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klack

unregistriert

21

Donnerstag, 5. Februar 2015, 21:02

Ich gestehe, dass ich den Sinn dieses Links nicht ganz verstanden habe. Vermutlich, weil ich den betreffenden Vortrag von Liebi nicht gehört / gelesen habe.

Eines aber wurde für mich klar, nachdem ich einige (es waren, offen gestanden, zu viele) Bücher des "legendären" Hal Lindsay gelesen hatte: Es ist nicht ohne, sich (zu) eng an Ausleger und Erklärer der Schrift zu lehnen. Nach und nach hatten meine Frau und ich uns allerhand Bücher vom Büchertisch und christlichen Verlagen geholt. Nachdem ich dann aber ein Buch von Klaus Gerth gelesen hatte, in welchem er schon erstaunlich genau vorhersagte, wann und wie es mit der Welt weitergehen werde - ich glaube, das war irgendwann in den Neunzigern - wurde es uns zu bunt und wir packten vier Fünftel unserer Bücher zusammen und gaben sie weg. Dabei waren so "wertvolle" Werke wie etwa: "Wie man erfüllt /erhört und erfolgreich betet" und Ähnliches. Es gab (zumindest damals) zuviel auf dem Markt, in dem einzelne Autoren ihre ganz speziellen Erfahrungen auf die allgemeine Christenheit zu münzen versuchten.

Sicher ist es nicht falsch, sein Schriftverständis und seine Schriftkenntnis anhand von Kommentaren, Ausarbeitungen und was es dergleichen noch mehr gibt, zu verfeinern. Aber jeder Autor (wie jeder Übersetzer) hat nun einmal seine Persönlichkeit mit in sein Werk hineingepackt. Das sollte man nicht übersehen, auch bei Liebi nicht.

ralf-fennig

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

22

Donnerstag, 5. Februar 2015, 21:30

Ich habe mir gerade den "offenen Brief" an R. Liebi angehört - ich weiß nicht was da das Problem ist.
"Calvinist" ist R. Liebi sicher nicht. Er predigt ja die Wichtigkeit der Bekehrung. Und der Vergleich mit der Ehe ist gut. Nur: Wer sich wieder scheiden lässt weil er ein hartes Herz hat - der ist nie echte Liebe für seinen Ehepartner empfunden. Sicher nicht.
Und nichts anderes sagt R. Liebi: Wer sich ehrlich und aufrichtig bekehrt - der kann vielleicht mal "fremd gehen", wird aber mit ehrlicher Reue zurück kommen.

Da fällt mir ein Spruch ein der früher, in meinem Elternhaus, im Flur an der Wand hing:

"Wer geliebt - kann der vergessen?
Wer vergisst - hat der geliebt?
Lieben heißt ja: Nie vergessen.
Und Vergessen: Nie geliebt."

Passt.

23

Donnerstag, 5. Februar 2015, 23:42

Christian Arnhold spricht in seiner Botschaft an Roger Liebi zwar sehr ruhig, aber - wie mir scheint - auch sehr anmaßend. Es gehört schon großer Mut dazu, sich als Sprecher für Gott auszugeben, ohne sich wirklich auf das geschriebene Wort berufen zu können.

Ich fand diesen Artikel über Christian Arnhold im Netz. Da die Medien oft auch falsch oder einseitig berichten, würde mich interessieren, ob der Bericht authentisch ist und ob es derselbe Christian Arnhold ist.

http://www.welt.de/print-welt/article345…Gefaengnis.html

LG
Barnabas

24

Freitag, 6. Februar 2015, 01:48

Ich vermute, dass es Derselbe ist. :thumbdown:

"So spricht der Herr"? Das sagt mir persönlich schon alles, was ich wissen muss....... Unfassbar :binschonstill:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


Benennungsloser

unregistriert

25

Freitag, 6. Februar 2015, 09:03

Danke, Klack, für deine erläuternden Worte, so meine ich es ebenfalls.

Barnabas, Du stellst Arnhold unlauter in eine bestimmte Ecke, so hast Du es mit mir auch schon einmal versucht. Nur, weil jemand nicht eine bestimmte Lehre mit Dir teilt. Und,
Arnhold beruft sich auf das Wort Gottes, auch wenn Du und andere es nicht erkennen können! Und er ist bestimmt nicht anmaßend, wenn er Brüder ermahnt oder zurecht bringen will.

Mein eingestellter Link sollte uns das vor Augen halten, was Klack ausdrückte.

Und,
ob wir Gräuelaltare mit bloßen Händen einreißen sollen oder doch nur mit sanften Versen tadeln, überlassen wir dem Herrn. :thumbsup:

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Benennungsloser« (6. Februar 2015, 10:00)


ralf-fennig

Administrator

Beiträge: 2 217

Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

26

Freitag, 6. Februar 2015, 15:20



Au weia.
Mich würde ja mal interessieren auf welchem Wege ihn Gott zu so einer Aktion aufgefordert haben soll.

27

Freitag, 6. Februar 2015, 22:29

Lieber Benennungsloser :smile: , dein Einspruch in allen Ehren - aber nur, weil sich dieser Mann "auf Gott beruft", heißt das noch lange nicht, dass GOTT "ihn" auch berufen HAT.

So viele Leute haben sich auf den HERRN berufen, ohne, dass der HERR davon etwas wüßte:

Zitat

Mt. 7, 18 - 23:


18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.

19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.

20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.

21 Nicht
jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel
eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

22 Viele
werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem
Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem
Namen viele Wundertaten vollbracht?

23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"