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21

Dienstag, 1. September 2015, 21:02

Liebe Sara, Du wirst in der Bibel finden, dass es immer ( auch im AT) lehrer gab und Menschen die belehrt wurden.(Siehe das Buch Esra).
Kinder sollen auch belehrt werden.
Was ist daran so schlimm, dass diese Lehrer mehr wissen als Schüler? Warum denkt man gleich , man sei minderwertig wenn man lernen muß?
Warum schreibt die Bibel, dass wir die "Herrschenden" ehren sollen? Sogar für sie beten?
Die sind doch damit nicht mehr wert, aber wir sollen sie achten.
Ich sehe darin nichts negatives.

22

Mittwoch, 2. September 2015, 15:31

Lieber Robins,

gar nichts ist schlimm daran, dass es verschiedene Gaben und Berufungen gibt. Das ist auch nicht der Tenor dieser Unterhaltung. Uns auf Esra zu berufen, ist ganz sicher wunderbar, wenn wir bedenken, dass uns alle Schrift zur Erziehung, Ermahnung, Lehre und Auferbauung gegeben ist.

Dennoch ist nicht alles auf die Gemeinde Jesu seit Pfingsten anzuwenden. Das müssen wir auch berücksichtigen. Ein Lehrer ist nicht mehr, als ein Schüler. Alle sind in Christus gleichermaßen gesegnet, geliebt und errettet.

1. Joh 2,20-21:


20 Und ihr habt die Salbung von dem Heiligen und wißt alles.

21 Ich
habe euch nicht geschrieben, als ob ihr die Wahrheit nicht kennen
würdet, sondern weil ihr sie kennt und weil keine Lüge aus der Wahrheit
ist.
..

Die Bibel wurde nicht von Wissenschaftlern oder hochtheologisch gebildeten Leuten geschrieben - und auch nicht FÜR solche Leute. Sondern, die Schrift offenbart sich jedem in genügender Weise, der im Geist Christi liest und lebt.

Eine wunderbare Gnadengabe ist es, wenn jemand von GOTT dazu bereitet ist, schwierige Stellen auszulegen oder Zusammenhänge zu zeigen. Aber kein wahrer, von neuem geborener Nachfolger Christi hätte Mangel an der Wahrheit GOTTES, die er/sie wissen muss, wenn man NICHT eine solche Auslegung kennt.

Wer so denkt, schmälert die Herrlichkeit GOTTES und die Kraft des Geistes, der uns in alle Wahrheit GOTTES führt. ER selbst tut das - nicht zuerst ein Mensch. Das ist unverbrüchliches Versprechen. Wunderbar darf ein Gläubiger in Christus die Gnade des HERRN ausführen. Aber nur nach dem Willen GOTTES und ohne eitle Ehre Anderer.

Es ist allerdings so, dass Voraussetzung für jedes erlöstes Kind GOTTES ist, intensiv in der Schrift zu forschen nach dem Willen GOTTES. Denn dort alleine finden wir, was der HERR uns sagt und von uns will. Für uns, für Andere und vor allem für IHN. Sonst werden wir nicht in der Erkenntnis GOTTES wachsen und immer nur geistliche Milch benötigen, obwohl wir doch selbst schon Lehrer des Wortes sein sollten. (Hebr. 5,12)

Noch einmal:

1Petr 4,10 Dient einander, jeder mit der Gnadengabe, die er empfangen hat, als gute Haushalter der mannigfaltigen Gnade Gottes:


Phil 2,3 Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.


Eph 2, 8 - 10:


8 Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch — Gottes Gabe ist es;

9 nicht aus Werken, damit niemand sich rühme.

10 Denn wir sind seine Schöpfung4, erschaffen in Christus Jesus zu guten Werken, die Gott zuvor bereitet hat, damit wir in ihnen wandeln sollen.

Eph 5,21 ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!


...

DAS alles schließt völlig aus, was du, lieber Robins, hier geschrieben hast über "Wasserreicher" und "nicht das Wasser reichen und nicht ran kommen können an Bruder Liebi und Lieth".

Der eine Bruder hat die Fähigkeit der Sprachen und Auslegung, ein anderer Bruder hat die Gabe der Seelsorge. Geschwister haben Gabe des Gebets und der Mission. Andere sind von GOTT begabte praktische Helfer. Doch ist KEINER deswegen mehr oder höher als der andere. Vielleicht ist die Gabe des besonderen betens sogar die Höchste. Wieviele Geschwister leisten treue, wichtige Dienste im Verborgenen? Sind die also weniger wert? Nein. Davon sagt unser HERR nichts. Im Gegenteil. Wer unter uns der Größte sein will, soll der Kleinste werden. Echte Demut in Christus heißt die Parole.

Hebr 5,14 Die feste Speise aber ist für die Gereiften, deren Sinne durch Übung geschult sind zur Unterscheidung des Guten und des Bösen.


Solche Leute - egal, wo und wie sie im Dienst des HERRN stehen - sind es, die wissen, wie die Schrift es will und wo sie stehen: Immer dankbar unter dem anderen und vor allem dankbar unter dem HERRN, der das Haupt der Gemeinde ist.

Hochnäsigkeit gehört nicht zu den Eigenschaften eines gereiften Kind GOTTES. Auch nicht, einen anderen Menschen über andere zu erheben. Auch nicht durch seine Gaben und ganz sicher nicht bestimmte Brüder, während man andere abwatscht.

Ich weiß nicht, ob das nun richtig ankommt. Aber diese Einstellung sollte schon im Grunde zur Grundausstattung eines Erlösten Sünders gehören.

Liebe Grüße

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


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