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Benennungsloser

unregistriert

1

Montag, 2. März 2015, 18:39

Lobbyisten.......

" ... Megaman Smart E27 LED-Lampe 5W MM21027 23,90 € Lieferbar: sofort

Alle Preise inkl. MwSt. zzgl. Versand ..."
Knapp 48,00 DM und nicht heller als ne alte Glühbirne........ man muß eben die richtigen Lobbyisten bei haben, die dann in der Politik die richtigen Volksvertreter finden, um freien Zugang(!) zu den ihrigen Preisen finden zu lassen.

Aber:
Wir haben den einen Lobbyisten, unseren Herrn Jesus Christus, beim Vater, und das reicht uns zur genüge! Amen und Halleluja!

klack

unregistriert

2

Dienstag, 3. März 2015, 10:35

Nun - dieses Zeuch muss ja niemand kaufen. Wobei ich LED-Lampen grundsätzlich für eine vernünftig Investition halte, nachdem es mittlerweile Preise gibt, mit denen man in wirklich rentable Bereiche kommt. Bei ca. vierfacher Haltbarkeit brauchen wir an einigen Stellen im Haus nur noch ein Fünftel des bisherigen Stroms für Licht - das macht schon was aus. Sobald Lumen / Watt in Richtung 100 oder mehr geht, beginnt es, sich zu rechnen, wenn der Preis brauchbar ist. Da allerdings klemmt es zuweilen noch.

Benennungsloser

unregistriert

3

Dienstag, 3. März 2015, 10:47

Hallo, 100 wat den nun, Watt? oder Lumen? :zwinkern: Ist doch ein großer Unterschied........

Rechnen tut sich das meiner Meinung nach kaum, denn der Lichtanteil vom Strom ist doch ziemlich niedrig. Die großen Fresser sind andere Geräte. Und ob die Haltbarkeit dieser neuen Leuchtmittel wirklich so ist wie groß angegeben, darf ruhig bezweifelt werden im bundesrepublikanischem Staate.

klack

unregistriert

4

Dienstag, 3. März 2015, 13:03

Zitat von »Benennungsloser«

Hallo, 100 wat den nun, Watt? oder Lumen?
Gemach gemach - Wenn man die angegebene Lichtausbeute in "lumen" durch den Nennverbrauch, abgegeben in "Watt" dividiert, erhält man eine Zahl. Je höher diese Zahl ist, desto besser ist der Leuchtkörper. Beispiel: Eine Philips CorePro bring eine Lichtausbeute von 806 lm (Lumen) und ist angegeben mit einer Leistung von 9 W (Watt). Dividiert man nun 806 durch 9 kommt ein Wert von knapp 90 dabei heraus. Der Preis für eine solche LED-Leuchte beträgt EUR 5,96. Um mit einer herkömmlichen Glühlampe diese Lichtausbeute zu erzielen, müsstest Du ca. 70-75 Watt einsetzen.

Bei einer herkömmlichen 60 Watt Lampe erhältst Du etwa 740 lm Lichtausbeute, musst aber dafür 60 W elektrische Leistung einsetzen. Dabei kommt dann ein Wert von knapp über 12 W/lm heraus.

Der Wärme"verlust" einer herkömmlichen Glühlampe ist erheblich - das konnte in der Vergangenheit dazu führen, dass man in einem hell erleuchteten Wohnzimmer die Heizung zurückdrehen konnte.

In meinem Wohnzimmer hängen fünf Halogenlampen, welche je 50 Watt "verballert" haben. Macht zusammen 250 Watt, kommt in vier Stunden auf eine Kilowattstunde. Meine LEDS "verballern" nur noch 5 Watt bei etwa gleicher Lichtausbeute. Macht zusammen 25Watt und in einer Stunde 0,1 Kilowattstunde. Die kann ich also ziemlich genau zehnmal so lange leuchten lassen, wie die herkömmlichen Glühlampen, bevor ich den gleichen Betrag auf dem Zähler stehen habe.

Zitat von »Benennungsloser«

Rechnen tut sich das meiner Meinung nach kaum
Doch, das tut es recht bald, allerdings auch in Abhängigkeit der Anzahl der Lechtmittel, selbst, wenn man die höheren Preise für die Leuchtmittel einberechnet.

Zitat von »Benennungsloser«

Und ob die Haltbarkeit dieser neuen Leuchtmittel wirklich so ist wie groß angegeben, darf ruhig bezweifelt werden im bundesrepublikanischem Staate.
Freilich kann man das bezweifeln. Allerdings gibt es Leuchtdioden nicht erst seit zehn Jahren. Ich arbeite seit meinen pubertären Bastlertagen vor gut 40 Jahren mit LED's und einige meiner eingesetzten LED funktionieren trotz eifrigen Benutzens noch heute.

Wird ein LED-Leuchtmittel sachgerecht verbaut, kann man von einer Betriebsdauer von ca. 10 Jahren ausgehen. Kürzere Lebensdauer gibt es bei Billigherstellern, die diese LED's hoch an deren Leistungsgrenze betreiben, um mit billigen Mitteln helles Licht zu erzeugen. Das rächt sich dann ebenso, wie bei allzubillig hergestellten Glühfadenlampen der alten Generation. Und bei Billigtaschenlampen, in denen LED's ebenfalls allzubillig verbaut werden, ohne die notwendigen Schutzschaltungen einzubauen, welche den LED's ihr langes Leben ermöglichen.

LED's fallen auch nur selten mit einem Schlag aus, sie werden allmählich dunkler. Bei Glühlampen erlebt man es zuweilen, dass der Glüfaden regelrecht explodiert. Das liegt daran, dass das kalte Metall des Glühfadens in den ersten Millisekunden nach dem Einschalten einen immens hohen Strom zieht. Erhitzt die Glühwendel sich, sinkt der Betriebsstrom stark ab. Dieser Einschaltstrom ist es oft, der einen schon maroden Gühfaden "kaltmacht". Wer Glühlampen einen Schutzwiderstand gönnt, der den Einschaltstrom begrenzt oder sie an einem Dimmer bertreibt, hat meistens wesentlich länger etwas von der "Glühbirne".

Benennungsloser

unregistriert

5

Dienstag, 3. März 2015, 14:55

Na, danke für die ausführliche Erläuterung, klack. :zwinkern:
Und tzotzdem wird es so sein, dass die Industrie genau ausgerechnet hat, wieviel LED-L. andere ersetzen und wie lange sie im Gegensatz zu den anderen halten x Kauflust Kaufwilliger dieser Leuchten x K-Faktor/Bearbeitungszeit zum verbesserten Kaufverhalten Williger x K-Faktor/Betriebskostensteigerung pro Zeiteinheit x G-Faktor für Profitsteigerung .... Du verstehst?
Die neuen Leuchten werden in nächster Zeit nur genau so viel halten, wie der Profit hält, der Preis für eine ( Qualitäts)LED wird so lange halten, wie der Profit der Hersteller hält!
Anderes Beispiel.: Der Furz mit dem Abgaswahn in Sachen privater Feuerung wird so lange dröhnen, wie gut und ausdauernd die Lobbyarbeit der Kaminfegerinnungen und die der deutschen(!!) Kaminbauer sein wird. Davon kann man sicher ausgehen! Erst wenn es wirklich freie Marktwirtschaft in Europa geben sollte, ohne jegliche/n Korruption/Lobbyismus, ohne staatliche Subventionen( und natürlich ohne den Raffglobalismus, das immer weiter stattfindende Konzentrieren zu einigen wenigen Großen), dann wird es wieder normale Zustände in Deutschland geben.
Das ist ein großes Feld, kann hier jetzt so nicht ausdiskutiert werden......

klack

unregistriert

6

Dienstag, 3. März 2015, 16:20

Aber freilich muss man das eine - die technischen Fakten - vom anderen - dem Lobbyismus und dessen Auswüchsen - trennen. Das sehe ich ähnlich wie Du und auch, dass es zwar mal interessant sein kann, darüber zu diskutieren, dass solche "kleinkreisigen" Diskussionen allerdings allenfalls unseren persönlichen Horizont, nicht aber den der Lobbyisten, Politiker und sonstigen Geldscheffler zu erweitern vermögen. Und so'n weiter Horizont ist ja auch nix für Kleingeister, denn dann könnte man ja sehen, was so auf einen zukommt und das kann schon manchen erschrecken.

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