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Biblebelt

unregistriert

21

Sonntag, 15. Dezember 2013, 19:43

Na ja Ralf, für mich hat eine Kirche oder ein Gemeindehaus absolut kein sakrales Bild. Ich bin weder katholisch noch lutherisch. Es ist ein Versammlungsraum sonnst nix. Bei uns werden im Versammlungsraum auch Town Hall meetings abgehalten oder auch mal weltliche Filme vorgefhrt. Die Jugend benutzt die Raumlichkeiten auch mal Samstag Abends für ne Tanzveranstaltung und am Neujahrsabend findet dort die Neujahrsparty der Gemeinde statt. Nur die sogenannte Kapelle nicht aber das liegt wohl eher daran wie der Raum aufgeteilt ist als das er sakral währe. Eigentlich war das vorher der alte Schuppen unseres Pastores den wir zum Gemeindehaus umgebaut haben nach dem die alten Gemeindeeinrichtungen von Berufsbaptistenpredigern der Süd Baptisten überrollt wurde.

Dss hat nix mit Hund zu tun und ich selbst habe einen Hund. Meine Frau liebt diesen Hund seit sie Bettlägerig ist abgöttisch. Nur in die gemeinde zum Gottesdienst da gehört er nicht hin.
Nin auch dann nicht wenn er absolut nicht stört und ganz friedlich unter der Bank liegt.
Das hat was mit Anstand und Rücksichtname zu tun. Eben andere mit seiner Anwesenheit nicht mehr zu belästigen als notwendig. Ist so was wie Antiegoismuss oder Gegenegoismuss. Es könnte andere stören. Muss ich andere tatsächlich nötigen damit sie sich outen und sich erst beschweren? Alergien wurden schon erwähnt und das kann gar zu heftigen Astmaanfällen führen. Dann gibt es Phobien. Ich meine echte Phobien nicht politisch korrekte. Eine Bekannte wenn die kommt muss ich den Hund raussperren weil sie sonnst Angstzustände. Sie wurde als 6 Jährige von 2 Hunden angefallen und lag 8 Monate schwerverletzt im Krankenhaus. Denkst du das jetzt Brenda vor die Gemeinde stehen muss und jedem Haarklein erzählen muss das sie eine Hundphobie hat woher das herkommt? Siehste, das nennt man dann Anstand. So anständig zu sein damit andere nicht mehr als notwendig von mir in einem öffentlichen Raum belästigt weren.
Nun in Deutschand währe so was unter Christen noch gar kein Grund. Einer zeigte wie das heute geht und der würde sagen, -- ich gehe mit meinem Hund nicht weg, aber kann nicht die Frau woanderst hingehen wenn sie meinen Hund nicht mag? Es gibt doch bestimmt Gemeinden in die sie gehen kann wo es keine Hunde gibt.

ralf-fennig

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22

Sonntag, 15. Dezember 2013, 19:59

(ich habe einen Namen herausgenommen - aber der Sinn ist geblieben)
Ich hatte Buddy noch nie mit in der Versammlung. Ich weiß nicht wie die Reaktion wäre.
Eine Weile hatten wir eine Frau die ihren kleinen Terrier mitbrachte, der war klein, nett und ruhig und lag unter ihrem Stuhl. Sie saß immer ganz hinten in der Nähe der Technik.
Hin und wieder hat der Hund etwas gescharcht. Wenn ich am Mischpult saß habe ich dann immer geschaut ob der Videotechniker eingeschlafen ist. Aber gestört hat es scheinbar niemanden.
Die Frau ist leider im letzten Jahr plötzlich gestorben. Tja.
Bella wäre sicher so ein Fall vor dem Menschen mit Hundephobie Angst hätten. Sie ist als Bernhardiner-Hündin sehr groß und schwer - und manchmal etwas impulsiv. Deswegen bleibt sie bei Terminen entweder zuhaus - oder wartet im Schuppen des Museums zwischen Gartengeräten das ich sie befreie.

Tja - wie gesagt: Ich denke Rücksichtnahme geht vor.

23

Sonntag, 15. Dezember 2013, 21:53

Klar, als wir noch Hausgottesdienste hielten, durften die Tiere im Hause bleiben! :thumbup:

Lester

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24

Mittwoch, 18. Dezember 2013, 07:14

Warum der Mann nicht mehr zum Gottesdienst kam, kann nur vermutet werden. Vielleicht hat ihm auch Robins Nase nicht gefallen. :groehl:

@Biblebelt, die Kleriker hier werden nach dem Beamtenbesoldungsgesetz bezahlt. A13 ist wohl die Besoldungseingangsstufe. Ist nicht schlecht, obwohl manche meinen, ab da beginnt die Armut (Ironie)

Das BAT ist übrigens in den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) übergegangen.

Und Hunde im Gottesdienst? Hmm, ich liebe Hunde und hätte rein gefühlsmäßig nichts dagegen, praktisch durchführbar wird es schwierig sein. Allerdings sind die Hunde nach meiner Erfahrung meist ruhiger als häufiges Kindergeheule. Das bringt wirklich Unruhe.

jag

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25

Dienstag, 13. Januar 2015, 11:05

Da komme ich hier rein und lese Erstaunliches... Wie ich sehe schreiben hier in diesem Thema keine sehr betroffene Leute. Ich lebe allein mit meiner Hündin Aisha. Sie ist meine Begleiterin, wo ich auch hingehe. Warum? Ich bin mehrmals gestürzt. Ohne Aisha hätte ich wohl kaum überlebt, denn sie kann notfalls Hilfe holen, was sie auch ohne Aufforderung tut. Das zu meiner Situation. Im Gottesdienst legt sie sich neben mich hin und niemand wird durch sie gestört... Klar, dass es auch in meiner Gemeinde Leute gibt, die sich darüber aufregen. Bis heute aber brachte es keiner fertig mich deswegen anzusprechen: solches vernehme ich höchstens durch das "Buschtelefon". So ist mir das egal, solange niemand den Mut aufbringt mich direkt darauf anzusprechen.
Lustiges Detail: Aisha ist für die meisten Leute der ausgesprochene Liebling. Wenn sie mal aus irgend einem Grund doch nicht dabei sein kann, wird zuerst nach Aisha und nicht nach mir gefragt...
Also bitte: bevor man in dieser Sache Urteilt sollte man schon die Gründe kennen, warum jemand seinen Hund mit nimmt.
jag

ralf-fennig

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26

Dienstag, 13. Januar 2015, 12:55

Mich stören Hunde nirgendwo.
Na gut - wahrscheinlich gäbe es Hunde die mich stören würden, aber das wäre dann eher rücksichtsloses Verhalten ihrer Menschen.
Ich fand auch die Sache mit dem Schnarchen eher lustig. Ich bin ja auch schon mal im Gottesdienst eingeschlafen...

Benennungsloser

unregistriert

27

Dienstag, 13. Januar 2015, 17:27

Hallo, jag, sei gegrüßt, hallo alle Lieben hier! :smile:

Da ich ebenfalls ( siehe Komment. ...) ein Hundehalter bin, unsere Tiere wahre Haushunde, also eine Art Familienmitglieder sind, uns auch beschützen, auf ihre Art, würde ein Urteil in jedweder Art zu einem dieser Themen sicher subjektiv ausfallen. Allgemein sollten auch die Hundebesitzer, nicht nur die " Anderen" auch um das Wohl des gegenüber besorgt sein. Also, was will ich sagen: Hat jemand gegen unsere Hunde oder die Tatsache, dass wir welche im Haus halten, Abneigung, dann braucht er keinen Kontakt mit uns pflegen. So einfach halten wir das. Gehe ich irgendwohin, dann nur ohne Hund, wenn sich andere daran stören. Wäre mein Hund ein Blindenhund oder ähnlicher Begleiter, würde ich einigen Unverständigen die Leviten lesen. Ich bin da sehr direkt. Übrigens fahren wir alle gemeinsam in Urlaub( mal schon 1000 km), das sind dann 11 Seelen momentan! :thumbsup: :thumbup: :staendchen:( in einem Kleinbus)

28

Mittwoch, 14. Januar 2015, 08:53

Gut!
Dann gilt das auch für Katzen, Meerschweinchen, Hühner , Kanarienvögel usw.
Wird ein toller Gottesdienst wenn alle ihre geliebten Tiere mitnehmen.
Für manche Gemeinden die große Chance die Plätze zu besetzen!
Gott ist dann mit Sicherheit nicht dabei!

jag

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29

Mittwoch, 14. Januar 2015, 11:06

...und du darfst für die Katz predigen!! Nun, ich denke ich habe mich doch deutlich genug ausgedrückt: Aisha ist mein Begleithund und sorgt dafür, dass ich trotz Behinderung immer noch im eigenen Haushalt leben kann. Ohne sie die Straßen der Stadt unsicher zu machen ist für mich nicht zumutbar. Deshalb die Bitte, doch zu überlegen, bevor man einfach pauschal was ablehnt. Die Gemeinde, in der man mich nicht mal grüßte, sondern als erstes mal aufschrie: "Mit dem Hund kommst du hier nicht rein!", die sieht uns eben nur noch von hinten... Also, Schwanz hoch und weiter!
jag

30

Mittwoch, 14. Januar 2015, 19:36

Ich finde das mehr als traurig, wie schnell die "lieben Christengeschwister" bereit sind, gegen alles "aufzuschreien" und sich zu beschweren, ohne tatsächlich einmal nachzufragen und Hintergründe zu beleuchten. Es ist ein Armutszeugnis, zu behaupten, dass GOTT dann "nicht mehr dabei" sei. Hochmut kommt vor dem Fall und Lieblosigkeit erfreut den HERRN viel weniger, als ein Tier im Gottesdienst. Zumal sicherlich dann, wenn dieses Tier dem Menschen eine dermaßen wichtige Hilfe ist.

Natürlich kann es vorkommen, dass Gemeindeglieder allergisch (ich meine jetzt wirklich die Gesundheitsebene) reagieren. Dann sollte man in größter Geschwisterliebe einen guten Kompromiss finden.

Was hier zum Teil gepostet wurde, finde ich persönlich :gegendiewand: :binschonstill: Sorry.

:regensmiley:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


jag

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31

Mittwoch, 14. Januar 2015, 21:47

Meine Worte für einen Start hier in diesem Forum waren wohl einigen Leuten zu provokant. Macht nix, ich bins gewohnt manchmal ein wenig anzuecken. Etwas will ich euch nicht vorenthalten, das Schild an meiner Wohnungstür:

Wenn du nicht mit schmutzigen Pfoten und wedelndem Schwanz begrüßt werden willst,
bleib draußen! Hier wohnt ein Hund!

Wenn dich das Gefühl einer kalten Nase oder einer nassen Zunge in deinem Gesicht stört,
bleib bitte draußen: hier wohnt ein Hund.

Wenn du es nicht ausstehen kannst, dass du mal über ein Spielzeug stolpern kannst,
komm nicht rein: hier wohnt ein Hund.

Wenn dich einige Haare auf deinen feinen Designerklamotten aus der Fassung bringen,
schone dich und bleibe weg: hier wohnt ein Hund.

Wenn dir das alles nichts ausmacht wirst du hier herzlich willkommen geheißen,
denn hier wohnt ein Hund!

Das steht bei mir privat: Da aber mein Gott in alle Details meines Lebens hineinwirken darf, macht es für mich keinen großen Unterschied. Ist Gott mit mir im Gottesdienst, ist er eben auch zu Hause dabei und umgekehrt. In der Gebetsstunde bei mir zu Hause ist Aisha so wie so mit von der Partie. Sie würde wirklich fehlen.

jag wünscht eine gute Nacht.

Benennungsloser

unregistriert

32

Mittwoch, 14. Januar 2015, 23:06

Mein lieber Robins, Gott ist denen Vater, die Ihn lieben und die Seine Gebote befolgen, die wirklich nicht schwer zu halten sind.( Jesus)
Was sind Seine Gebote?
Jesus erklärte es einmal.
Wo die Nächstenliebe fehlt, ist Gott nicht zu Hause.
So einfach ist das.

33

Donnerstag, 15. Januar 2015, 09:47

Ich bin sehr Tierlieb und tue alles , damit es Tieren gut geht.
Schon in den 60 igern habe ich gegen die Vogelfänger in Italien ( ohne Erfolg) gekämpft, lehne das Schlachten von Tieren ab und vermeide Fleisch daher so gut es geht.

Aber was ist ein Gottesdienst? Ein Event für Christen? Könnt Ihr Euch vorstellen, dass im Tempel in Jerusalem Tiere bei den "Gottesdiensten" dabei waren?
Wer die HEILIGKEIT GOTTES kennt und weiß was Gottesdienst ist, kann nur zu einem Ergebnis kommen!

Benennungsloser

unregistriert

34

Donnerstag, 15. Januar 2015, 13:54

Zu halbherzig, Robins.

Was tust Du mit einem Gläubigen, der einen Bandwurm in sich trägt? :groehl: Ist ja auch ein Lebewesen und ne Seele....... Soll der Liebe dann seinen " Gast" draußen lassen????


Und der Tempel Gottes ist der Gläubige Christ allein, die ganze Menge dieser der Leib Gottes, also was soll die Sucherei nach dem Haar in der Versammlung? :cool:





jag

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35

Donnerstag, 15. Januar 2015, 16:46

Robins, du bist ein Glückspilz: eben hatte ich hier einen Stromausfall - das was ich dir geantwortet habe ist dabei abgestürzt. Ich denke, das dient mit zu deinem Frieden. So versuche ich nun meine Gedanken etwas freundlicher in die Tasten zu hauen...
Wie ich sehe hast du nicht begriffen warum ich deine Gedanken absurd finde. Mein Alltag wird zunehmend schwieriger, auch wenn ich mit den Jahren gelernt habe mit meiner Behinderung einigermaßen klar zu kommen. Lachen wir mal: meine Beine sind wohl länger und die Arme kürzer geworden: die reichen nämlich weder zum lesen der Zeitung, noch um etwas vom Boden aufzuheben. Stürze ich, kann ich nicht ohne Hilfe aufstehen und da das schon mal vorkommt verlasse ich das Haus nicht ohne meinen Hund, der dann Hilfe holt, wenn ich nicht kann.
Von einem Menschen erwarte ich nur, dass er einsieht, dass ich z.B. auch ein Recht darauf habe, ab und an einen Gottesdienst zu besuchen. Nun ja, ich muss wohl ein Gesuch stellen ob ich als behinderter alter Mann überhaupt in diese heiligen Hallen einzudringen habe.
Genug gefrotzelt! Nennen wir ihn Max. Er leitete eine recht bekannte Freikirche irgendwo in deutschen Landen. Max' Vater hatte sie lange geführt. Es war ein Jubiläum und Max hatte die Zusage erhalten, dass der Bürgermeister und das Fernsehen zugegen sein werden im Gottesdienst. So wies er die Ordner an, Blinde und Rollifahrer sowie Leute mit Rollator oder an Krücken in den hintersten Reihen zu platzieren. Es sollte doch gut aussehen in seiner Kirche. Als der Gastredner erschien blieb er als erstes bei den hintersten Reihen stehen: "Ich spreche hier nicht bevor diese Leute da ganz vorn sitzen". Mit diesen Worten wies er die Ordner an, die Behinderten ganz nach vorn zu bringen. Max' langes Gesicht hätte ich gern gesehen... Mein Hund wäre da ganz sicher auch ganz vorn gewesen!
Weißte, Robins, Gott hat mir in Aisha eine super Begleithündin geschenkt, maßgeschneidert auf meine Bedürfnisse. Die kannst du nicht mit Meerschweinen und Co in den Dreck treten. Oder willst du dich etwa über behinderte Menschen erheben?! Das würde mir zeigen, dass ich hier ganz sicher so schnell wie möglich den Hut nehmen sollte.
Ich hoffe sehr, du hast mich nun verstanden!
jag

36

Donnerstag, 15. Januar 2015, 17:13

Lieber Bruder Robins,

wenn jemand auf Krücken oder im Rollstuhl oder mit einem Rollator als Gehhilfe in den Gottesdienst kommt, hast du nichts dagegen, oder?

Nun willst du hier etwas veralgemeinern, was nicht so veralgemeinert werden DARF, wenn man echte Nächstenliebe in sich trägt und demütig darum weiß, wie schäbig man OHNE den HERRN dran war.....

Du willst also einen kranken Christen, der auf eine Stütze und Hilfe angewiesen ist - wie zum Beispiel ein Blinder auf seinen Hund oder der Bruder jag auf SEINEN Hund - den Eintritt in das Gemeindehaus und den Gottesdienst verwehren, weil sie ein "EVENT!" veranstalten?

8| 8| :verwirrt: :verwirrt: :verwirrt: :gegendiewand:

Ich hege den leisen Verdacht, lieber Robins, du verwechselst hier etwas. Welcher Christenmensch darf sich denn ein solches Urteil und einen solchen Ausschluß wagen zu fällen? :wacko:

Als der HERR die Pharisäer tadelte, weil sie IHN beschimpften, dass ER am Sabbat einen Menschen heilte - meinst du, der HERR würde dir auf den Rücken klopfen und sagen: "Ja, lieber Robins, einen solchen Krüppel würde ich auch nur ohne seine Hilfe einlassen, weil er mir sonst meinen Gottesdienst verunreinigen und entehren würde - und wie er rein oder wieder raus kommt, kann mir ja egal sein..." :verwirrt: 8| 8| 8|


Was war mit denen, die ein ganzes Dach abdeckten, um einen Kranken auf seiner Trage hinunter zu lassen?

Nein, tut mir leid! Was du hier erzählst, kann nicht stimmen. Lieblos ist eigentlich noch das harmloseste Wort, welches mir einfällt. Traurig ist das, ganz traurig.... :weinen: :weinen: :weinen:

Wenn DAS der Tenor DEINER Gemeinde sein sollte, möchte ich dich da nicht besuchen kommen, tut mir leid. :gegendiewand:

Bin ziemlich entsetzt gerade und schäme mich. Denn genau SOLCHE Aussagen tragen leider dazu bei, dass Menschen Christen als lieblos und sogar sich "elitär" und selbstgerecht dünkend empfinden..... :thumbdown:

:regensmiley:


PS: Vielleicht hast du dich einfach nur sehr unglücklich geäußert?
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sara« (15. Januar 2015, 17:29)


37

Donnerstag, 15. Januar 2015, 17:32

Lieber jag,

ich bin froh, dass du in deinem Hund eine solche Stütze hast! Und ich wünsche dir herzlich, dass dir der Sturz nicht noch zusätzlich lange Schmerzen bereitet.

Sei behütet und gesegnet in unserem HERRN Jesus Christus.

Liebe Grüße,
Sara
:smile:
Phil. 1,6:
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Gott: "Nietzsche ist tot!"


jag

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38

Donnerstag, 15. Januar 2015, 17:59

Hallo Sara,
komm, lachen, laut und herzhaft ist ja kaum verboten, so lange ich über mich und nicht andere lache.
Ich denke gerade an den Sonntagschullehrer. Er wollte den Kindern das Gleichnis vom Pharisäer und dem Zöllner lieb machen. Dabei verstieg er sich ein klein wenig... Er betete am Schluss der Stunde: O Gott, ich bin so froh, dass ich nicht so bin wie dieser Pharisäer... Der ist wohl sehr schwer zu toppen.
jag, husch und wech

ralf-fennig

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39

Freitag, 16. Januar 2015, 21:06

Zu Jesu Zeiten durften auch Kranke und "Unvollständige" nur in den Heidenvorhof - aber nicht in den eigentlichen Tempel. Heiden schon mal garnicht.
Ich hätte also auch keinen Zutritt gehabt.

Bei Behinderten-Begleithunden ist es gar keine Frage. Die DÜRFEN mit. Und zwar ÜBERALL.

Als Adam und Eva im Paradies direkten und unmittelbaren Zugang zu Gott hatten weil sie noch völlig rein waren - da waren Tiere anwesend. Selbst bei einem Gottesdienst im Schweinestall ist Gott anwesend wenn dort sein Wort gepredigt wird.
Jesus sagt nicht "wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind - da bin ich mitten unter ihnen, aber nur wenn kein Tier in der Nähe ist".

Ich schrieb glaub ich schon das ich Rücksicht nehme und meine Hunde zum Gottesdienst nicht mitnehme. Einmal hatte ich meinen damals sehr alten Hund dabei der panische Angst hatte wenn ich weg war - ich fand es mehr als albern das mir jemand sagte ich müsse ihn auf dem Flur festbinden. Das war einfach eine doofe Aktion.
Zu Vorträgen und Sitzungen kommt Buddy i.d.R. mit (Bella braucht immer zu lang bis sie merkt das Fremde uns nichts tun wollen).

Benennungsloser

unregistriert

40

Samstag, 17. Januar 2015, 00:31

Manchmal stellt Gott der Herr einem auch mal Tiere zur Seite. Vor allem, wenn keine Menschen, besser, Geschwister, in der Nähe sind! Kann mich auch täuschen....
:verwirrt:


Über das Alleinsein, nur mit Gott zusammen, schrieb ja auch schon David.

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