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klack

unregistriert

1

Sonntag, 1. März 2015, 20:42

Die alten Schätze

Wie jetzt in den kürzlich vergangenen Tagen, erlebte ich das vor Jahren schon einmal, als Taliban "unschätzbar wertvolle Kulturgüter" in Afghanistan zerstörten. Eine großer Entrüstungssturm ging durch die Presse, Fachleute, die sich mit der Materie befassen, berichteten fast unter Tränen und fassungslos von den Zerstörungen, die an diesen Kulturschätzen angerichtet wurden.

Hier in der Nähe steht die Ruine einer alten Burg, hoch über dem Fluss. Ein großer Teil ist bereits eingestürzt. Nun hat man einen Teil eines Turmes eingerüstet, damit diser nicht weiter zerfallen kann. Fährt man unten am Flussufer entlang und blickt empor, fällt einem nun vor allem dieses "Korsett" des Turmes ins Auge.

Ein Verwandter versucht in seiner Nähe, alles irgendwie Alte, was von der Vergangenheit zeugt, aufzubewahren. Das nimmt zuweilen fast skurrile Züge an und er hat aufgrund dessen ein großes Chaos in seiner Umgebung.

Ich schaue mir schon mal gerne eine alte Burg an, ein Schloss. Besonders beeindruckende habe ich in Irland und Schottland gesehen - einige davon scheinen fast für die Ewigkeit gebaut zu sein, doch auch die verfallen allmählich. Es wird viel Geld dafür aufgewendet, solche alten Gebäude zu erhalten - wobei man sie nicht etwa komplettiert, sondern in dem gerade bestehenden Zustand zu konservieren sucht, in welchem sie sich befinden.

Diese mir manchmal schier verzweifelt vorkommende Bewahrsucht begreife ich nicht. Wenn so eine alte Burg hinüber ist - dann ist sie eben hinüber. Wenn alte Kultgegenstände, Statuen und Gebäudeteile zerstört sind, so finde ich das nicht so schlimm, dass ich darüber das Weinen anfangen könnte.

Was bewegt so viele Menschen, diese alten Dinge um fast jeden Preis bewahren zu wollen? Was denkt Ihr?

Benennungsloser

unregistriert

2

Montag, 2. März 2015, 07:38

Bei Einigen, ist es vielleicht die Sehnsucht nach dem Altbewährten, nach der " alten guten Zeit", nach der vergangenen Zeit, als alles noch " in Ordnung" war, alles " an seinem Platz". Gutbürgerlich, konservativistisch...(oh), wertstabil, zumindest wir Deutschen haben einen Hang dafür. Aber auch das Nostalgische reizt, die alten einfachen Dinge, weniger überladen, also eine Art Flucht in die Vergangenheit, wo es den ganzen elektronischen Sch.... noch nicht gab, wo ein Brief etwas wertvolles darstellte, wo ein Handschlag ein Handschlag wert war, Ihr wisst schon, was ich meine.

3

Dienstag, 3. März 2015, 12:15

Ich verstehe auch nicht, dass man an dem alten Kram festhält.