden ausserhalb deutschlands heute Kraftwerke gebaut die auf dem technischen Stanbd von 1985 stehen. Diese Technik ist erheblich billiger als moderne Zeitgemaesse Anlagen.
Das hat auch mit dem hoch politischen CO2 zu tun. Die gesammte Stromerzeugug die auf verbrennen von brennstoffen besteht stoesst zum beispiel in einem modernen und auf neuesten techniken bestehenden Karftanlagen weniger CO2 aus als die Modebrauseindustrie. Keiner kaehme auf die Idee Cola, Fanta, Sprite zu verbieten. Trotzdem entlassen diese getraenke mehr CO2 in die Umwelt als eine Benzin oder Dieselverbrennung. 1 Lietr Modebrause entlaesst 1.6 gramm CO2 ein moderner computergesteuerter verbrennungsmotoer entlaesst tatsaechlich nur 250mg pro liter CO2. Jeder hat doch zumindest eine Flasche Sprudel, Cola, Bier oder sonstwas im Haus. Wieviel CO2 enthaelt denn dieses Getraenk genau? Wieviel Liter solcher Getraenke werden alleine in Deutschland jeden Tag getrunken? Dreht doch einfach mal die Flasche die neben dem Screen steht mal um.
Aber auch das ist tatsaechlich in der Frage zur Stromversorgung unwichtig.
Nicht unwichtig ist, wenn man z.B. Muenchen mit Strom aus einem grenznahen Irgend-Kraftwerk aus Tschechien versorgen will, das der Stromverlust zwischen Muenchen und Tschechien (Umspannwerke, Leitingsverbindungen, Leitungswiederstand usw.usf.) mehr als doppelt so hoch ist als Muenchen tatsaechlich Strom verbraucht. Hier koennte man sagen, das man fuer 1 KW an in Muenchen verbrauchtem Strom, 2.04 KW Strom in Tschechien erzeugen muss. Dies entfiele wenn das Karftwerk im Arlacher Moos stuende.
Es gaebe vieles was man in Sachen Energieerzeugung und energieverbrauch diskutieren koennte. Auch ob CO2 tatsaechlich ein Umweltgift oder nur eine neue Zukuenftige Form der Buergerkontrolle sei ist in diesem zusammenhang unwichtig.
Leider kann man ueber CO2 in deutschland nicht diskutieren, ihr seit so besoffen von dem mist und zu einer normalen unterhaltung darueber unfaehig. Leider. Das age nicht nur ich sondern sehr viele Menschen die es versucht haben.
Es scheint das der moderne Sklave sich selbst Peitsche und Kette aussucht mit denen er begeistert in die Sklaverei rennt.

Natuerlich ist die Frage selbst fuer den der eine Umweltverschmutzung nicht sehen kann und alles was damit zusammenhaengt ins Reich der Maerchen verschiebt, nicht darum herumkommen anzuerkennen, das keiner mehr so leben will wie unsere Eltern und Grosseltern in den 1960/70gern. Dicke Luft durch Autoabgase einer nachkriegs Wirtschaftswundergesellschaft. Ich kenne sie noch die Oelverschmierten Fenster, die Fluesse in die man nicht hineinspringen konnte weil die Lederfabrik ihr Abwasser in den Neckar leitete und Mercedes Benz in Untertuerkheim ohne irgendwelche Filter oder sonstige Auflagen einfach alles in die Luft geblasen hat.

Aber auch das ist in meinem scenario einer modernen Stromversorgung unwichtig.

Ich sage es noch einmal. Stromversorgung und nebenbei Lebensmittel und Wasserversorgung hat absolut nichts in privathand oder an boersen zu suchen.

Wichtig ist fuer mich, das man wieder einen technischen Fortschritt erlebt hat und dieser nun auch konsequent umgesetzt werden muss. Wollen wir tatsaechlich weiter so Strom produzieren wie es heute geschieht? Nun man wird den grossen Weltweitoperierenden Stromkonzernen auf die Fuesse treten muessen so man ins 21 Jahrhundert will.
Keiner Produziert heute mehr Gueter so wie man das vor 50 Jahren tat. Aber Srom und energieversorgung haben sich seit dem beginn der Industrialisierung nicht geaendert.

Ich behaupte das das Konzept der Zentralisierten Stromversorgung aus der prehistorischen Zeit der Energieversorgung stammt und somit entlich mal in dorthin verschwindet sollte wo diese Art der Energieproduktion hungehoert. Ins Geschichtsbuch.

Strom muss heute mit heutiger Technik de-zentral produzioert werden. Desswegen sind auch grosse Windfarmen bloedsinn. Warum, weil es eben wieder auf eine Vorindustrialisierte Weise gemacht wird. Zu viel Verluste ueber weite Strecken. Das war 1920 tatsaechlich notwendig doch heute ist das brachialer Unsinn.

Ich denke Grosse Kraftwerke, Mischkraftwerke zentral in Industrienaehe um die Industrie zu versorgen. Diese Anlagen muessten unbedingt auf dem allerneuesten Stand der technik gehalten werden.
Kleine zentrale Einheiten welche die oertliche Gegebenheiten ausnutzen und auch Mischkraftwerke sein sollten Buergernah moeglichst nahe beim Verbraucher zu installieren.
Das ist die Zukunft. Alles andere halte ich fuer vorsinmtflutlich oder eine gute Sache die im letzten vergangenen Jahrhundert funktionierte.

Wenn man so weitermacht wie bissher wird sich schon sehr bald nicht mehr die Frage stellen durch welche Kraftmaschiene Strom erzeugt wird, sondern ob sich 30% oder 40% der Bevoelkerung privat-Strom ueberhaupt leisten koennen.
Joe's 5 Cent

Discordier

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9

Freitag, 3. Juni 2011, 10:20

Zitat

Fuer mich ist die A-Kraftwerkshysterie von der Oelindustrie gesteuert. Irgendwer musste ja den aufbau der Umweltbewegung bezahlen, was damals alle umweltschuetzer aus der jungen zahrtgruenen partei trieb und den politgaengern der frisch verbotenen DKP raum gab.
Halt ich für unwahrscheinlich, die gleiche Bewegung hat nämlich auch die Ölindustrie einiges gekostet, wie zum beispiel als sie verhindert hat das Brent Spar in der Nordsee versenkt wurde.

Zitat

Die Energieversorgung und herstellung (Strom) darf nicht in privathaenden liegen
Stimm ich dir zu.

Zitat

Die gesammte Stromerzeugug die auf verbrennen von brennstoffen besteht stoesst zum beispiel in einem modernen und auf neuesten techniken bestehenden Karftanlagen weniger CO2 aus als die Modebrauseindustrie
Das ist schlichter Blödsinn.
Die Kohlensäure die für Cola&Co verwendet wird befindet sich bereits im Kreislauf, die CO2-Bilanz einer Flasche Cola (Abzüglich Transport und Energieverbrauch zur Herstellung) ist exakt 0.
Die Verbrennung von fossilen Brennstoffen fügt dem Kreislauf vollkommen neuen Kohlenstoff hinzu, wenn wir so weiter machen haben wir bald einen Co2Gehalt wie im Kambrium.

Zitat

Dreht doch einfach mal die Flasche die neben dem Screen steht mal um.
Da ist Leitungswasser drin.

Zitat

Nicht unwichtig ist, wenn man z.B. Muenchen mit Strom aus einem grenznahen Irgend-Kraftwerk aus Tschechien versorgen will, das der Stromverlust zwischen Muenchen und Tschechien (Umspannwerke, Leitingsverbindungen, Leitungswiederstand usw.usf.) mehr als doppelt so hoch ist als Muenchen tatsaechlich Strom verbraucht. Hier koennte man sagen, das man fuer 1 KW an in Muenchen verbrauchtem Strom, 2.04 KW Strom in Tschechien erzeugen muss.
Obwohl wir 8 KKWs abgeschaltet haben exportieren wir noch mehr Strom als wir importieren.

Zitat

Ich denke Grosse Kraftwerke, Mischkraftwerke zentral in Industrienaehe um die Industrie zu versorgen. Diese Anlagen muessten unbedingt auf dem allerneuesten Stand der technik gehalten werden.
Kleine zentrale Einheiten welche die oertliche Gegebenheiten ausnutzen und auch Mischkraftwerke sein sollten Buergernah moeglichst nahe beim Verbraucher zu installieren.
Hört sich gut an :)

ralf-fennig

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10

Freitag, 3. Juni 2011, 10:49

Ach ja - Brent Spar, der großen PR-Gag bei dem jeder ein wenig Welt retten konnte. Hätte ich fast vergessen...
Die Heldentaten der Neuzeit.

Discordier

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11

Freitag, 3. Juni 2011, 19:47

ja, Brent Spar war schon ne Lachnummer, aber trotzdem ein deutliches Indiz das die Ölindustrie wohl nicht von einer starken Umweltbewegung profitiert.

Biblebelt

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12

Freitag, 3. Juni 2011, 20:26

Mir waehre es lieber wenn man ueber die Energieversorgung fuer alle Menschen sprechen wuerde als irgendwelche pc Doktrinen zu zerdiskutieren.

Denn wir wissen glaube ich alle, das Parteien, Politiker, Wissenschaftler nicht kaeuflich sind und auch das die Oelindustrie wohl keine Billiarden in die Umweltschutzwerbung steckt. Sie alle, vom Dorfbuettel bis zum Presidenten, der Papst mit seinen Revormationskollegen, die Wissenschaftler und Wissenschaftsinstitute wollen alle nur unser bestes. Darueber sollte doch nun wirklich kein Zweifel bestehen.
Bren spar - na und? DFa ist dann eben eins der 10 000 manipulationsversuche in die Hose gegangen. Was machts schon wenn dafuer 9 999 Manipulationen weiter unerkannt geblieben sind. Ist in der Werbung immer so. Die eine schlaegt eion die andere eben nicht. Gut wenn man Tausende werbungen am laufen hat.

Mir waehre es wichtiger herauszufinden wie man Energie moeglichst auch noch in 50 Jahren fuer alle Menschen bereitstellen koennte und nicht nur fuer bessergestellte aus Politik, Religion und Wirtschaft.

Discordier

unregistriert

13

Freitag, 3. Juni 2011, 22:51

Zitat

auch das die Oelindustrie wohl keine Billiarden in die Umweltschutzwerbung steckt.
Hast du irgendwelche Quellen dafür das die Ölindustrie die Umweltbewegung sponsort, oder ist das eine deiner üblichen "offensichtlichen" Weisheiten?

Biblebelt

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14

Samstag, 4. Juni 2011, 16:04

Zitat

Discorder
klar, wenn man auf strahlenabfälle mit einer Halbwertszeit von einigen tausenden bis millionen Jahren

Zitat

Biblebelt
Welche art von strahlenbelastung entstehen aus einem A-Kraftwerk, und wie lange strahlt dabei genau was. Welche Strahlung muss wie gesichert werden?

Oder ist das Discorderweisheit? Weis das jeder oder wirft man auch da wieder nur mit Halbwissen und Wiki infos ungeprueft um sich?

Wieviel strahlenbelasteter Abfall faellt bei einem AKW pro KW an und wieviele unfaelle gab es bissher mit diesen Abfaellen. Gab es gefaehrliche Situationen mit diesem Abfall und wenn ja wo. Aussgenommen natuerlich die Einsaetze von den verhetzten Irren der Anti Atom Lobby die tatsaechlich zu Strahlenunfaellen haetten fuehren koennen.

Die Antwort bleiben einem die Anti Atom Leute grundsaetzlich schuldig. Es wird leeres Stroh gedroschen und Vorfaelle kuenstlich hochgespielt. Wie sieht es denn in Japan gerade aus? Ich meine die Qualitaetsmedien haben ja ein Horrorscenario gezeichnet. Lebt in Japan ueberhaupt noch jemand? Auch unsere Firma hat dort unsere Mitarbeiter in die Niederlassung nach Australien ausgeflogen. Inzwischen sind sie aber wieder zurueck. Warum? Sind das alles selbstmoerder?

Mir gehts aber gar nicht darum ob man AKW’s benutzt oder nicht. Mir ging es gleich von Anfang an darum, wie eine zukuenftige Stromversorgung fuer „alle“ Buerger aussehen koennte.
Ueber AKW kann man in Deutschland nicht discutieren. Das ist ein politisches Thema und kein wissenschaftliches. Hier geht es hauptsaechlich um Gesellschaftsumbau hin zu einer Kasten Gesellschaft. Darueber kann man in Deutschland nicht diskutieren.

Zitat


Obwohl wir 8 KKWs abgeschaltet haben exportieren wir noch mehr Strom als wir importieren.

Das ist mit verlaub bloedsinn. Wie sieht die deutsche Bilanz aus? Wieviel Strom kauft man von aussen ein und wieviel exportiert mann?

Zitat


Die Kohlensäure die für Cola&Co verwendet wird befindet sich bereits im Kreislauf, die CO2-Bilanz einer Flasche Cola (Abzüglich Transport und Energieverbrauch zur Herstellung) ist exakt 0.

WOW. Grosse Worte spricht er. Also gibt es jetzt gutes CO2 und boeses CO2. Und natuerlich muss das CO2 in den Getraenken nicht hergestellt werden. Der Wirt hat natuerlich kein Fass Kohlensaeure im Keller stehen um Cola, Bier usw. zu pumpenm. Und wenn dann braucht der nur ein leeres Fass dort hinzustellen und dann befuellt sich das auf natuerlichem Wege. Oder fliegen die zum Pinatubo der ja jeden Tag Tonnen an CO2 und verbrennungsgase ausstoesst und das auch ohne das er regelmaessig ausbricht und befuellen diese Faesser dort mit natuerlichem CO2? Hab nix davon gelesen. Ausserdem ist der Pinatubo nicht der einzige Ueberirdische Raucher, die Meere sind voll von offenen Rauchern die Taeglich Tonnen an verbrennungsgasen und CO2 ausstossen. Nein das zeug steigt an die oberflaeche und ist nicht im Wasser gebunden und muss somit auch nicht von der Sonne geloesst werden. Auch das waehre ein neues Thema. Es gibt nun also gutes und boeses CO2. WoW!
Autsch.

Zitat

Biblebelt
Leider kann man ueber CO2 in deutschland nicht diskutieren, ihr seit so besoffen von dem Mist und zu einer normalen unterhaltung darueber unfaehig. Leider. Das sage nicht nur ich sondern sehr viele Menschen die es versucht haben.

Hatte ich eingangs schon erwaehnt. Bombardierung 24/7 mit diesem Mist hinterlaesst spuhren. Es sagte mal einer: "Es ist gar nicht wichtig ob wir tatsaechlich tote erwecken koennen. Wichtig ist ob wir die Menschen glauben machen koennen das wir so was tun" (Franklin Covey).
Ich behaupte, das wenn der Mensch mit all seinen Haeusern und all seiner Industrie von Gott auf den Mars gebeasmt wuerde, wuerde die Erde das am CO2 Gehalt nicht mal bemerken.

Weil solche Diskussionen in Deutschland kaum zu fuehren sind moechte ich das nicht weiter fortsetzen. Wenn das interessiert dann sollten wir darueber 2 neue Straenge eroeffnen.
Atomkraft und CO2

Hier ging es mir um Stromversorgung. Stromversorgung fuer alle Buerger und nicht nur fuer die neu zu bildenden 2 von 6 oberen Kasten.

15

Samstag, 4. Juni 2011, 19:40

@Bibelbelt

Dass das bischen CO2 das wir produzieren kaum bis garnicht ins Gewicht fällt glaube ich dir.
Aber ich denke nicht dass wir die radioaktiven Verstrahlungen unterschätzen sollten. Es ist nichts dass in 10 Jahren überschaubar ist. Die Natur und der Mensch mögen sich erholen ... aber wenn man Nagasaki usw. aufführt, dann sollte man Tschernobil nicht vergessen.

Man sollte auch nicht das angereicherte Uran vergessen dass im Krieg verwendet wird. "Deadly Dust" ist da so ein bekannteres Stichwort. Da kann man klar erkennen wie gefährlich radioaktive Verstrahlung ist. Sie macht das Leben nicht unmöglich ... fordert aber über lange Zeit immer wieder seine Opfer.

Desweiteren muss mir einer der Atomkraft-Befürwortern noch ein einziges wircklich sicheres Endlager zeigen. Ich hab noch keins gesehen und auch von keinem gehört.

Klar ist Öl nicht toll ... aber muss man sich wirklcih zwischen Teufel und Belzebub entscheiden? Kann man nicht nach und nach beides abschaffen?


Segen und Grüße

Timmy

Biblebelt

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16

Sonntag, 5. Juni 2011, 05:45

Kannst schon recht haben mit den AKW's und den Endlagern.
Ich bin persoenlich weder gegen noch fuer AKW's wenn eben wie ich schon mal geseagt habe, Kraftwerke keiner privatwirtschaftlichen Profiten unterliegen.
Ich kann mir aber unter bestimmten voraussetzungen Kernkraft vorstellen. Kernkraft nur dann wenn es vom profit unabhaengig vom Staat betrieben wird, wenn Kernkraft nicht fuer politische ideologien usw. benutzt wird und wenn ein unabhaengige wissenscghaftlervereinigung diese AKW's und die Endlager prueft.

Egal welche energieform man verwendet, ob zur Stromerzeugung oder Strom nutzung. Es gibt keine Profite wenn es keine Energieverknappung gibt. Darueber sollte man mal nachdenken.
So geht das mit Wasser, wenn man sie der Privatwirtschaft gibt oder auch mit Lebensmitteln oder anderen Dingen. Desshalb gibt es auch kuenstliche verknappung.
Schon desshalb gehoert Energiegewinnung, Wasser und Lebensmittel nicht in Prvathand und wegen der Sicherheit sowiso.

Ich glaube das eine sichere Stromversorgung einfach ein Grundrecht jedwedes Buergers im 21 Jahrhundert ist. Desswegen ist ein jeder Staat verpflichtet seinen Buergern bezahlbaren Strom zu liefern.

Aber eigentlich glaube ich das auch AKW's zu gross sind. Ich bin fuer dezentrale Energieversorgung weil ich glaube das solche Grosskraftwerke die zental gebaut sind, eine total veraltete Industrie. Sie haben zu hohe energieverluste bis zum Kunden und koennen auch nicht flexibel reagieren.
Groessere Kraftwerke welche die Industrie einer Stadt versorgt un d Kleinere Verbrauchernahe Kraftwerke sind meine Antwort.

Kleine Einheiten, Wohngebietsnah welche die Bueger versorgen.
Beide Kraftwerkstypen muessen unbedingt Mischkraftwerke sein und auf bedarf, Gelendebeschaffenheit und die geologischen Moeglichkeiten ausschoepfen.

Auch die alternative Stromerzeugung hat Fortschritt gemacht. Aber nicht jede Art der alternativen Stromgewinnung ist ueberall in gleicher Weise sinnvoll.

Flexibilitaet ist gefragt nicht nur fuer Menschen die Arbeiten sondern auch fuer die Energieerzeugung.
Ein Beispiel zur Flexibilitaet:
Stellen wir uns vor, da baut nun die Firma Kannichtgenugprofitmachen GmbH ein Grosskraftwerk sagen wir in Karlsruhe. Egal ob AKW oder was anderes. Also sie wollen, sagen wir ganz Baden damit mit Strom versorgen. Das funzt prima. Genaus so machen die das heute wie vor 100 Jahren. Nur wenn man da wirklich Umweltschutztechnisch was machen will ist das meiner Meinung nach pre historische Energieerzeugung.
Dieses Grosskraftwerk muss immer volle pulle laufen weil es eben nicht auf die Nachfrage ruecksicht nehmen kann.
Anderst bei Dezentralen Kraftwerken. Die muessen viel Strom ueber den Tag liefern, weil der Lidel offen hat, die Banken , die Versicherungen atrbeiten und auch der Herr Huber der Flaschner arbeitet. Gleichzeitig aber brauchen die Wohngebiete weniger strom. Sind ja alle am arbeiten. Zumindest der Grossteil wird wohl nicht zu Hause sein.

Nachts ist das anderst. Da sind Geschaefte, Banken usw. geschlossen und auch Herr Huber hat Feierabend gemacht. Jetzt ist das gerade anderstherum. Die Betriebe haben nur Notbelaeuchtung, die Brandmeldeanlage und die Einbruchsanlage am Laufen.
Ein Grossraftwerk kann nicht auf die geringere Nachfrage in z.B. Villingen Schweningen reagieren, das Dinges laeuft Tag und Nacht auf Hochtouroen. Desswegen haben sie Nachtspartarife angeboten. Ist aber Quatsch, denn die welche morgends um 5 Aufstehen und zur arbeit muessen, stehen wohl kaum um 2 oder 3 Uhr freuh auf um Waesche zu waschen.

Ich hoffe nun verstanden worden zu sein.

Denn eine moderne Stromerzeugung aendert in der Industrie jede Menge.
Fuer mich ist nur mit einer echten Reform weg von Zentralen-Grosskraftwerken hin zu verbrauhernahen Kleinen und Mittleren Einheiten eine echte Umweltschohnende Energieversorgung zu machen.
So lange sich die Menschen ueber Mega Kohle, Oel Ktaftywerke oder AKW's streiten wird das nix.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Biblebelt« (5. Juni 2011, 06:02)


ralf-fennig

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17

Sonntag, 5. Juni 2011, 09:19

Um ein sicheres Endlager zu finden müsste die Erkundung der möglichen Standorte weitergehen - das verhindern allerdings immer noch Grüne und SPD. Diese Blokadehaltung hat natürlich nichts damit zu tun das man dort vielleicht garkein sicheres Endlager finden will...
Vor allem weil Rote und Grüne NATÜRLICH keine Lobbyarbeit treiben sondern unabhängig zum Wohle der Bürger tätig sind :rolleyes:

18

Sonntag, 5. Juni 2011, 14:09

Ich hoffe nun verstanden worden zu sein.


Ja ... ich glaube jetzt habe ich dich gut verstanden :smile:

Biblebelt

unregistriert

19

Sonntag, 5. Juni 2011, 16:50

Zitat

Ralf
das verhindern allerdings immer noch Grüne und SPD. Diese Blokadehaltung hat natürlich nichts damit zu tun das man dort vielleicht gar kein sicheres Endlager finden will...
Vor allem weil Rote und Grüne NATÜRLICH keine Lobbyarbeit treiben sondern unabhängig zum Wohle der Bürger tätig sind

Da wuerde dich jetzt sofort ein Schlaumeier gleich fragen, wo das geschrieben steht. Man will sofort was zum zittieren haben, weil es sonst nicht wahr sein kann.

Wenn man fragt wer wohl diese ganze Anti Atom Werbung bezahlt gibts keine Antwort. Selbst Fernsehfilme beinnhalten schlechwerbung die Handzettel, Medien, Bilder usw. usf. Es gibt ja nix geschenkt. Wer bezahlt den ganzen mist eigentlich?
Ich stelle fest, das man wohl Billiarden Euronen Jaehrlich in Anti Atom, CO2 und was sonst noch steckt und die Leute dabei verinformiert.


Trotzdem ich bin fuer dezentrale Kraftwerke weil die schnell auf verschiedene Bedarfszusammensetzungen reagieren koennen.
Bei meinem kleinen Bachwasserkraftwerk laeuft ja wenn niemand zu Hause ist auch der kleine Generator. Der letzte welcher das Haus verlaesst (meist meine Frau) legt den Hebel um. Dann laeuft oft der kleine im Winter, wenn wir keine Klimanlage am laufen haben immer. Warum?
Nun einfach. Mein Strom kommt ja nicht kostenlos sondern nur eben nicht von der Stromgesellschaft. Die Generatoren die da laufen brauchen Wartung und die technische Ueberpruefung kostet auch Geld. Ich mache das wegen dem Naturschutz. Ich sage mit absicht Naturschutz, den Umweltschutz hat nix mit Natur sondern was mit Gesellschaftsumbau zu tun. Zwei unterschiede die wirklich zaehlen weils sie beide nix miteinander zu tun haben.

Desshalb gibts auch einen Strom Grundtarif. Diese Zentralen Grosskraftwerke muessen immer voll laufen weil es ja sein koennte das man die Leistung doch abruft.
Nicht so mein kleines Bachkraftwerk. Nun Nachts laeuft der kleine Generator. Sollte mal der Fall eintreten und ich nicht schlafen kann und ich bekomme die Idee desswegen Waesche waschen (Washer, Trockner) zu wollen (kanns mir nicht vorstellen), dann wuerde ich hinaus gehen und den Hebel umlegen damit der grosse Generator Strom liefert. Nach dem ich dann gewaschen habe gehe ich raus und lege den Hebel wieder um fuer den kleinen Generator und gehe wieder ins Bett.

So stelle ich mir eine moderne Stromerzeugung vor. Denn das was bei mir mechanisch mit einem Hebel passiert, das wuerde natuerlich in einem dezentralen Kraftwerk via Computersteuerung passieren.
Denn der beste Naturschutz ist doch immer noch der erst gar nicht etwas herzustellen was man gar nicht benoetigt.
Meine Frau geht doch auch nicht in den Laden und kauft 10 Liter Milch nur um darauf vorbereitet zu sein, das vielleicht ein Schulbus eine Panne vor dem Haus hat und die Frau dann die Kinder mit Kakao versorgen kann. Nein sie kauft so ein, das es fuer unseren Haushalt passt. Sollte dann der besagte Schulbus tatsaechlich mal, dann muss sie eben los und zusaetzlich Milch kaufen gehen.

Desshalb mein Anliegen. Weg von Megakraftwerken und hin zu dezentralen Einheiten welche in der Lage sind auf unterschiedliche Beduerfnisse zu reagieren. Weg mit dem Grundpreis fuer den Strom, denn so ein Grundpreis gibt es ja nur desswegen weil das zentrale Grosskraftwerk dauernt volle Leistung fahren muss, solch eine Ungetuem weit weg womoeglich noch im Ausland kann nicht auf Veraenderungen reagieren.
Was glaubt ihr wie schnell diese Stromkonzerne reagieren wuerden wenn der Grundpreis wegfallen wuerde. Dann kaehmen die naemlich ganz alleine darauf dezentrale Einheiten zu bauen und diese Dinosaurier abzuschalten.

Warum funktionieren Windkraftwerke (ich bin gar gegner von so was) nicht wirklich? Nun weil das konzept nicht funktionieren kann. Wuerde der Strom dort wo die Windkraft ihn herstellt verbraucht werden, sehe die Windkraft-Strom Bilanz gut aus. Nur eben wenn man das mit Zentralen Grosskraftwerken verbindet wird das unsinnig.
Man muss eben Mischkraftwerke bauen, dezentral genau dort wo der Strom auch gebraucht wird um effektiv zu sein und um alternativen Methoden zumm Erfolg zu verhelfen. Jede technik muss gleichwertig beruecksichtigtr werden und anwendung finden.

Strom ist im 21 Jahrhundert ein Grundbeduerfniss der Menschen und mit Lebensmitteln, Wasser, Athemluft gleichwertig. Der Gesellschaftsumbau darf nicht so weit gehen das weite Teile der Bevoelkerung auf Grund von total veralteten Denkstrukturen und Profiten abgehaengt werden.

ralf-fennig

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Sonntag, 5. Juni 2011, 17:05

Quellen gibt es z.B. hier:
http://www.spiegel.de/politik/deutschlan…,724711,00.html
Solang man nicht erkundet kann man kräftig philosophieren was alles gegen ein Endlager Gorleben sprechen würde.
Ja - die Menschen werden verarscht. Laut UNO-Gutachten wird der Mais-Preis in den nächsten Jahren (wie Preise für alle Grundnahrungsmittel) um etwa 180 % steigen. Hier ein interessanter Text für die Befürworter von Biogas-Anlagen:

Zitat

Die weltweiten Preise für Lebensmittel werden sich bis zum Jahr 2030 voraussichtlich verdoppeln. Das schreibt die britische Nichtregierungsorganisation Oxfam in einer neuen Studie. Der Preis für Mais könne um 180 Prozent ansteigen, und in der Welt werde es zunehmend „Kriege um Brot“ geben. Die Vorhersagen von Oxfam basieren auf einer Untersuchung der Preise für die wichtigsten Lebensmittel, aus der hervorgeht, dass zum Beispiel der Preis für Getreide um 71 Prozent angestiegen ist und im April einen neuen Höchstwert erreichte. Die Untersuchung sieht voraus, dass durch den Anstieg der Preise für Lebensmittel Millionen Menschen in Entwicklungsländern von Armut gefährdet sind, wo 80 Prozent des Einkommens für Nahrungsmittel ausgegeben werden. „Trotz des Wirtschaftsbooms der vergangenen zwanzig Jahre“, heißt es in dem Bericht, „gibt es in Indien heute 65 Prozent mehr Menschen , die Hunger leiden. Während in den Vereinigten Staaten 15 Prozent der weltweiten Maisproduktion für Biokraftstoff verwendet werden“. Der Preisanstieg werde von verschiednen Faktoren beeinflusst: Die Herstellung des Biokraftstoffs entzieht der Lebensmittelproduktion notwendiges Ackerland, exzessive Bewirtschaftung führt zu einer Verarmung der natürlichen Ressourcen. Klimawandel und Vorherrschaft einiger weniger Unternehmen auf dem Lebensmittelmarkt beeinflussen die Lebensmittelpreise zusätzlich. Schon im Mai hatte die Weltbank bekannt gegeben, dass der Anstieg der Lebensmittelpreise in den vergangenen Monaten dazu geführt hat, dass 44 Millionen Menschen an der Armutsgrenze leben. (ap/fides)

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