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101

Samstag, 15. März 2014, 01:04

Anna, Johannes beschreibt es nicht detailliert, welche Art der Sünde gemeint ist, denn dies liegt allein im Richtspruch Christi, aber diese Sünde muß je schwerer wiegen, umso unmittelbarer sich die Sünde gegen das Wirken Christi richtet und je kräftiger und heller der Sündigende Gottes Wort hat und Seinen Willen kennt. Daher auch ist sein Fall umso gefährlicher. Da hilft keine Fürbitte der Gemeinde mehr. Für Sünden, die Gott richten will, gibt es keine Verzeihungen, so da wir nicht umsonst bitten und beten sollen. Man kann also durchaus annehmen, dass damit die Sünde wider den Heiligen Geist gemeint ist, aber nur bedingt.
( Siehe Apg.)
Ja, ich stelle mir tatsächlich die Frage, ob es letztlich nicht ein und dasselbe ist:
Hebräer, Johannes und Matthäus 12, 31: „… Jede Sünde und Lästerung wird den Menschen vergeben werden, aber die
Lästerung des Geistes (= gegen den Geist) wird nicht vergeben werden.“

Und Matthäus 12 könnte gut passen, weil Christi Ausführungen im Anschluss an eine Auseinandersetzung mit den Pharisäern steht (Vers 22 ff.).
Letztere haben sich selbst mit Inbrunst zur „Herde Gottes“ gehalten …
Gehörten sie wirklich dazu?

102

Samstag, 15. März 2014, 12:01

Wer Hebr.6 heranzieht sollte den Hebr.Brief erstmal richtig kennen.
Unser HERR JESUS sagte:Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, er sagte nicht, wer es schmeckt!

Der Hebr.Brief ist in eine einmalige Situation geschrieben, Juden wurden hin und her gerissen zwischen Gesetz+ Jesus und Jesus alleine.
Sie standen in dieser einmaligen Situation vor der Frage, zurück ins gesetzliche Judentum oder NUR CHRISTUS alleine.
Nur wer dies verstanden hat, kann Hebr. 6 verstehen.

Einen mögl. Abfall von Wiedergeborenen kann niemand hineinlesen.

Benennungsloser

unregistriert

103

Samstag, 15. März 2014, 12:29

Die Pharisäer, ja, gute Frage, gehörten sie wirklich zur Herde Gottes dazu?

Er bezeichnete sie als Otternbrut. Brut der Schlange. der alte "Weinschlauch" war dabei, auszudienen, und der Herr bereitete die Menschen auf den neuen Bund hin vor. Was ist die Herde Gottes?
Schafe z.B. die Seine, Gottes Stimme kennen. Diese Pharisäer aber legten den Menschen noch mehr Last auf die Schultern, Dinge, die Gott nie gebot, ja nicht einmal gut hieß. Und was noch schlimmer war, sie arbeiteten gegen Gott, sie versuchten, die Bestätigung Jesu als geliebten Sohn Gottes durch den Heiligen Geist als Lüge darzustellen, da sie Jesu der Dämonie bezichtigten. Dabei war es der HG, der den Menschen Jesus zur Austreibung der Dämonen befähigte. Jesus selbst bestätigte dies, als er seine Jünger noch größeres blicken ließ, das was sie tun würden nach Seiner Himmelfahrt.

Sind heutige Theologen wiedergeboren oder nie gewesen? Wir wissen es nicht vollständig, man sollte auf deren Früchte blicken, aber auch das ist schwer, weil vieles sich unserem Urteil entzieht, Gottes nie.

Auf jeden Fall gehörten die Pharisäer als Teil des jüdischen Volkes dem Alten Bund an. Auch unter ihnen gab es welche, die vom Glauben abfielen, welche die drin waren, und eben die Verdammten. Und später wird es welche gegeben haben, die in den neuen Bund aufgenommen wurden.....

104

Samstag, 15. März 2014, 14:05

@Robins, danke für deine klare Beschreibung, der ich nur folgen kann.

Ich meine, auch 1. Joh. 2,19 meint diese Leute. Wie schon gezeigt, sind es Menschen, die sich zu der Gemeinde Jesus zunächst (ob länger oder kürzer) hielten, dann aber "hinausgingen", weil sie nicht tatsächlich "in Christus" waren. Das gibt es auch heute leider sehr oft.

In meiner Gemeinde hatten wir zwei "Fälle", in denen jeweils der Ehemann einer gläubigen Christin sich jahrelang als "erlöster Christ" ausgab, fest in der Gemeinde "lebte" und an allem teilnahm.

Dann stellte sich - zeitlich nahe - bei beiden heraus, dass sie fremdgingen. Aber diese Schuld hätte vergeben werden können. Jedoch lösten beide sich (unabhängig von einander) von der Gemeinde und sagten sich dann ganz von Gott los. Sie "gingen zurück in die Welt". Somit hatten sie über eine Zeit "geschmeckt" aber waren doch nicht "wiedergeboren" und hatten nicht "gegessen und getrunken".

Schrecklich, oder?

Ich selbst habe auch drastisch erlebt, wie sich "Satan als Engel des Lichts verstellen" kann, indem er Menschen benutzt, um Kinder Gottes zu Fall zu bringen und von Gott wegzulocken, wenn das möglich wäre. Das sind schwere Angriffe und Anfechtungen.

Froh bin ich, dass unser HERR die beschützt, die "tatsächlich" IHM gehören. Ein Kind Gottes mag vielleicht "fallen" aber unser HERR hilft ihnen gnädig wieder auf und führt die wirklich Bußfertigen zurück auf den rechten, schmalen Weg. Der Heilige Geist zeigt Sünde auf und hilft heraus.

Durch solche Tiefen wird ein erlöster Christ geläutert. Und in solchen Tiefen erweist sich die Echtheit der Gemeinschaft mit dem Vater in Christus. Es stärkt die Glaubenden, weil der Heilige Geist bezeugt, dass sie dem HERRN gehören.

Die beiden Christinnen sind übrigens fest verwurzelt im HERRN und immer noch ein Teil unserer Gemeinde.

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


Benennungsloser

unregistriert

105

Samstag, 15. März 2014, 14:12

Wer Hebr.6 heranzieht sollte den Hebr.Brief erstmal richtig kennen.
Unser HERR JESUS sagte:Wer mein Fleisch isst und mein Blut trinkt, er sagte nicht, wer es schmeckt!

Der Hebr.Brief ist in eine einmalige Situation geschrieben, Juden wurden hin und her gerissen zwischen Gesetz+ Jesus und Jesus alleine.
Sie standen in dieser einmaligen Situation vor der Frage, zurück ins gesetzliche Judentum oder NUR CHRISTUS alleine.
Nur wer dies verstanden hat, kann Hebr. 6 verstehen.

Einen mögl. Abfall von Wiedergeborenen kann niemand hineinlesen.
Hineinlesen tut niemand hier, aber herauslesen! Dieser Brief ist zwar an die "Judenchristen" geschrieben, doch warnt er die Christen alle vor einer Ablehnung der Gnade, die dann ein für alle Mal den ewigen Tot bringt. Die Fallenden tun IHM wieder das an, was IHM vor Pilatus und auf dem Galgenberg widerfuhr, einmal die Gnade erfahren und erleuchtet gewesen, verwerfen sie alles, letztlich ihre Errettung, aber im eigentlichen Sinne verwerfen sie den Erstling, jesus Christus. da wird für diese Abgefallenen kein Platz mehr sein für eine 2. oder 3. Gnadenerbringung!

Das Verwerfen dieser Mahnung des Apostels bringt jeden Christen in eine ernste Gefahr, von Anderen, Schwächeren, die davon berührt werden, verführt werden und dann in eine derartige Gefahr des Abfalls geraten, ganz zu schweigen!
:regensmiley:
:thumbdown:



Übrigens ist der Hebräerbrief 6 nur
eine
Mahnung
von vielen! Das Neue Testament ist voll von solchen!
:!:

106

Samstag, 15. März 2014, 17:02

Ich kann diese Lüge, ein wirklich im Heiligen Geist versiegelter Christ könne wieder abfallen, nicht mehr ertragen.

Sie will ehrlichen Kindern Gottes Unfrieden bringen, ihnen ständig einreden, sie wären "mit einem Bein" draussen.

Das ist Irrlehre, die Gottes Allmächtige Kraft verneint und Seine Zusage, Sein Versprechen klein macht. Wer so redet, hat nicht verstanden, an wen welche Ermahnung gerichtet ist. :thumbdown: Es muss schrecklich sein, ständig in Angst und Sorge zu sein, das Heil verlieren zu können. So reden doch die, die selbst (noch) keine Heilsgewissheit haben (können)..

Wer in Christus mit dem Heiligen Geist versiegelt ist, h a t das ewige Leben und darf die Heilsgewissheit froh in seinem Herzen tragen, dass Gott auf die Seinen achtet und sie so verändert, dass es für die Ewigkeit gut wird. Würde das nicht so sein, hätte unser HERR gelogen, genauso wie die Apostel. Und DAS kann niemals sein!!!

Oder wie könnte ein Christ denn nach Phil. 4,4 leben, mit der ständigen Angst im Nacken? Hat nicht Gott zugesagt, dass ER das Wollen und Vollbringen denen schenkt, die IHM gehören?

Wer ist es denn, der das Leben der Geliebten des HERRN beschweren und sauer machen will, wenn er sie schon nicht "wegreissen" kann aus Gottes Gnade? Wer ist der Lügner und Leugner der unverlierbaren Gnade des ewigen Lebens?

Paulus differenziert klar zwischen den tatsächlich Erlösten, denen er auferbauend Mut zuspricht, sie anspornen will, in der dankbaren Liebe Jesu zu wandeln und "dranzubleiben" im Eifer aus Liebe zu Gott - und denen, die nach aussen hin sich als Christen bezeichnen, aber weder den Geist noch die Liebe Christi im Herzen verankert haben.

:love:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Sara« (15. März 2014, 18:07)


Benennungsloser

unregistriert

107

Samstag, 15. März 2014, 18:01

Lüge?

Ich persönlich, und mit mir tausende Christen können gut mit dem Wort Gottes leben, im Frieden und der Liebe Christi und mit der Hoffnung auf die Ewigkeit bei unserem Vater in den Himmeln!
Also was plusterst Du Dich denn hier so auf?
Ist es nicht an den Brüdern, den Männern, zu lehren?
Ist das Wort, das die Apostel verkünden, nicht genug?
Wen willst Du denn mit deinen Worten herausfordern? Gott den Allerhöchsten oder Gläubige, die dem Herrn in Wachsamkeit nachfolgen?
Hat der Herr nicht selbst vor dem Trägewerden, der Schläfrigkeit gewarnt? Wenn Er kommt? Was passierte denn mit den Eingeschlafenen?
Alle waren sie Mitarbeiter im Garten Gottes, alle waren sie Braut, die auf das Eintreffen des Bräutigams warten sollten! Erst beim Eintreffen verwarf Er sie. Wozu die unzähligen Mahnungen zur Wachsamkeit, zum Ausharren?

Ich kenne diese, die meinen, sich über das Wort des Herrn zu setzen, auch vor diesen warnt die Schrift, ausgiebig!

Ich werde nicht zu solchen gehören, egal wie laut und lärmend sie auf den Plätzen und in den Hallen schreien!
besinne Dich, besinnt Euch, und lasst die Mahnungen und Ermunterungen unseres Herrn als Freude in Euer Herz dringen, wir haben es wie unsere brüder damals dringend nötig!
:staendchen:

Amen!

108

Samstag, 15. März 2014, 18:11

Zitat

Also was plusterst Du Dich denn hier so auf?

Ist es nicht an den Brüdern, den Männern, zu lehren?
Endlich kommst du mal selbst deiner Gesetzlichkeit auf den Grund. Ich lehre nicht, ich beteilige mich in einem christlichen Forum an geistlichen Gesprächen, Austausch, mit Geschwistern.

Was du hier als Lehre bezeichnest, hat Paulus für die Gemeinde gesagt. Und dort "lehre" ich nicht.

Wie falsch muss ein Mensch Gottes herrliches Wort verdrehen, um seiner eigenen Ansicht genüge zu tun?

Und leider nützt eine Lehre von "Brüdern" auf solche Art gar nichts, sondern stellt den HERRN als Lügner hin.

Traurig.
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
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109

Samstag, 15. März 2014, 19:53

Nachtrag zu den letzten beiden Posts:

Zitat

Wen willst Du denn mit deinen Worten herausfordern? Gott den Allerhöchsten oder Gläubige, die dem Herrn in Wachsamkeit nachfolgen?
Du Heuchler! Wer fordert den HERRN heraus, als die, die das ewig zugesprochene Heil Christi verleugnen und die Kinder Gottes in Angst gefangen halten wollen?

Wer in Christus ist, lebt aus Seiner Liebe und Gnade, demütig dankbar, gehorsam wiederliebend. Der Heilige Geist selbst sorgt dafür, wachsam zu bleiben. Vor allem gegen Frevler und Heuchler, die sich weiser dünken als andere und einen Unterschied herstellen wollen zwischen den erlösten Gläubigen in Rang/Nation/Geschlecht. Der HERR teilt seinen Segen und Seine Gnade über alle gleichermaßen aus, die IHM verbindlich gehören und schenkt ihnen allen !!! seinen Heiligen Geist, um Seine Wahrheit und Seinen Willen erkennen und weitergeben zu können. Oder hat der HERR etwa nur den "Brüdern" Weisheit und Unterscheidung der Geister gegeben, statt "allen Heiligen"?

Unser HERR weiss, dass seine Kinder nicht vollkommen sind in dieser Weltzeit. Doch sind sie nicht mehr von dieser Welt. ER ist treu und aufhelfend, zurechtbringend, wo eines seiner Schafe sich mal verirrt hat.

Zitat

Ich werde nicht zu solchen gehören, egal wie laut und lärmend sie auf den Plätzen und in den Hallen schreien!
Merkwürdig - denn ausgerechnet DU bist es, der das bereits tut. Kein anderer User schreit hier so herum und stellt erlöste Kinder hochmütig, besserwisserisch an den Pranger, wie du.

Wer Jesus gehört, liebt IHN und die Geschwister. Er/sie verurteilt nicht, sondern ist sich bewusst, selbst unvollkommen aus Gnade errettet zu sein. "An ihrer Liebe untereinander werden sie erkannt werden, dass sie mir gehören" hat der Auferstandene HERR Jesus gesagt.

Auf keinen Fall regiert ein solcher Hochmut in ihm/ihr, Gottes verbindliche Zusage des ewigen Lebens zu schmälern und gar noch Geschwister zu bedrücken und infrage zu stellen.

Mit solchen Aussagen sprichst du dir selbst dein Urteil und brauchst Umkehr, Buße und Demut.

Ich bete für dich, dass du doch die Liebe erkennen kannst, die dem HERRN gehörende Kinder in sich tragen, zusammen mit der so frohmachenden und befreienden Zusage, ganz und gar und für immer geborgen in Seiner Gnade zu sein, mit dem Versprechen des ewigen Lebens.

Und dass du doch verstehen könntest, wie liebevoll aufhelfend und ermutigend die Apostel zu den wahrhaft Gläubigen sprechen, im Unterschied zu den wirklich nötigen, ernsthaften Ermahnungen, die allen gilt, die nur dem äusseren Anschein nach "Christen" sind.

:tassekaffee:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sara« (15. März 2014, 19:59)


110

Samstag, 15. März 2014, 20:50

@Anna:
Die Zeitformen machen eines klar: Wenn die in Hebräer 6 beannten Personen Christus mit dem Abfall erneut kreuzigen würde, dann müsste diese erneuten Keuzigung auch mit dem Abfall und nicht einige Zeit danach später geschehen. Daher kann sich aus Zeitgründen die erneute Kreuzigung und zur Schau Stellung als modale Erklärung nur auf die erneute Buße beziehen.

Nebenbei handelt es sich hierbei nicht um eine rechte Buße wie du behauptest, sondern um eine unmögliche Buße. Und warum sollte sie unmöglich sein, wenn sie doch, deiner Ansicht nach, so recht und toll und super gut ist, dass sie nie im Zusammenhang mit etwas schlechtem wie der erneuten Kreuzigung stehen kann?
Ich hoffe du erkennst dass du einiges Hineininterpretiert hast was da nicht steht und einiges übersehen hast was da steht.

Damit habe ich erhebliche Probleme, weil:
Nimmst du an, dass es überhaupt ein „abgefallenes, ehemaliges Kind Gottes“ gibt
(also ich bin nicht der Überzeugung, dass

In dem Fall hast du nicht verstanden. Ich nehme nicht an, sondern habe aus den bereits angeführten Argumenten über die Bedeutung von Teilhabe, die Zeitformen, die vorliegende Modalität, etc. gefolgert.

111

Samstag, 15. März 2014, 21:04

Zitat

dann müsste diese erneuten Keuzigung auch mit dem Abfall und nicht einige Zeit danach später geschehen.
Tut sie auch. Oder woher nimmst du die "spätere Zeitform"?

:tassekaffee:
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112

Samstag, 15. März 2014, 21:04

@Sara:
Es gibt einen Unterschied zwischen der Heilsgewissheit und der Unverlierberkeit-des-Heils-Lehre. Wenn denen welche die eine Lehre nicht vertreten unterstellt wird sie würden eine andere, klar biblische Lehre abstreiten, dann ist das meiner Erfahrung nach ein Indikator dafür, dass es sich um ein auf Überredungskünsten basierendes Dogma handelt.
Und genau das geschieht hier, nur weil ich die falsche UdH-Lehre nicht teile wird mir vorgeworfen ich würde die biblische Lehre der Heilsgewissheit abstreiten ... und dass trotz klarer Aussage dass ich an die Heilsgewissheit glaube und sie auch habe.

Gottes Segen

113

Samstag, 15. März 2014, 21:07

@Sara:
In meinem Beitrag 98 hatte ich bereits geschrieben:

Zitat von »Timmy«

Wie auch im Griechischen ist in allen guten Übersetzungen klar zu sehen dass die Verben "erleuchtet worden sind", "geschmeckt haben", "Anteil bekommen haben" und "abgefallen sind" eine Vergangenheitsform haben. Es handelt sich hierbei also um Dinge die in der Vergangenheit geschehen oder getan wurden. Die Verben "zu erneuern", "abermals kreuzigen" und "zum Spott machen" jedoch stehen im Präsens.

114

Samstag, 15. März 2014, 21:10

Zitat

Es gibt einen Unterschied zwischen der Heilsgewissheit und der Unverlierberkeit-des-Heils-Lehre.
In der Bibel gibt es diesen Unterschied nicht. Gott widerspricht sich nicht. Entweder man "hat" die Heilsgewissheit - und weiss darum um die Unverlierbarkeit des Heils - und ist also tatsächlich wiedergeboren in Christus mit dem Geist Gottes versiegelt - oder man hat es nicht.

PS: Nur, weil du deinen eigenen Post bekräftigst, stimmt es dennoch nicht mit der biblischen Lehre überein.

PPS: Ich verstehe diese ganze Diskusion auch nicht. Denn entweder dürfen wir dankbar (Ps 23) wissen, allezeit dem HERRN zu gehören, oder die Heilsgewissheit fehlt.
:tassekaffee:
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sara« (15. März 2014, 21:21)


Benennungsloser

unregistriert

115

Samstag, 15. März 2014, 22:45

In diesem Punkt gebe ich @Timmy recht: Das Heil kommt vom Herrn, nie büßt dieses Heil auch nur ein Gramm Wirksamkeit ein, nie und nirgendwann.

Weil Gott es so will und Er der Allmächtige ist.

Aber der Mensch hat eine Willensfreiheit, und der Geist Gottes lässt sie ihm. Er zwingt niemand. Adam hatte ebenfalls die Freiheit der eigenen Entscheidung, entweder Gottes Wort zu folgen oder zu zweifeln an Gottes Wort und statt dessen seiner eigenen Begierde zu folgen, die der Teufel in ihm weckte.
Wer Gott abspricht, den Menschen die eigene Wahl zu lassen zwischen in der Gnade ausharren oder loszulassen, der nimmt Gott auch die Barmherzigkeit. Er bittet, vom Wasser des Lebens zu nehmen, nicht er zwingt!!! Gott bittet uns wie die kleinen Kinder zu werden, vertrauensselig IHM zu folgen, nicht Er zwingt uns durch Seine Allmacht, obwohl er das könnte! Es gibt Menschen, die die Gnade ausschlagen oder noch schlimmer, die sie wieder abweisen, und obwohl sie dies tun, ist Gott kein Tyrann, der solche zum leben zwingt. Er zeigt jedem die 2 Seiten des Evangeliums.

Wer das sichere Versprechen um die geschenkte Gnade Gottes, Sein Wort mit der automatischen Unverlierbarkeit des Heils, das man geschenkt bekommt, gleichsetzt, hat das Evangelium nicht verstanden.

Ich bin mir ganz sicher, wenn ich ausharre und den Lauf gewinne, erhalte ich den Lohn ewigen Lebens; den Pfand dafür, die Versiegelung, habe ich bereits erhalten.

116

Samstag, 15. März 2014, 23:21

@Timmy
Ja, in meinen Augen ist es auch eine unmögliche Buße.
Der Sinngehalt stellt sich für mich wie folgend dar:
Du musst nicht wieder vom Urschleim mit diesen Menschen anfangen in der Hoffnung auf rechte Buße (wäre also nicht Vergangenheit). Sie haben bereits ausgiebig genossen und …
Ihr gegenwärtiger Zustand gleicht dem Mob bei der historischen Kreuzigung des Christus.

Dass ihr „Abfall“ zeitlich vor dem Sichtbarwerden und Erkennen desselben liegt, ist logisch.
Du erkennst die Frucht nicht zeitgleich mit dem Regen, erst später (quasi nach genügender Entfaltung).
Das würde gut zur späteren Ackerbodenerklärung passen und wäre auch mit den entsprechenden Stellen in den Evangelien kompatibel.

Warum ist diese rechte Buße hier unmöglich, obwohl sie gut ist?
Warum kommen nicht alle Menschen in den „Himmel“, obwohl das Ziel doch gut ist? Warum ….
Es ist immer gut bei dem zu bleiben, was die Schrift an Antwort bietet und daran muss man sich mitunter genügen lassen … und ist dazu noch gut beraten. Das wiederum macht mitunter große Mühe ….

117

Samstag, 15. März 2014, 23:23

@Benennungsloser
Ja, unter deinen Beitrag 103 setze ich mein volles Amen!!!
Beitrag 115 wirft hingegen berechtigte Fragen auf:
Was ist dein Teil am Heil?

Was ich außerdem nicht begreife:
Wieso gehst du Sara so an, ob ihres „Lüge“ – „Robins“ würde in seiner speziellen Art sicher zu keinem anderen inhaltlichen Urteil kommen?
Was spricht dagegen die nach wie vor bestehenden Querelen an einem eigens dafür vorgesehenen Ort zu besprechen?
Sara hatte einen Anfang gemacht.

118

Samstag, 15. März 2014, 23:28

@Sara
Die Verlierbarkeit des Heil ist dann Irrlehre, wenn das Erhalten des Heils: Werksgerechtigkeit gemäß Galater nahe legt. Dann wäre ich mit deinem Urteil eins! Die Lehre selbst mag nahe legen, aber:

Nicht alle Vertreter denken derartig.
Der Menschen Gedanken sind durchaus nicht durchgängig konsequent und hier sehe ich die zurückhaltende Macht des guten Hirten bei allen Irrungen …


Es gibt sie, die an die Verlierbarkeit glauben, aber vor Gott beständig eins anerkennen: Du, du bewahre mich!!! – und eben nicht dieses: „Danke Gott, dass ich nicht so bin wie der neben mir!“

Verstehe mich nicht falsch, ich kann dich in deiner Entrüstung so gut verstehen:
nimm die Garantie und Unumstößlichkeit der Gotteskindschaft und du weißt in der Selbsterkenntnis durch Gottes Wort, wer du bist und wozu du fähig wärest …
Du weißt sofort: auf mich gestellt, würde ich nicht nur mit einem Bein, sondern gänzlich der Hölle völlig verdient anheim fallen. …
Das Ganze ist eine schlimme Verunsicherung der Kinder, aber auch ein unsicheres Kind ist ein Kind, wenn es denn Kind ist – ok?
Und wer kann dieses besser verstehen als Mütter??? Wir haben sie im Bauch gehabt, wir haben sie unter Schmerzen geboren, wir haben Nächte gewacht …. damit dann jemand kommt sie zu verunsichern? Wer hier verunsichert, kann nicht verstehen, wozu eine Mutter fähig ist … (bildlich verstanden, du verstehts!)
Was wir suchen und weitergeben wollen ist Sicherheit und wir haben allmächtigen, allwissenden und allgegenwärtigen Boden dafür!!!

Wer sind die, die besser dran sind? Die Sicheren mit biblischem Fundament! Lass uns so in den Sonntag gehen und Preisen und
Fürbitten bspw. gemäß Epheser 1.
:smile:

119

Sonntag, 16. März 2014, 11:30

Der Sinngehalt stellt sich für mich wie folgend dar:
Du musst nicht wieder vom Urschleim mit diesen Menschen anfangen in der Hoffnung auf rechte Buße (wäre also nicht Vergangenheit). Sie haben bereits ausgiebig genossen und …
Ihr gegenwärtiger Zustand gleicht dem Mob bei der historischen Kreuzigung des Christus.

Dass ihr „Abfall“ zeitlich vor dem Sichtbarwerden und Erkennen desselben liegt, ist logisch.
Du erkennst die Frucht nicht zeitgleich mit dem Regen, erst später (quasi nach genügender Entfaltung).


Wenn ich dich richtig verstehe, dann vergißt du die Modalität, das kleine aber wichtige Wörtchen "indem".
Wenn ich ein Haus aufbaue indem ich Stein auf Stein lege ...
Wenn ich einen Baum gieße indem ich zu seinen Wurzeln die Gießkanne entleere ...

Daher wiederhole ich gerne nochmals. Die Modalität und die Zeitformen machen klar - eben weil die Modalität Gleichzeitigkeit verlangt - dass sich die erneute Kreuzigung auf die unmögliche, erneute Buße bezieht.

120

Sonntag, 16. März 2014, 11:52

@All:
Warum redet ihr von Angst und Unsicherheit wenn man der Udh-Lehre nicht anhängt? Wer von euch hatte vor seiner Bekehrung Tag ein, Tag aus, Angst davor, dass er sich die nächsten Minuten selbst umbringen könnte? Keiner? Warum sollte man sie dann hier haben?
Das ewige Leben in der Gegenwart Gottes ist doch um ein vielfaches kostbarer als das irdische. Warum sollte also jemand der in den geistlichen Spiegel sieht und kein Monster erblickt, sondern ein heiliges Kind Gottes, welches Christus angezogen hat, Angst vor sich selbst bekommen, Angst davor bekommen dass man sich gleich geistlich selbst umbringt?

Also ich versteh euch und die Ängste von denen ihr da sprecht beim besten Willen nicht.

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