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Dienstag, 10. Juni 2014, 10:43

" Warum Sex und Drogen bald ins BIP einfließen "

Quelle WSJ.de:

" Neue Ansätze bei der Messung von Volkswirtschaften sorgen manchmal für Verwunderung. Insbesondere dann, wenn dabei Prostitution und riesige Mengen von Kokain eine Rolle spielen.Großbritannien, Irland und Italien gehören zu den Ländern, die künftig auch illegale Wirtschaftsaktivitäten in ihr Bruttoinlandsprodukt (BIP) einfließen lassen wollen, den breitesten Indikator für den Wert der von einer Volkswirtschaft hervorgebrachten Produkte und Dienstleistungen.... Für Großbritannien könnte die neue Maßzahl zu einem Anstieg des BIP von bis zu rund 6,6 Milliarden Euro führen, indem Prostitution und rund 5,4 Milliarden Euro an illegalen Drogen in die Berechnung mit einfließen, so eine Schätzung. Damit würde die wirtschaftliche Gesamtleistung des Landes 0,7 Prozent höher ausfallen als bisher. Italien wird neben Drogen und Prostitution auch noch Schmuggel in die Maßzahl miteinfließen lassen. Beide Länder wollen noch dieses Jahr mit der Umstellung der Kennziffer beginnen. ...
Was für Drogen im BIP spricht
Das Gegenargument ist einfach: Wenn der Drogenverkauf an einem Ort, an dem die Bevölkerung die Hälfte ihres verfügbaren Geldes in Drogen steckt, nicht berücksichtigt wird, könnte man fälschlicherweise zu dem Schluss kommen, dass die Bevölkerung die Hälfte ihres Geldes spart.
Die UN argumentiert unverblümt für die Ausweitung der BIP-Grundlage: „Berechnungen insgesamt können stark verzerrt werden", heißt es in der Empfehlung von 2008, wenn Regierungen nicht sämtliche Transaktionen miteinbezögen. ... Einige europäische Länder haben einen besonderen Anreiz, ihr BIP möglichst hoch erscheinen zu lassen. Neben der Möglichkeit, so auf die Erfolge der eigenen Wirtschafspolitik hinzuweisen, hilft ein höheres BIP auch dabei die, Schuldenobergrenze der EU-Zielvorgaben nicht zu überschreiten, die relativ zur Wirtschaftsleistung gesetzt werden. ... Muss das Defizit eines Landes unter 3 Prozent des BIP bleiben, ist eine verschwenderische Regierung geneigt, die volkswirtschaftliche Leistung so hoch wie möglich zu schätzen. Andererseits kostet ein höheres BIP EU-Länder aber auch mehr Geld. Die 28 Länder der EU nutzen die Wirtschaftskraft eines Landes, um festzulegen, wie viel jedes Mitgliedsland zur gemeinsamen Finanzierung der Union beisteuert...... "


Sex und Drogen werden salonfähig gemacht, nun auch in der Statistik.....