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101

Sonntag, 31. Januar 2016, 00:08

Wer von sich selbst sagt, er hätte Erkenntnis GOTTES, muss sich auch in allem an dem geschriebenen Wort GOTTES messen lassen.
Wer mit den Wölfen heulen will, ist selbst einer. Am schlimmsten sind die, die im frommen Gewand daherkommen.

Darum kommt es nicht darauf an, WER etwas sagt, sondern darauf, ob das Gesagte mit der Schrift die Prüfung standhält.
Darum ist es so nötig, mit der Schrift selbst zu argumentieren. Denn nur das Wort GOTTES darf der Maßstab sein für jeden, der sich als Bruder oder Schwester ausgibt.

Mt 7,15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!

16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?

17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte.

18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.


Mt 10,16 Siehe, ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe. Darum seid klug wie die Schlangen und ohne Falsch wie die Tauben!

Lk 10,3 Geht hin! Siehe, ich sende euch wie Lämmer mitten unter die Wölfe.

Apg 20,29 Denn das weiß ich, daß nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen;

30 und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft.


1Tim 6,5 unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und
der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung — von solchen halte dich fern!


Mk 7,22 Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.

Ist es nicht tragisch, dass der HERR all diese Sünden in einem einzigen Satz gemeinsam nennt - ohne das irgendwie zu unterteilen? All das ist vor IHM gleichwertig SÜNDE.

Phil. 2,14 Tut alles ohne Murren und Bedenken,

15 damit ihr unsträflich und lauter seid, untadelige Kinder Gottes inmitten eines verdrehten und verkehrten Geschlechts, unter welchem ihr leuchtet
als Lichter in der Welt,

16 indem ihr das Wort des Lebens darbietet, mir zum Ruhm am Tag des Christus...

Bei all dem bösen Geschwätz und der bösen Hetze der letzten Monate bis heute unter denen, die behaupten, dankbar erlöste Sünder zu sein, fällt es zunehmend schwerer, wirklich "Erkenntnis" und "Liebe" zu entdecken.

Phil 2,3 Tut nichts aus Selbstsucht oder nichtigem Ehrgeiz, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst.

Diese Mahnung entdecke ich bei einigen hier überhaupt nicht mehr. Sie halten das gerne den anderen vor. Aber selbst ist da komplett "Ebbe".

Traurig. Wie will jemand denn die Retterliebe des HERRN für Sünder weitergeben, während er selbst sich lieblos nicht an dem Wort orientiert?

Muss wohl mit der Spreu und dem Weizen zusammenhängen.

1Kor 11,19 denn es müssen ja auch Parteiungen unter euch sein, damit die Bewährten offenbar werden unter euch!

1. Korinther 13, 1 - 7:

1 Wenn ich in Sprachen der Menschen und der Engel redete, aber keine Liebe hätte, so wäre ich ein tönendes Erz oder eine klingende Schelle.

2 Und wenn ich Weissagung hätte und alle Geheimnisse wüßte und alle Erkenntnis, und wenn ich allen Glauben besäße, so daß ich Berge versetzte, aber keine Liebe hätte, so wäre ich nichts.

3 Und wenn ich alle meine Habe austeilte und meinen Leib hingäbe, damit ich verbrannt würde, aber keine Liebe hätte, so nützte es mir nichts!

4 Die Liebe ist langmütig und gütig, die Liebe beneidet nicht, die Liebe prahlt nicht, sie bläht sich nicht auf;

5 sie ist nicht unanständig, sie sucht nicht das Ihre, sie läßt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu;

6 sie freut sich nicht an der Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit;

7 sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie erduldet alles.


:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sara« (31. Januar 2016, 12:41)


102

Sonntag, 31. Januar 2016, 00:37

.

Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.


Römer 12, 1- 2:

1 Ich
ermahne euch nun, ihr Brüder, angesichts der Barmherzigkeit Gottes, daß
ihr eure Leiber darbringt als ein lebendiges, heiliges, Gott
wohlgefälliges Opfer: das sei euer vernünftiger1 Gottesdienst!


2 Und
paßt euch nicht diesem Weltlauf an, sondern laßt euch [in eurem Wesen]
verwandeln durch die Erneuerung eures Sinnes, damit ihr prüfen könnt,
was der gute und wohlgefällige und vollkommene Wille Gottes ist.


Römer 12, 9 - 12:


9 Die Liebe sei ungeheuchelt! Haßt das Böse, haltet fest am Guten!


10 In der Bruderliebe seid herzlich gegeneinander; in der Ehrerbietung komme einer dem anderen zuvor!


11 Im Eifer laßt nicht nach, seid brennend im Geist, dient dem Herrn!


12 Seid fröhlich in Hoffnung, in Bedrängnis haltet stand, seid beharrlich im Gebet!



:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sara« (31. Januar 2016, 12:29)


103

Sonntag, 31. Januar 2016, 17:30

:nullahnung: Über was geht es überhaupt?

104

Sonntag, 31. Januar 2016, 19:29

Lieber Robins,

hast du die Kommentare von Klack und vor allem von Benennungsloser nicht gelesen?

:verwirrt:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


105

Sonntag, 31. Januar 2016, 19:53

gelesen, aber nicht verstanden. Muß man darüber streiten oder war es gar kein Streit?

ralf-fennig

Administrator

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Wohnort: 49424 Goldenstedt

Beruf: Altenpfleger - Frührentner

106

Sonntag, 31. Januar 2016, 20:03

Das Verhältnis Mann zu Frau in der Ehe ist ein Bild auf das Verhältnis Christus zu Christen in der "Gemeinde".
Ich finde das sagt Alles.
Oder ging es gerade um etwas Anderes?

107

Mittwoch, 3. Februar 2016, 15:25

Lieber Robins: Nein, aus meiner Sicht gibt es keinen Streit (was mich betrifft). In der Schrift finden wir genügend Antworten. Man muss das nur auch im Gehorsam gegen den HERRN annehmen (wollen).

Lieber Ralf: Das hast du gut gesagt, so ist es aus der Sicht unseres HERRN - und so sollten wir das eigentlich auch im Umgang untereinander halten. Ist schade zu lesen, dass das aber wohl manche anders sehen. Demut und den anderen höher zu achten als sich selbst, ist nicht gerade ein süßes "Lutschbonbon". Wie man hier unschwer im Thread lesen kann, sind wohl Leute, die sich zu Christus bekennen, nicht ausgenommen davon. Na, Schritt für Schritt......

:thumbsup:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


108

Mittwoch, 3. Februar 2016, 22:11

" Das Verhältnis Mann zu Frau in der Ehe ist ein Bild auf das Verhältnis Christus zu Christen in der "Gemeinde".
Ich finde das sagt Alles.
Oder ging es gerade um etwas Anderes? " Danke, lieber Ralf für Deine wundervolle, kurze Aussage!
Nur, in diesem Fall ging es auch um die Ordnung Gottes in der Gemeinde. Paulus zeigt uns anhand 1.Kor11 in ungleich präzisen Worten, wohin es führen kann, wenn einige Christen, seien es weibliche wie auch männliche, diese durch ihre eigene Rechthaberei verdrängen. Ich wollte Sara, aber wohl vergeblich, daran erinnern, dass es einer Frau nicht zusteht, Brüder verächtlich zu machen oder sie belehren zu wollen, wie sie es am Beispiel des Bruders Tscharntke tat! So etwas Widerliches sollte sie nicht im Zusammenkommen vor Ort, und auch nicht im Zusammenkommen zur Zeit( Forum) tun. Es geziemt sich ganz einfach nicht, besonders vor den Augen der Engel! Wenn sie etwas nicht versteht, soll sie die Brüder befragen, wir sind jederzeit bereit, und darum gibt es das Forum ja, sie über gewisse Dinge in Gottes Ordnung aufzuklären. Es geschieht nicht das erste Mal, dass sie so aus dem Rahmen fällt, und das betrübt umso mehr, als wir ihre Ansprüche kennen. Etwas Zurückhaltung täte ihr gut. Ich habe hier im Forum, und auch in einem anderen, dem Herrn sei Dank, Schwestern gefunden, die den Gehorsam Gott gegenüber an erste Stelle setzen, diese grüße ich ganz herzlich und innig!
Mein Kommentar Nr.90 enthielt auch:
" ... Du, Sara, bist in den meisten Deiner Beiträge des Lobes voll gegenüber bestimmten christlichen Vortragenden, ja man kann ein "Hängen an den Lippen" bemerken, dass ist mehr als bedenklich, Schwester, und Du solltest wider "Platznehmen in der Gemeinschaft der Geschwister", still und bescheiden, ausgezeichnet nach der Ordnung Gottes in den Gemeinden, mit der " Kopfbedeckung" der Frau, so wie es sich gehört! Leider bist Du kein Einzelbeispiel, wenn wir bestimmte Schwestern betrachten, die sich laut schreiend des Wortes Gottes bedienen, ohne vom Geist angetrieben zu sein, die mit vor gerecktem Hals und " offenem" Haar Gott preisen wollen, die Engel in den Himmeln aber sich angewidert abwenden ob der Dreistigkeit und Ungehorsam dieser!
Ihr solltet Euch besinnen auf das, was Gott uns abfordert, neben allen Dingen, die Ihm wohl gefallen, sind es die Verkündung des Evangelium von der Gnade Gottes und die Aufdeckung und Bezeichnung der Lügen, anstatt mit der Lüge leben zu wollen und sie vielleicht sogar noch wohlwollend zu tolerieren. Nehmt diese hier als liebevolle Ermahnung, zum Zurechtweisen eben und zum Nachdenken. Und hört Euch den ersten Teil der Predigt des Bruders noch einmal an.... "
Den einen Bruder schließt sie verächtlich aus, dem anderen hängt sie an den Lippen und verlinkt ihn, als gäbe es nur diese Männer.
Aber diese meine Worte sollen dem Zurückbesinnen dienen, in der Ermahnung wieder ein jeder, wie er von Gott hingestellt worden ist! Denn, ich mag die Sara eigentlich sehr, denn sie gibt uns ansonsten jederzeit gute Anstöße, einmal zur Erbauung, ein anderes Mal zum Nachdenken. Und so soll es doch bleiben, oder?
Amen!

Bo23

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109

Mittwoch, 3. Februar 2016, 23:15

wer Bilder anbetet, gehört ins Bett!
kann nicht jemand mal einen Kranken-
Wagen anrufen, der ist doch hin!
gute Nacht! Bo
sozialität ist selbstaufgabe :binschonstill:

ralf-fennig

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110

Mittwoch, 3. Februar 2016, 23:47

Verächtlich machen sollten wir Geschwister nie. Manchmal muss man sachlich auf Fehler hinweisen.
Ich habe einen wirklich lieben Bruder im Herrn, der in Hessen wohnt. Ein wirklich lieber Mensch, der sich leider hat von den STA einfangen lassen. Es kam wahrscheinlich einfach seinem menschlichen Charakter näher "auch was tun zu können" wie Sabbat halten, Speisevorschriften, etc. - immer wieder mal stelle ich ihm kritische Fragen und erkläre ihm Dinge. Bete auch für ihn.
Aber mehr kann ich nicht machen.
Er wünscht jeden Freitag Abend einen schönen Sabbat - und ich sage ihm das ich meinen letzten Sabbat Donnerstag oder Mittwoch oder Dienstag hatte (mit einem schwachen Herzen und Depressionsneigung kommt das schon mal öfter vor als einmal in der Woche). Manchmal löse ich das Bild auch auf und schreibe ihm das Jesus mein Sabbat ist.
Ich möchte ihn aber nicht herabsetzen.

Leider habe ich eine spitze Zunge und dementsprechend auch eine spitze Feder. War schon immer so. Leider.

111

Donnerstag, 4. Februar 2016, 14:57

Bo23: " ... der ist doch hin!"
Wieso ist Ralf " hin"?
Ralf, das ist wirklich das einzige, was Du für ihn machen kannst, vollkommen genügt es, so es der Herr will.

ralf-fennig

Administrator

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

112

Donnerstag, 4. Februar 2016, 19:04

Wohin bin ich denn?
Habe den Kommentar von Bo nicht so richtig verstanden. Bezog der sich auf mich?

113

Donnerstag, 4. Februar 2016, 23:44

Armer Tor.....

Die Erlösten erkennen sich gegenseitig, sagt die Schrift, weil sie EINES Geistes sind! Wer andere richtet ist schon selbst gerichtet. Steht in der Bibel.

Die Sprüche: Kapitel 15 - SEHR empfehlenswert :!:

:tassekaffee:
Phil. 1,6:
...der in uns angefangen hat das gute Werk, wird es auch vollenden bis an den Tag Christi.
Nietzsche: "Gott ist tot".
Gott: "Nietzsche ist tot!"


114

Freitag, 12. Februar 2016, 19:52

Und das Lügen geht weiter:
Angeblich hat Russland die Massenflucht der Syrer etc. in Gang gesetzt, um damit Europa zu destabilisieren. Angebliche Fotos von russischen Bodentruppen in Syrien gehen durch die Lügenpresse, so hat man bisher, also mit gefälschten oder manipulierten Fotos, die Lügen der Amis und der Verbrecherbande um die hiesigen Regierungen gestützt. Das das mittlerweile eingekreiste Russland sich langsam auf die eigene Kraft besinnt, ist unumstritten. Wer die Kriegstreiber in den genannten Regionen, siehe Syrien, Ukraine etc. sind, ist auch unbestritten: USv.A, GB, France und die NGO " BR v.D". der russische Regierungschef hat besonders die Kanzlerin D vor Kriegsvorbereitungen gewarnt. Doch diese Firma um Merkel scheint nichts aus der Geschichte gelernt zu haben!
Nicht Gott der Herr hat diese Dinge so ins Rollen gebracht, sondern die gottlosen Menschen, die ihre Landleute in bisher nie gekannten Ausmaßen unterdrücken und in der Lüge halten!
So schreitet die Entwicklung unaufhaltsam voran, unser Flehen und Bitte vor Gott sollte nie verstummen!
--> Phil 4,6 Sorgt euch um nichts; sondern in allem laßt durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden.
--> warum wir so hoffen: Hebr 5,7 Dieser hat in den Tagen seines Fleisches sowohl Bitten als auch Flehen
mit lautem Rufen und Tränen dem dargebracht, der ihn aus dem Tod
erretten konnte, und ist auch erhört worden um seiner Gottesfurcht
willen.
--> Und weil 1Petr 3,12 Denn die Augen des Herrn sehen auf die Gerechten, und seine Ohren hören auf ihr Flehen; das Angesicht des Herrn aber ist gegen die gerichtet, die Böses tun.«
Amen!

ralf-fennig

Administrator

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Beruf: Altenpfleger - Frührentner

115

Freitag, 12. Februar 2016, 21:37

Naja - wenn ich die Chronologie richtig erinnere - dann kamen erst die "Flüchtlinge" nach Deutschland und dann die Russen nach Syrien.
Spannend wäre da auch die Frage wie die Russen es anstellen das so viele Flüchtlinge aus Gebieten kommen in denen gar keine Russen sind...

Bo23

Anfänger

Beiträge: 11

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Beruf: Leider nicht mehr

116

Freitag, 12. Februar 2016, 22:31

:thumbup:
sozialität ist selbstaufgabe :binschonstill:

117

Dienstag, 8. März 2016, 17:54

davon können Deutsche, Spätaussiedler und andere nach und in D kommende lebende nur träumen:
https://www.youtube.com/watch?v=79Eq44thQtU

PODD

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118

Dienstag, 8. März 2016, 18:46

Zitat von »"1.Benennungsloser"«

Angeblich hat Russland die Massenflucht der Syrer etc. in Gang gesetzt, um damit Europa zu destabilisieren.
Daran habe ich Zweifel. Wenn man daran denkt, wie mit Deutschland gegen Ende und nach dem Ende des zweiten Weltkrieges umgegangen wurde, an den "Morgenthau-Plan", an die Millionen Zivilisten, die sinnlos abgeschlachtet worden sind, kommt mir der Gedanke, dass das, was damals begonnen und dann unterbrochen wurde, nun fortgesetzt werden soll. Damals waren die Deutschen der Welt und insbesondere den Alliierten zu mächtig geworden und man beschloss, Deutschland in ein Land von armen Bauern zu verwandeln. Doch als Bollwer gegen den gefürchteten Kommunismus wurde Deutschland dann hochgepäppelt und stark gefüttert - und wieder so stark, dass man Angst bekam. Was Deutschland in den letzten Jahren an Macht demonstriert hat, lässt vermuten, dass es für die, die diese Idee schon "damals" hatten, nun Zeit ist, das "Experiment" zu wiederholen. Denn die rechnen ja nicht mit einer Endzeit. Darum gehe ich davon aus, dass diese Welle sowohl von außerhalb gezielt in Gang gebracht wurde und dass unsere "Eliten" gezielt den Völkeraustausch unterstützen. Der frühere US-Botschafter in Berlin, Coats, sagte: "»Es macht mir große Sorge, wie Migration als Waffe eingesetzt wird, um Europa und den Westen zu schwächen«." (Ziemlich weit unten im Artikel) Nur, dass er die Russen als Ursache sieht. Doch die Welle begann ja schon früher.

119

Dienstag, 15. März 2016, 08:45


120

Mittwoch, 16. März 2016, 00:28

Viel hat man in der BRD-GmbH gehetzt gegen Ungarn, dessen Regierungschef Orban und die Ungarn selbst.
Hier eine Kostprobe dessen, was die Ungarn schätzen und lieben:
"

Sándor Petöfi: „Freiheit, Liebe“ / „Szabadság, szerelem“

Freiheit, Liebe!
Die beiden brauche ich.
Für meine Liebe opfere ich
Das Leben,
Für die Freiheit opfere ich
Meine Liebe.
(Pest, 1. Januar 1847)

Aus dem Ungarischen von Georg Paul Hefty "
Aus der Frankfurter Allgemeinen:
" ... Dieser an einem Neujahrsmorgen hingeworfene Stimmungsbericht in sechs
Zeilen ist mehr als ein persönliches Bekenntnis. Mit diesem kurzen
Gedicht Sándor Petöfis versteht man Ungarn ...



Petöfi













Ein
Gedicht, dessen Bekanntheit in einer Sprachfamilie - Kleinkinder
diesmal nicht mitgerechnet - mehr als eineinhalb Jahrhunderte nach der
Niederschrift noch immer an die hundert Prozent heranreicht, gibt viel
mehr wieder als die augenblickliche Stimmung eines an einem
Neujahrsmorgen einsamen Dichters. Es muss etwas Dauerhaftes in der
Mentalität einer ganzen Nation ausdrücken. Sonst wäre es längst zum
Geheimtipp der Fachgelehrten geschrumpft oder gar in Vergessenheit
geraten. Doch Sándor Petöfis Gedicht, der Länge nach nicht mehr als ein
einprägsames Wortspiel, ist jedem Ungarn nicht nur männlichen
Geschlechts gewärtig, zumal der erste Satz das Universalbekenntnis des
Homo sapiens umfasst.





Der bald zum Nationaldichter der
Ungarn aufgestiegene Petöfi hat es an seinem 24. Geburtstag verfasst -
wäre es sein nie erreichter fünfzigster gewesen, hätte er seine dann
doppelt so umfangreiche Lebenserfahrung auch nur auf dieselbe Art und
Weise auf den Punkt gebracht. Doch der als Alexander Petrovics am 1.
Januar 1823 als Kind eines serbischen Vaters und einer slowakischen
Mutter in Mittelungarn geborene Gastwirtssohn, Schauspieler, nach der
Namensänderung höchst populäre Dichter und schließlich Soldat der
Heimatschutzarmee im Freiheitskampf gegen den österreichischen Kaiser
und den russischen Zaren verschwand in der Schlacht von Segesvár am 31.
Juli 1849 aus dem - für ihn in erster Linie öffentlichen - Leben. Ob er
an Ort und Stelle gefallen ist oder als Gefangener verschleppt wurde,
ist bis heute unbekannt. Da er nirgends ein Heldengrab hat, ist seither
in fast jeder ungarischen Ortschaft eine Straße nach ihm benannt worden....
Sein Neujahrsgedicht ist nur vermeintlich romantisch; die Umstände
seiner Entstehung wie auch die anhaltende nationale Virulenz erheben es
zu einem politischen Credo, das für jeden potentiellen Usurpator die
Drohung bereithält: Dieser Dichter, dieses Volk stellen ihre Freiheit
über alles. Blickt ein Politologe in Kenntnis des unter Ungarn
allgegenwärtigen Gedichtes auf die Sprach- und Kulturnation und ihren
heutigen politischen Kopf Viktor Orbán,
so erkennt er sowohl die Bereitschaft, für seine Freiheit sogar seine
Liebe - personalisiert „die Geliebte“ oder „den Geliebten“ (die
ungarische Sprache macht da keinen eindeutigen Unterschied) - zu opfern,
als auch die Bereitschaft zur Vereinsamung. Würde Orbán ganz anders
empfinden als das Volk (oder würde das Volk ganz anders empfinden als
ihr Regierungschef), hätte er es unter den demokratischen Regeln des 21.
Jahrhunderts niemals zweimal zu einer parlamentarischen
Zweidrittelmehrheit gebracht, schon gar nicht, da er als früherer
Ministerpräsident kein unbeschriebenes Blatt mehr war.
Das
Risiko der Vereinsamung ist logisch größer, als es Petöfi - und in
seiner Nachfolge vielen ungarischen Staatsmännern - zunächst bewusst
war. Es mag schön sein, für seine Liebe nicht nur die im Deutschen
sprichwörtlichen Sterne vom Himmel zu holen, sondern sein ganzes Leben
zu opfern. Damit wäre außerhalb Ungarns jedoch schon alles Lebenswerte
zu Ende. Nicht so bei Petöfi, dem man Unrecht täte, wollte man folgern,
er gebe der Freiheit allein deswegen den Vorzug, um nicht sein Leben für
die Geliebte opfern zu müssen. Das wäre Verrat, den man weder ihm noch
seinem Gefolge unterstellen darf. Petöfis Leidenschaft galt tatsächlich
der Freiheit - und dennoch stünde der leidenschaftlich Bekennende am
Ende nicht nur ohne Partner, sondern auch ohne Freiheit da: Er hat nicht
einmal die Wahl, sich jeweils eine neue Liebe zu suchen, ohne sich
alsbald wiederum unfrei zu fühlen.... Auf die Politik übertragen heißt das: Das Volk der Petöfis setzt
bereitwillig das Leben aufs Spiel, um seine Verbündeten zu schützen -
Ungarn in der seit tausend Jahren so verstandenen Rolle des Bollwerks
zur Verteidigung des christlichen Westens -, hat jedoch einen
Widerwillen dagegen, sich in eine Gemeinschaft einzupassen, in der es
geradezu regelmäßig um seine individuelle und nationale Freiheit zu
bangen müssen glaubt.... Die Lösung für das Dilemma hat Petöfi neun Monate später selbst
gefunden: Er ging mit Júlia Szendrey die Ehe ein. So hatte er seine
Liebe und genoss in der Gleichberechtigung mit ihr die Freiheit. Die
Ungarn wollen in einem Bund stets gleichberechtigt mitbestimmen,
mitgestalten - und sich niemals überstimmen lassen. Mehrheitsbeschlüsse
an Stelle einstimmiger Entscheidungen zum Beispiel in der EU sind der
falsche Weg, um sie zu binden, zumal auch andere europäische Nationen
ähnlich fühlen könnten wie Petöfis Volk. Es mag symptomatisch sein, dass
der Dichter zuletzt Adjutant des polnischen Freiheitskämpfers General
József Bem im Abwehrkampf gegen die Heilige Allianz der Großmächte war.... "

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