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Discordier

unregistriert

61

Sonntag, 10. März 2013, 04:40

Von dir wüsst ich immer noch gern was ich angeblich umdefiniert haben soll...

Biblebelt

unregistriert

62

Sonntag, 10. März 2013, 05:30

Hallo Discorder, schon so frueh auf? Und das am Sonntag oder esrst nach hause gekommen und vom Samstag uebergeblieben?
Na ja geht mich ja nun wirklich nichts an, (schon wieder die Klappe halt).

Ich denke du redest zu mir?
Nun ja ich beziehe mich eben auch darauf

Zitat


Discorder
Was ich gepostet habe war keine Theorie sondern eine Definition, und damit von einer Theorie so weit entfernt wie man nur irgendwie sein kann.

Da war ich stecken geblieben.
Nun du sagst das es keinen Zusammenhang in der politisch korrekten Wissenschaft zwischen Theory und Definition gibt?
Nun ich denke das das eine oder das andere nicht auskommt. Erst mal muss man umdefinieren um dann die Theory zu stuetzen.
Oder umgedreht, wenn eine Theory erstellt wird dann dann muss man die Definition umgestalten sonst wirds mit der Theory wieder nix.

Ich wuenschte das mehr junge Menschen an den Unis mal nachdenken wuerden was ihre Theorien ohne Neudefinitionen wirklich wert sind.
Die Evolutionstheory ist so ein Fall. Bei dieser Theory ist die letzten 20 Jahre so viel umdefiniert weils sonnst nirgendwo mehr reinpasst.
Na ja und Gesellschaftspolitisch nun ich glaube da bekommen wir keinen Streit, hoechstens darum ob man so was machen muss um einem hoeheren politischen Ziel zu folgen.
Ich hoffe fuer dich lieber Discorder das du die immer neuen Umdefinitionen immer auch schnell genug mitbekommst, sondst schiesst du dich nacher bei den Wissenschaftlichen Theorien noch selbst ab.
Passiert mir oft im Christentum auch.

Ich gebe dir aber, ein Verwirrt sein von den vielen Goettern die man erfunden hat da noch irgendwie durchzublicken. Zeugnisse des Wahren Gottes bekommst du aus allen mir bekannten Religionen.
Aber ohne sich mal Gedanken darueber zu machen und das uneinvorgenommen anzugehen kommst du da nie weiter.
Glaube aber auch nicht unbesehen was aus vermeintlich Theologischem Munde kommt. Vieles davon hoert sich schluessig an aber ist eben genauso wie in der von mir kritisierten Wissenschaft. Es wird auch dort in allen Religionen inzwischen sehr oft und gerne an der Definition rumgeschraubt damit's noch theologisch passt.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Biblebelt« (10. März 2013, 05:47)


Discordier

unregistriert

63

Sonntag, 10. März 2013, 18:51

Zitat

Nun du sagst das es keinen Zusammenhang in der politisch korrekten Wissenschaft zwischen Theory und Definition gibt?
Ich habe gesagt das Theorie und Definition zwei vollkommen unterschiedliche Konzepte sind.
Ohne einen gewissen Konsens was ein bestimmter Begriff bedeutet, sprich, wie er definiert ist, ist ja nichtmal eine stinknormale Konversation möglich, geschweige denn eine wissenschaftliche Theorie.

Zitat

Die Evolutionstheory ist so ein Fall. Bei dieser Theory ist die letzten
20 Jahre so viel umdefiniert weils sonnst nirgendwo mehr reinpasst.
Beispiel?

Benennungsloser

unregistriert

64

Montag, 11. März 2013, 07:53

Die zahlreichen Nachkommen der "prähistorischen Affen, besser schwabeligen Massen aus den Urozeanen" können heute nicht einmal EINE genaue und präzise Definition vom Leben, lebenden Organismus, hervorzeigen.
Das ist Fakt.
Wenn du aber Beispiele oder was anderes besser weißt, dann benenne sie!
Also?
Hier ein Auszug aus dem heutigen Stand:
(verkneife mir, in eigenen Worten das wiederzuzgeben.... :zwinkern: )

http://de.wikipedia.org/wiki/Frankfurter_Evolutionstheorie


Die zentralen Thesen der
Frankfurter Evolutionstheorie lassen sich wie folgt zusammenfassen:


1.
Organismen sind hydraulische, mechanisch kohärente,
energiewandelnde Konstruktionen, die sich nicht an ihre Umwelten anpassen,
sondern Lebensräume nach Maßgabe der Leistungsfähigkeit ihrer
Körperkonstruktion selbst erschließen.


2.
Organismen sind autonome Subjekte der Evolution, d.h. die jeweils
bestehende Körperkonstruktion bestimmt das Ergebnis und die Richtung der
Evolution maßgeblich mit.


3.
Über Fortbestehen oder Untergang eines Lebewesen entscheidet in
erste Linie die Funktionstüchtigkeit der Körperkonstruktion und eine
ökonomische Energiebilanz hinsichtlich Formerhaltung, (Fort-)Bewegung und
Fortpflanzung Der Einfluss der Umwelt ist sekundär und greift erst dann, wenn
sich Lebewesen in ihren Lebensräumen behaupten müssen.


4.
Evolution ist irreversibel, d.h. einmal veränderte
(differenzierte, abgebaute oder umgebaute) Strukturen, können nicht mehr
"zurückentwickelt" werden, weil strukturelle Veränderungen einem
energetischen Gefälle geschuldet sind.


Es
ergibt sich aus dieser Anschauung ein grundsätzlich abweichendes Verständnis
von Evolution. Während in der Synthetischen Evolutionstheorie jede noch so kleine Veränderung
bereits als "Evolutionsschritt" (oder gar als Beweis für Evolution)
angesehen wird, sind nach der Anschauungsweise der Frankfurter
Evolutionstheorie, nur solche Veränderungen als "evolutive Veränderungen"
anzusehen, die unumkehrbar (irreversibel) sind. Somit ist die Evolution vom
Fisch zum Vierfüsser ein irreversibler konstruktioneller Umbau, während die
Verschiebung einer Merkmalsausprägung in einer Population nur eine
Varianzerzeugung ist. Die Frankfurter Evolutionstheorie bezweifelt, dass die
Mechanismen und die Kriterien, nach denen Varianz und Evolution ablaufen, bzw.
erforscht werden können, zwangsläufig identisch sind. Vielmehr müssen zur
Rekonstruktion der Evolutionsgeschichte, also zur Beantwortung der Frage, wie
die eine Körperkonstruktion in eine andere verändert werden konnte, ganz andere
Methoden und Überprüfungskriterien herangezogen werden, als zur Erklärung und
Erforschung von Populationsdynamik und Änderung von Merkmalsausprägungen.


Die
Frankfurter Evolutionstheorie betrachtet Lebewesen eben nicht als reine
Merkmalsträger, sondern als mechanisch kohärente, hydraulische Energiewandelnde
Konstruktionen, und ebenso wie an einem in Betrieb befindlichen Motor keine
x-beliebigen Veränderungen vorgenommen werden können, ohne dass dieser kaputt
geht, sind die Möglichkeiten struktureller Veränderungen von Organismen in
ebensolcher Weise beschränkt.


Ein
zentrales Missverständnis der Gegner der Frankfurter Evolutionstheorie war und
ist bis heute, der Geltungsbereich der Beschreibungen und Darstellungen.
Während die Synthetische Evolutionstheorie als Arbeitsgegenstand Arten,
Populationen, Fortpflanzungsgemeinschaften oder gar Individuen verwendet,
beziehen sich die Aussagen der Frankfurter Evolutionstheorie auf die den
jeweiligen Lebewesen zugrundeliegenden Körperkonstruktionen. Eine Konstruktion
ist nicht gleichzusetzen mit einer Art, einer Gattung oder einem anderen
taxonomischen Begriff. Organismische Konstruktionen sind vielmehr Beschreibungsweisen
von Lebewesen hinsichtlich ihren Aufbaus und Funktionierens.





www.wdr.de/
:


Andreas Kappler Geomikrobiologe aus
Tübingen, schreibt: "Es gibt schon eine Definition von Leben. Vor
allem Informationsspeicherung und Replikation (Vervielfältigung) sind
Voraussetzung für Leben."



Leben muss sich aber auch verändern,
entwickeln und auf eine neue Umwelt reagieren können. Ist das nicht auch eine
zentrale Eigenschaft?



Robert Hazen vom Carnegie Institut in
Washington hat die Frage nach der Definition von Leben in seinem Buch
"Genesis" diskutiert und kommt darin zu dem Ergebnis, dass unter den
vielen Definitionen, die im Umlauf sind, kaum welche übereinstimmen.


Tobias Owen, ein Buchautor und
Astrobiologe aus Hawaii, schreibt per E-Mail: "Ich habe gerade an
einer Konferenz in Valencia teilgenommen. Einer der europäischen Experten auf
dem Gebiet war der Spanier Juan Mercador aus Madrid. Ihm machte es sichtlich
Spaß, uns zu zeigen, dass es bis heute keine befriedigende Antwort auf die
Frage nach der Definition von Leben gibt. Ich dagegen bin ganz zufrieden damit,
einfach zu sagen: Leben ist etwas, das sich reproduzieren kann und eine
Evolution ermöglicht."



Oliver Botta, ein Schweizer Geochemiker.
sagt: "Es gibt keine eindeutige Definition darüber, was
"Leben" ist. Es gibt ganze Bücher zu der Frage, ob es überhaupt
möglich ist, nach einer Definition zu suchen. Die am weitesten verbreitete
"operationelle" Definition ist die der NASA: Leben ist ein chemisches
System, fähig zur Darwin'schen Evolution."



Dabei ist "Evolution", wie sie
Tobias Owen versteht und wie das Wort auch in der NASA-Definition verwendet
wird, ein schwieriger Fachbegriff aus der darwin'schen Theorie. Dahinter versteckt
sich Kompliziertes – von daher sind diese Definitionen doch nicht so einfach,
wie es auf den ersten Blick scheint.

Discordier

unregistriert

65

Montag, 11. März 2013, 11:12

Zitat

Die zahlreichen Nachkommen der "prähistorischen Affen, besser
schwabeligen Massen aus den Urozeanen" können heute nicht einmal EINE
genaue und präzise Definition vom Leben, lebenden Organismus,
hervorzeigen.
Ja, und?
Ist auch ein ziemlich heftig diskutiertes Thema, aber:
Kontext?
Wenn man sich nicht über eine Definition einig ist ist das nicht dasselbe wie "ständiges umdefinieren".
Und wie der WikiArtikel über die Frankfurter ETh da reinpassen soll versteh ich auch nicht.

Benennungsloser

unregistriert

66

Montag, 11. März 2013, 15:28

ja klar, natürlich.

67

Dienstag, 12. März 2013, 11:59

Wer sein Weltbild auf Lüge aufbaut, ist für die Wahrheit nicht mehr zugänglich.

Daher diskutiere ich nie darüber.

Nur wer seine Schuld erkennt, hört noch zu!