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SiebenAcht

unregistriert

1

Montag, 3. Dezember 2012, 19:28

Jemals aufhören zu lernen?

Hört ein Mensch eigentlich irgendwann auf zu Lernen? Vieleicht wenn er Alzheimer hat?

Haben die meisten von uns eigentlich Freude am Lernen auch wenn sie schon einen Beruf haben oder Rentner sind, Hausfrauen?

Was steht darüber in der Bibel und wie sehen das Menschen, die Christen sind und solche die keine Christen sind?

Warum lernt ihr etwas? Und was ist mit denen, die an ein ewiges Leben glauben, nehmen die Ihr Wissen mit in die Ewigkeit? setzen dort dann das Lernen fort?

Ich lerne sehr gern. Es macht Freude und ist spannend, besonders wenn man ein Ziel vor Augen hat, wofür das bisherige Wissen nicht aureicht.

Ich glaube für Gott ist es nicht wichtig, wie schlau einer ist, denn er schaut das Herz an und trotzdem freut es sich, wenn wir lernen und forschen und das Gelernte positiv nutzen.

Ich glaube auch dass man sein Wissen irgendwie in der Ewigkeit anwenden kann und weiter lernen. Umsonst haben wir doch nicht diese wunderbaren Begabungen erhalten, Handwerker oder Bauern zu sein, Musiker oder Mediziner und was es nicht alles für Berufe gibt. Gott ist ein Schöpfer und hat die Menchen so geschaffen, dass sie auch schöpferisch sein können. Schon die ganz kleinen Kinder wollen basteln und bauen und haben Freude dran etwas zu erschaffen.

Gruß

SiebenAcht

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

2

Montag, 3. Dezember 2012, 23:30

Ja - ich lerne auch sehr gern. Momentan läuft wieder ein Vortrag von Roger Liebi - nebenbei versuche ich zur Zeit wieder besser Tenorhorn zu blasen. Hebräisch steht auch auf meinem derzeitigen Lehrplan.
Immer was zu tun :smile:

Spontan fällt mir zwar immer nur eine Bibelstelle zum lernen ein: 2. Tim. 3,7 - aber das gilt nur mir.
Positiver sind Stellen wie Spr. 9,9 oder 18,2.

Discordier

unregistriert

3

Dienstag, 4. Dezember 2012, 00:35

Mit dem lernen aufhören dürfte mit einem halbwegs gesunden Hirn nur funktionieren wenn man sich mit Augenbinde und Ohrenstöpseln still in die Ecke hockt, und selbst dann lernt man noch recht zügig wie langweilig ein solcher Lebenswandel eigentlich ist.
Ausserdem wäre ich bereit bei einer Person die das tut das halbwegs gesunde Hirn infrage zu stellen.
Jede neu aufgenommene Information wird automatisch Teil eines Lernprozesses.

Was das bewusste Lernen angeht, ich wünscht ich könnt mich endlich mal aufraffen kyrillisch zu lernen, wenn jemand da ne gute Motivationshilfe hat, immer raus damit.

Biblebelt

unregistriert

4

Dienstag, 4. Dezember 2012, 05:04

Mit dem lernen aufhören dürfte mit einem halbwegs gesunden Hirn nur funktionieren wenn man sich mit Augenbinde und Ohrenstöpseln still in die Ecke hockt, und selbst dann lernt man noch recht zügig wie langweilig ein solcher Lebenswandel eigentlich ist.
Ausserdem wäre ich bereit bei einer Person die das tut das halbwegs gesunde Hirn infrage zu stellen.
Jede neu aufgenommene Information wird automatisch Teil eines Lernprozesses.

Was das bewusste Lernen angeht, ich wünscht ich könnt mich endlich mal aufraffen kyrillisch zu lernen, wenn jemand da ne gute Motivationshilfe hat, immer raus damit.

Hmm hast schon recht werter Discorder, doch leider ist es heute so, das das was man daraus lernen koennte von allen Seiten ueberschrien wird bis man sich nicht mehr selbst denken hoert und ratz fatz hat man dann eben wieder nix gelernt, sondern von aussen anstatt zu lernen etwas implementiert bekommen.

Kyrilisch kann die Frau, doch wie zum kyrillisch lernen motivieren? Keine Ahnung.

Discordier

unregistriert

5

Dienstag, 4. Dezember 2012, 05:34

Bzw, gibts vll ne latinisierte Version von russisch die man lernen kann?
Will die Sprache in erster Linie verstehen können um Liedtexte zu verstehen, und wenn ich die Sprache erstmal kann wär das lernen der Schrift vermutlich auch einfacher :/

SiebenAcht

unregistriert

6

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 15:19

@ ralf

Roger Liebi wird bei uns auch gerade viel gehört.

Also ich lerne viel zu gern Neues oder an dem weiter, was ich mal begonnen habe.



Aber Hebräisch täte mich auch interessieren. Na man kann nicht alles.

Benennungsloser

unregistriert

7

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 15:58

" ... wenn jemand da ne gute Motivationshilfe hat, immer raus damit. ..."
Discordier, such dir doch, wenn das mit dem k-lernen was richtig Dauerhaftes werden soll, eine russische, ukrainische oder Frau aus der Exsowjet. Laufend sprechen in Fremdsprache zeigt Erfolg, alles anderer ist Unfertiges. :zwinkern:

SiebenAcht

unregistriert

8

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 16:19

Motivationshilfe zum Lernen?

Ähm :nullahnung:

Also ich habe so viel Ideen und setze mir Ziele, dass ich immer etwas lernen muss.

Wäre das ein Tipp?

Discordier

unregistriert

9

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 16:39

Zitat

Discordier, such dir doch, wenn das mit dem k-lernen was richtig
Dauerhaftes werden soll, eine russische, ukrainische oder Frau aus der
Exsowjet.
Naja, blöderweise sind die nur in meinem Spam-Ordner im Angebot :/
Wobei diese Damen auf der anderen Seite wohl auch dringend mal Deutschunterricht nötig hätten...


Zitat

Also ich habe so viel Ideen und setze mir Ziele, dass ich immer etwas lernen muss.
Das Problem dabei ist das ich bei Sachen die mich nicht unmittelbar intressieren meistens ne Aufmerksamkeitsspanne wie ne junge Katze habe...

Wobei, vll klappts wenn ich mal mit ein paar Leuten drum wette...

SiebenAcht

unregistriert

10

Mittwoch, 5. Dezember 2012, 17:24

na gut, da habe ich es wohl besser als Du, Diskordier. Ich mache bereits meistens nur das, was mich interessiert, und das, was ich mir vorgenommen habe ist so viel, dass ich das voraussichtlich zu Lebzeiten eh nicht zu 100% schaffe. Auch nicht so schlimm.

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

11

Donnerstag, 6. Dezember 2012, 21:41

Die kyrillische Schrift zu lernen ist das Einfachste am Russisch-lernen. Ganz einfach: Man liest wie man schreibt und schreibt wie man liest. Wenn Du die Schrift kannst - dann kannst Du im perfekten Russisch vorlesen ohne das Du ein Wort verstehst...
Ist bei Hebräisch ähnlich.
Nur: Hebräische Grammatik ist weit einfacher. Nur eben: Anders als Deutsch. Ganz anders...

P.S.: Wenn es um "dazu-lernen" geht ist Liebi der "Geheimtip". Das Einzige was mich an seinen Vorträgen manchmal ärgert ist das er so viele "Exkursionen" in andere Fächer macht. Aber eigentlich ist gerade diese breite Bildung sein großes "plus".

Discordier

unregistriert

12

Freitag, 7. Dezember 2012, 09:57

Zitat

Wenn es um "dazu-lernen" geht ist Liebi der "Geheimtip"
Wer ist das?

ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

13

Freitag, 7. Dezember 2012, 11:33


SiebenAcht

unregistriert

14

Freitag, 7. Dezember 2012, 12:06

naja, ich kann auch die Menschen verstehen, die mit dem Lernen ein Problem haben, denn es ist ja ersten so, dass die Lehrenden meist gewisse Ansprüche stellen und sich ein Mensch, der sich nichts gut einprägen kann dann elend vorkommt. Lernen muss Freude bereiten und zu weiteren Etappen anspornen. Die eigene Motivation ist da wohl eine sehr wichtige Voraussetzung, Die Pädagogen sollten also motivieren, nicht mit Bobbons sondern mit Klarheiten, wozu man was überhaupt lernen muss. Das ist sehr schwierig, denn der Schüler soll nicht mit einer Belohnung gelockt werden, sondern er muss sich letztendlich auf das Lernen selbst freuen und das als Belohnung erfahren.

Ähm ... also ...

Beispiel? Kleinen Moment ! (ich such ein bissel lustiges Beispiel) So, ich hab eins: Sagen wir mal - keiner in der Familie braucht wirklich Häkeldeckchen, so richtig süße, weiße und beige, altmodische Omadeckchen. huhuu, aber ... jetzt geht es ja nicht um die Deckchen sondern um die Freude am Lernen.

Also mein Kind will häkeln lernen, so wie die Oma. Du denkst viellecht:`Och nee! Nicht noch einer, der mich dann mit solchen Häkeldeckchen zuschüttet!" Aber das wäre unpädagogisch. Das Kind zeigt Interesse und damit zeigt es an, dass es Input braucht und sich aufs Lernen freut.

Dem Kind ging es ja nicht darum diese Decken in Kiloware zu häkeln, wie die Oma, sondern etwas zu lernen, was die Oma bereits kann. Nun, dann frisch ans Werk.

Man muss dem Kind Mut machen, damit es Geduld bekommt, es loben, es unterstützen und anleiten, wie es sich selber etwas dazulernen kann, wie es selber sein Gelerntes kreativ anwenden kann. Ich weiß, Beispiele hinken immer irgendwo und viele Menschen lieben Häkeldeckchen. Das ist auch gut so,... für die Oma und die Leute die Häkelnadeln produzieren und das Garn herstellen und die geschäfte, die das alles verkaufen ... Arbeitsplätze, Löhne und so weiter

Prima! Das erste kleine Deckchen, dann ein Kinderarmband, ein Haarschmuck ... alles selber gehäkelt. Das Kind macht ne positive Erfahrung mit dem Lernen und lernt dann vielleicht auch bald stricken oder malen, weil es die Muster aufzeichnen will und später wird es, weil das alles so viel Spaß gemacht hat vielleicht mal eine super 3-D Zeihnerin, wo Du nicht annähernd blickst, was die da an ihrem PC tut.

Summasummarum: Lernen zu lernen und Lernen zu können ist ein riesiges Geschenk Gottes. Es bereitet einfach Freude.

Macht Euch ein schönes Wochenende

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